Eine junge Adlige wird im 16. Jahrhundert in Kanada ausgesetzt. Nach einer Schwangerschaft infolge eines gewaltsamen Übergriffs wird sie gemeinsam mit ihrem Peiniger und ihrer Dienerin auf einer abgelegenen Insel nahe Neufundland zurückgelassen. Dort kämpft Marguerite über zwei Jahre hinweg ums Überleben. Hunger, eisige Kälte und die zunehmende Isolation stellen sie vor extreme Herausforderungen. Von ihrer bisherigen Welt abgeschnitten, sieht sie sich nicht nur den Naturgewalten ausgeliefert, sondern auch den gesellschaftlichen und religiösen Strukturen, die ihr Leben bestimmen. Während sie alles daransetzt, sich und ihr ungeborenes Kind am Leben zu halten, durchläuft sie eine tiefgreifende persönliche Veränderung.
Basierend auf der Geschichte von Marguerite de la Rocque.
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