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Chris J
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4,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2025
Silent Night ist ein Rachefilm, der einfach den Mund hält und genau das macht ihn stark. Kaum Dialoge, kein Erklären, kein Gelaber. Stattdessen erzählt der Film alles über Bilder, Geräusche und Körpersprache. Man merkt erst nach einer halben Stunde, dass fast niemand spricht, und dann wird einem das absichtlich übertrieben bewusst gemacht. Der Film verlangt Aufmerksamkeit und emotionale Mitarbeit. Wer nebenbei aufs Handy schaut, verpasst alles. Aber wenn man drin ist, entsteht etwas Seltenes: eine fast körperliche Erzählweise. Wer sich darauf einlässt, bekommt einen harten, konzentrierten und ungewöhnlcih intensiven Actionfilm. Silent Night zieht diesen Gedanken gnadenlos durch und entlarvt nebenbei viele Actionfilme als geschwätzig. Kein Mainstream, aber genau deshalb bleibt er hängen.
Dauert lange bis der Film in die Gänge kommt. Irgendwie wirkt es auch wenig glaubwürdig so ohne Plan auf gut Glück die Rache anzugehen. Eine Einmann Armee und die Bösen haben keine Chance dagegen.
Oh man hier bin ich wieder einer der ganz wenigen der den Film mag. Ich weiß John Woo kann es eigentlich besser aber ich fand diesen Weinachtsfilm gut. Man hat eine spannende Story (aber halt wieder eine Rachestory), tolle Kamerafahrten und echt gute Action. Er lässt sich Zeit bis er losballert aber er baut somit immer mehr Spannung auf. Joel Kinnaman ist eine gute Wahl udn auch im Dramapart ist der Film ziemlich gut. Aber er lässt sich echt etwas zu viel Zeit mit der großen Action.
Insgesamt ist es ein guter Film der gute Action bietet und einen guten Spannungsbogen aufbaut.
Ein halber Stern ist noch zu viel für die sinnlose und realitätsfremde Ballerei. Nicht mal die Action kann einem Trost spenden und die Schauspieler erst recht nicht.
Vertonung Motoren Geräusche lächerlich, und der weinerliche Hauptdarsteller, schlechtester Film den ich je gesehen habe.... Normalerweise schreibe ich keine Bewertung, Aber vor diesem Film müssen die Leute gewarnt werden......schlimm
Ich hatte auf einen stummen Actionfilm gehofft, in dem es Schlag auf Schlag geht, Ballerei auf Ballerei, Verfolgungsjagd auf Verfolgungsjagd.... Inkl. Oldschool Action, Zeitlupen, fliegenden Kugeln und Tauben... Was hat man bekommen ?! - Fast nix! -_-
Der Anfang ist stimmig und macht Bock, auch wenn leider IMO mal wieder zu viel CGI eingesetzt wird ! Seinen "Wiederaufaufbau" und das Training hätte man locker in 10 min. abhandeln können, um dann endlich die Waffen sprechen zu lassen! Aber das passiert einfach viel, viel zu selten..
Am Ende gibt´s in dem Hochhaus ein bisschen gute Action, auch wenn einfach das Woo-typische fehlt, der Film hätte auch von jedem anderem stammen können... Auch wenn der Film selber gut gedreht ist, das Handwerk stimmt, aber es reißt nichts raus.
Das ist ja mal wirklich laaaaaaangweilig. Es passiert nix spannendes. Alles lau und vorhersehbar. Keine interessanten Bösewichter und der "Held" ist auch uninteressant. Das war nix.
Nach einem unterirdischen Beginn, der höchstens B-Movie-mäßig ist und eine Menge Laufzeit für wenig Inhalt braucht, ist auch klar, was hier wohl der oberste Gedanke war: ein Film, bei dem nicht geredet wird. Geschätzt sind insgesamt keine 100 Worte zu hören, ein paar werden dem Plan entsprechend über Handydisplays eingeblendet - und das wirkt so zwischen den Ehepartnern schon wie ums Verrecken eingehalten. Der Hauptdarsteller hat immerhin deutlich mehr drauf als z.B. unser Til und mit seiner Mimik ein paar gute Momente, wenn er rot sieht. Davor ist das Verhältnis zu Ehefrau und Kind aber ohne jede Chemie. So muss ein Link mit dem Publikum erst mal funktionieren, und was z.B. bei Wick Teil 1 oder Mandy wie gedacht voll aufging, ist hier ein Rohrkrepierer - und damit ist der Rachefeldzug etwas zum distanziert ansehen. Dieses große Manko lässt sich auch als Preis dafür sehen, wenn man einen Stummfilm machen möchte und mit nichts Brauchbarem daherkommt, auf das man als Publikum anspringen kann, bzw. sich keine Mühe macht und sich stattdessen auf ein reingezimmertes spoiler: totes Kind verlässt und zu dem Punkt auch noch gewöhnlich und zu lang rumeiert. Auf der Gegenseite ist das Gesindel dann zahlreich und inklusive Oberschurke auf Kanonenfutterniveau. Die Zweikampfaction ist besser als zuletzt die in Fincher‘s The Killer, dazu gibt’s Scheißereien und Auto-Action oberhalb von B-Movie-Niveau. Mit drei von vier Wick-Filmen kann es Silent Night aufnehmen, dazu braucht es allerdings bekanntlich nicht viel. Mit z.B. Mandy, der auch so gut wie keine Storypower hat, oder den beiden Death Wish, die viel mehr Figurenpower haben, aber nie. Silent Night war bereits während des Abspanns unter ferner liefen abgehakt. Besser als ein Totalausfall ist der, steht in der Masse vergleichbarer Filme aber so gut wie ohne irgendetwas wirklich Gewinnbringendem da. Wäre Statham der Hauptdarsteller, hätte der damit den Grand Slam mit Gurkenfilmen 2023 gewonnen. Silent Night ist emotionsarmer und unterkühlter Action-Fastfood ohne Story- und Figurenpower. Heute gesehen, morgen vergessen. Einen guten Spaß gab es inmitten des nicht besonderen John-Woo-Wiedersehen oder Comebacks: einmal ist ein Flattern zu hören als wär eine John-Woo-Taube im Anflug - es landet dann aber erfreulicherweise etwas Sehenswerteres groß im Bild.