Ich möchte gar nicht so im Detail auf diese "Doku" eingehen, die ganz sicher keine ist.
Es entspricht eher einer persönlichen Darstellung eines Amerikaners der zufällig in ein Kriegsgebiet gerät und eher durch seine berufliche "Verwandtschaft" zum Protagonisten sich die Rollen der Beteiligten so darzustellen, das diese sich eben Konsumentenfreundlich konsumieren lassen.
Das wäre alles nicht ganz so schlimm, wenn es sich eben nicht gerade um einen Konflikt handeln würde, der aktuell die Welt in zwei Lager spaltet, die es aus vielen unterschiedlichen Perspektiven zu verstehen gilt. Ein hochkomplexes Gebilde aus Geschichte, Kultur- und Wirtschaftsinteressen, ganz zu schweige von Geopolitischen Interessen.
Dies in so einer Form als "Dokumentation" zu bezeichnen ist eine Frechheit, eine weitere die Berlinale, die Plattform und den Zeitpunkt für einseitige Propaganda zu nutzen, die niemandem so etwas nützt, ausser denen die damit Geld verdienen werden.
Ich habe „Superpower“ im Rahmen der Berlinale 2023 gesehen, ebenfalls empfand ich auch die Eröffnungsinszenierung abstossend - solche Propagandistischen Umsetzungen erinnern mich an totalitäre Szenarien und sind einer solchen Veranstaltung unwürdig.