Starkes Drehbuch, starker Film aus Frankreich. Ein Gerichtsdrama trifft auf ein Familiendrama. Hat sie ihren Mann getötet? das ist hier mal wieder die Frage. Sandra Hüller spielt hier überragend und wurde zurecht für einen Oscar nominiert. Das Drehbuch ist ebenfalls sehr stark, dies gewann dann sogar den Oscar. Wie die Figuren hier gezeichnet sind, ist einfach nur beeindruckend. Justine Triet , gelang die Balance zwischen Gerichts und Familiendrama meisterhaft. Einzig das Ende, was ich nicht verraten möchte, hat mich etwas enttäuscht.
Fand ihn sehr spannend, weil man sich nie wirklich sicher sein konnte, was nun wirklich geschehen war. Besonders stark fand ich auch, dass der Film zum Nachdenken anregte ob eine einzelne Situation tatsächlich ein Gesamturteil zulässt. Wer allerdings auf ein vollends gelöstes Ende ohne offene Fragen hofft, wird enttäuscht sein. Atmosphärisch hätte der Film mMn intensiver sein können, daher nur 4 Sterne
Warum muss man im Jahr 2024 noch Tiere für Filme quälen? Bis dahin auch ein sehr langweiliger und völlig überbewerteter Film. Ich erkenne da weder gute schauspielerische Leistung noch in irgendeiner Weise einen spannenderen Fall als jeder durchschnittliche Sonntags-Tatort.
Visuell ist "Anatomie eines Falls" sicherlich nicht sonderlich herausragend, aber auf der inhaltlichen Ebene glänzt der Film. Der Fall selbst offenbart tiefe menschliche Abgründe, lässt uns Sympathie und Antipathie für Sandra empfinden und verschiebt die Perspektiven ständig. Dabei wird ihre Ehe öffentlich seziert, während sich der Film die klassischen Wendungen, wie man sie aus dem amerikanischen Hollywoodkino erwartet, ausspart. Highlight des Filmes bildet das überragende Schauspiel von Sandra Hüller, die sich ihre Oscarnominierung und eine damit gehende internationale Karriere mehr als verdient hat.
Schon lange keinen so langweiligen und schlechten Film gesehen. Die ganzen positiven Kritiken kann ich nicht nachvollziehen. Der Gestörteste der Bande ist der dämliche Sohn der den eigenen Hund vergiftet! Tierquälerei sollte keine Bühne bekommen! Zutief verachtenswert!
Mehr als ein überlanger Samstagabend Krimi ist dsa nicht. Nicht unspannend aber banal, voller Klischees und spoiler: böser, glatzköpfiger Staatsanwälte . Die Geschichte vom spoiler: blinden Zeugen ist auch schon zig mal erzählt. Den einen Stern gibt es für Sandra Hüller. Spart euch das Geld für bessere Filme im Kino.
Fazit vorrweg: Belangloses, langatmiges französisches Suizid-Drama mit offenem Ende. 2,5 Stunden meines Lebens sind unwiederbringbar verloren, hätte sie auch sinnvoller verbringen können, z.B. die Raufasertapete nach Muster durchsuchen oder so. Nun zum Plot: spoiler: Psycho-Familie (alle haben einen ziemlichen Dachschaden, vor allem der Sohn) versuchen mit der Tristesse und der Öde französicher Alpen klarzukommen. Vater deppressiv, Mutter bisexuell und egoman und Sohn ein Psycho (dazu komme ich noch) mit geringer Sehkraft aufgrund eines Unfalls. Vater wird vor dem Alpen-Chalet tot aufgefunden, geplatzt wie eine reife Tomate auf Asphalt. Hat er sich umgebracht oder wurde er gar ermordet? Dieser Frage geht der Film über 2,5 Stunden nach (inklusive eines Prozesses in Barbara-Salesch-Stil), nur am Ende hinzudeuten, dass es eher Selbstmord war. Genau erfahren wir das nicht, weil französische Filme das gerne so machen, sie lieben offene Enden… Nun zum Psycho-Sohn: wie gestört dieser Sohn ist, erfährt man, als er seinen Blinden-Hund mit 9 Aspirin-Tabletten vergiftet, nur dann festzustellen, ja, dem Hund ging schonmal so schlecht, als sein depressiver Vater sich mit Aspirin vergiften sollte. Punkt. Wer denkt sich denn sowas bitte aus? 2. Fazit: Erspart euch diesen Film, nicht umsonst ist Hollywood so groß geworden und außer ARTE liebt keiner wirklich französische Filme. Das hat sehr gute Gründe…spoiler:
Gesehen im im Bundesplatzkino. Großartige, überragende schauspielerische Leistung von Sandra Hüller und auch dem Sohn.. Einfach umwerfend vor allem als OMU.