In Jafar Panahis neuem Film werden zwei parallele Liebesgeschichten erzählt. In beiden werden die Liebenden von versteckten, unausweichlichen Hindernissen, der Kraft des Aberglaubens und den Mechanismen der Macht bedrängt.
4,5
hervorragend
No Bears
Das Meisterwerk eines Grenzgängers
Von Janick Nolting
Jafar Panahis Filme sind nicht einfach nur Dokumente ihrer Umstände, in denen sie entstehen. Sie befinden sich in einem permanenten Konflikt mit ihnen. Immer wieder hat der iranische Regisseur mit Zensur und Repressionen eines politischen Systems zu kämpfen, dem seine kritischen Filme ein Dorn im Auge sind. (Reise-)Verbote und Hausarrest waren die Folge. Sein Werk „Dies ist kein Film” wurde etwa einst aus dem Lande geschmuggelt, indem man den USB-Stick in einem Kuchen versteckte. Inzwischen sitzt Jafar Panahi in einem Teheraner Gefängnis. Bereits 2010 wurde er wegen Propaganda-Vorwürfen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Sein vorher noch abgedrehter, mittlerweile 24. Film feierte in Abwesenheit des Regisseurs Premiere beim Filmfest in Venedig. In „No Bears” wagt sich Panahi dabei erneut selbstreflexiv in die Grenzbereiche von Fiktion und Dokumentation. Niemand sonst spielt so
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1:44

Produktionsland
Iran
Verleiher
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Produktionsjahr
2022
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Aserbaidschanisch, Persisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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