SO UNBRAUCHBAR WIE EIN SCHLAFFER PIMMEL
Jonny und James, zwei Brüder mit exakt null Chemie für einander, müssen gemeinsam den Mord an ihrem Vater aufklären. Die Spur führt nach Hawaii, wo sie sich mit Yakuza, Gangstern und schrillen Hemden auseinandersetzen müssen. Doch dank schnellen Fäusten und Sprüchen, finden sie heraus, das hinter der Ermordung ein riesen Komplott steckt.
The Wrecking Crew geht ca. 120 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Action-Komödie mit Dave Bautista und Jason Momoa und seien wir ehrlich, Momoa ist der Grund, warum man nicht ausschaltet. Der Typ feuert 80er-Sprüche raus, hat sichtbar Bock und trägt den Film mit Charisma, während Bautista den stoischen, genervten Spielverderber gibt. Funktioniert, aber auch nur so halb.
Die Action ist das Beste am Film kreativ, blutig, teils herrlich überzogen und immer mit Augenzwinkern. Prügeleien sitzen, Gore ist vorhanden und man merkt, dass hier niemand Kunstkino machen wollte.
Nebenfiguren wie Morena Baccarin (Gotham) und Jacob Batalon (MCU Spider-Man) sind nette Stichflammen, sie fluchen und liefern Sprüche, reicht für die Unterhaltung.
Das Problem ist die Story. Die ist dünn, egal und zieht sich wie Kaugummi über zwei Stunden, Unlogik inklusive. Die Bösewichte sind komplett austauschbar, kein Name bleibt hängen, kein Gegner wirkt gefährlich, reines Kanonenfutter für zwei Muskelberge.
Das Finale ballert nochmal ordentlich, mit Oldboy-Vibes und saftigen Fights, sieht gut aus, ist brutal und trotzdem emotional egal. CGI ist stellenweise so schlecht, dass man sich fragt, ob da jemand aus Versehen den Rohschnitt abgegeben hat.
Unterm Strich bleibt geile Action, ein starker Momoa und solide Fights, aber die lasche Story, öde Gegner und CGI als wäre es aus dem MCU sind maximal Mittelmaß.
6/10 Punkten. Viel Krach, wenig Substanz, aber hey, immerhin knallt’s.