Die My Love
Durchschnitts-Wertung
2,9
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Lemmiblog
Lemmiblog

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1,5
Veröffentlicht am 18. März 2026
WER MAG ANSTRENGENDE PAARE?

Grace und Jackson sind verliebt, vögeln wann und wo es geht und beziehen voller Euphorie ihr Haus. Doch nach der Geburt ihres Babys kippt die Stimmung komplett. Während Jackson unterwegs ist und arbeitet, sitzt Grace allein zu Hause. Beide fühlen sich missverstanden und die Situation eskaliert immer weiter.

Die My Love geht ca. 120 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen Jennifer Lawrence und Robert Pattinson, die das Ganze schauspielerisch wirklich überzeugend tragen. Inhaltlich schaut man allerdings zwei Stunden lang dabei zu, wie ein Paar seine Beziehung systematisch gegen die Wand fährt wie zwei Crash Test Dummies.
Grace ist wie eine chronisch untervögelte Katze, die ständig über den Boden schnurrt, während Jackson wirkt wie ein frustrierter Redneck, der sein Bier fester im Griff hat als seine Beziehung. Schauspielerisch alles ok, nur macht es die Figuren nicht unbedingt sympathischer.
Die Grundidee ist eigentlich interessant, Überforderung nach der Geburt, Depressionen, Zurückweisung und der Zerfall einer Beziehung. Nur wird das Ganze so anstrengend erzählt, dass mir beide Figuren komplett egal waren.
Grace fordert ständig Nähe und Aufmerksamkeit, wirft sich dafür sogar durch Glasscheiben oder springt bei einer Kinderparty in Unterwäsche in den Pool. Jackson wirkt dagegen eher wie der Leidtragende der Situation. Klar, einen Hund anzuschleppen, den keiner will, ist selten dämlich, aber das, was Grace teilweise abzieht, ist einfach nur gefährlich.
Im Finale stapeln sich die WTF-Momente so dass man irgendwann nicht mehr weiß, ob hier noch eine Handlung erzählt wird oder ob der Kunsthochschulkurs einfach alle Themen von der Liste abhakt, um wenigstens noch eine 4- zu bekommen.
Unterm Strich bleibt ein Film mit zwei guten Schauspielern und interessanten Themen, nur leider ist die Umsetzung wirr, anstrengend und komplett planlos. Vieles ergibt keinen Sinn und man fragt sich nur, warum diese beiden zusammenbleiben.

3/10 Punkten. Ihr geht doch auch nachts im Negligé kilometerweit zu eurer Schwiegermutter und nehmt ihr Gewehr mit, oder? Ich mein… völlig normale Handlung von Grace.
Yesterday018
Yesterday018

2 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 19. Dezember 2025
Schon lange keinen so miesen Film mehr gesehen! Pattinsons Schauspiel-Versuche sind wie üblich nichtssagend. Die Story ist krank und teilweise krass unlogisch. Man fühlt sich einfach nur schlecht. Glücklicherweise gibt es noch den Vorspulknopf...
David Willson
David Willson

1 Follower 106 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 10. Dezember 2025
Wie soll man einen Film bewerten? Drehform - hier sehr beeindruckend mit Drama, Wahnsinn, Spaß und Horror.
Darstellung - Lawrence spielt eine junge Mutter an der gefährlichsten Seite des Wahnsinns, oder der Verrücktheit, Pattinson läuft irgendwie unbeteiligt herum, spielt seine Schönheit voll aus, aber kommt wie ein männlichen Form der dummen Blonde vor.
Drehbuch /Geschichte - SEHR DüNN, junges Paar, genießen abenteuerlichen Sex am Anfang der Beziehung, aber das daraus entstehendes Kind überfordert beide Parteien zu einem unglaubwürdigen Niveau. Die Fäden der Postnatalen Trauma der Frau grenzen an viel tieferen psychischen Störungen, während des Mannes nutzlos herumwandert ohne hilfreiche Inhalt zu erbringen.
Am Ende denkt man Oh, und...?
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. Dezember 2025
Ein verstörender Film über ein junges Paar, das sich auch über das Leben mit ihrem Baby entzweit.
Jennifer Lawrence als Grace zeigt sich als permanente, unberechenbare Bedrohung, für andere, aber auch für sich selbst.
Eine verlorene Seele, die sich in ihrer Rolle als Mutter nicht zurechfindet, einen Mann hat, bei dem es offenbleibt, was er eigentlich so treibt.
Grace und Jackson immer am Abgrund und am Rande des Chaos, dazu verstörende Szenen, Rückblenden, Traumszenen, die dem Film eine permanente Spannung verleihen, aber auch Rätsel aufgeben.
unbedingt sehenswert
DHR
DHR

11 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 19. November 2025
Bei allem Respekt vor Jennifer Lawrence und dem Rest der Cast (Sissi Spacek, Nick Nolte)- Was wollte uns der Film zeigen?? Eine Psychose einer jungen Frau die von ihrem Partner nach Geburt ihres Ki des emotional allein gelassen wurde und dann - ausweglos- diese Welt mit „Selbstmord“ verließ . Ein One Woman Theater von
Weder spannend noch lustig, einfach nur langweilig und insbesondere von Anfang an vorhersehbar
Wirklich enttäuschend!!
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 606 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. November 2025
FEUER

Die schwangere Grace (Jennifer Lawrence) zieht mit Ehemann Jackson (Robert Pattinson) nach Montana in ein geerbtes, renovierungsbedürftiges Haus. Sie fühlt sich schon bald nach der Geburt des Sohnes vernachlässigt und gerät in eine seelische Abwärtsspirale.

Nach dem aufsehenerregenden „A Beautiful Day“ (2017, 4,5 Sterne von mir) ist Lynne Ramsay wieder mit einem Langfilm in den Kinos. Als Vorlage diente der 2012 erschienene Debütroman der argentinischen Schriftstellerin Ariana Harwicz, „Matate, armor“.

Der Stoff, der weit über die Baby-Blues hinausgeht, ist in der schonungslosen Darstellung zweier wenig reizenden Protagonisten vor der Leinwand schwer zu verdauen (FSK 16). Von einem oftmals machtlosen, derangierten Jackson erzählt Ramsay, von der lebenslustigen bis zur zerstörten Grace reicht die Palette, begleitet durch die zum Lokalkolorit passende Musik, deren Texte auf die Situationen des Ehepaares Bezug nehmen. Eine Idylle in Montana, die wohl jeden gesunden Geist bereichern kann, ist in schönen Aufnahmen Teil dieses Werks von Ramsay. Doch die Zuspitzung, die der Verwandtschaft nicht entgeht, allen voran Jackson's Mutter Pam (Sissy Spacek), lässt für ein Happy End wenig Hoffnung.

Die schottische Filmemacherin zeigt vorwiegend die Phase nach der Geburt des Kindes, springt dabei im Handlungsstrang mal in die nähere Vergangenheit, später in die weiter zurückliegende, erneut in die Gegenwart usw. Das Hopping im Handlungsstrang sorgt zwar für Abwechslung, offenbart aber erst im letzten Abschnitt von „Die My Love“ einiges Wichtiges an Hintergründen zur späteren Mutter, was dieser Art Beobachtungskino eher schadet. Das Publikum darf auch Grace in ihre Kopfwelt begleiten, aufgenommen in wuchtigen Bildern. Schließlich kann diese Art der Inszenierung deswegen gewinnen, weil Jennifer Lawrence wieder einmal über sich hinauswächst und sich nicht versteckt. Die ausdrucksstarke Schauspielerin aus Kentucky spielt nicht zum ersten Mal psychisch belastete Frauen („Winter’s Bone“, „Silver Linings“, „Joy“). Mit ihrer extrem facettenreichen Mimik hält sie für Grace, die in fast jeder Szene zu sehen ist, unglaublich viele, nuancenreich wechselnde Zustände parat. Robert Pattinson hat dem wenig entgegenzusetzen. Die Motive seiner Figur sind wenig erläutert. Jackson ist zwar „nur“ der in zweiter Linie Leidende, doch in einigen Einstellungen erscheint das emotionale Spiel Pattinsons belanglos. Eine besonders gut gespielte kriselnde Ehe ist in „Zeiten des Aufruhrs“ zu sehen (2009 von Sam Mendes).

Lynne Ramsay gelingt mit einer brillant aufspielenden Jennifer Lawrence ein ergreifendes, hinreichend strukturiertes Drama.
Deubensklave
Deubensklave

5 Follower 34 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. November 2025
Anfangs sehr verwirrend. Aber umso länger der Film ging, umso faszinierend wurde er. Er hat einen richtig in den Bann gezogen, sehr verwirrend aber er hatte irgendwie was.
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