Durchschnitts-Wertung
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"Longlegs" von Oz Perkins ist ein verstörender Thriller, der stark anfängt und sich dann im Grotesken verliert. Der Film ist visuell gut gemacht, baut gekonnt eine unheimliche Atmosphäre auf und platziert seine Jumpscares mit optimalem Timing. Und dennoch ... hat er mir überhaupt nicht gefallen. Die Hauptfigur ist nicht wirklich sympathisch, wirkt unnahbar und reserviert. Das ergibt Sinn für die Handlung und muss so sein - trotzdem fiebert man nicht wirklich mit, was mit ihr passiert. Am Anfang wirkt es so, als ginge es um ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem FBI und einem Serienkiller. Es könnte auch ein wahrer Fall sein. Im Vordergrund steht hier die Ermittlung. Lee hat zwar eine ausgeprägte Intuition, aber es scheint nichts Übersinnliches zu sein. Bis dahin ist es richtig spannend und gruselig.
Es wird schon sehr merkwürdig, wenn man "Longlegs" vollständig sieht. Er wirkt wie ein Abklatsch vom Joker. Nicolas Cage spielt zwar nicht schlecht (was bei ihm keine Selbstverständlichkeit ist), aber sobald man ihn sieht, ist er nicht mehr so unheimlich, sondern nur noch grotesk. Es stellt sich heraus: Er ist Satanist. Tja, und dann driftet der Film in Teufelsanbetungsgedöns ab und da war ich dann raus.
Fazit: Der Film ist gut gemacht, aber die Handlung ist überhaupt nicht mein Fall. Wenn man "Hereditary" mochte, könnte einem dieser Film aber gefallen. (Ich fand "Hereditary" ganz schlimm.)
Es wird schon sehr merkwürdig, wenn man "Longlegs" vollständig sieht. Er wirkt wie ein Abklatsch vom Joker. Nicolas Cage spielt zwar nicht schlecht (was bei ihm keine Selbstverständlichkeit ist), aber sobald man ihn sieht, ist er nicht mehr so unheimlich, sondern nur noch grotesk. Es stellt sich heraus: Er ist Satanist. Tja, und dann driftet der Film in Teufelsanbetungsgedöns ab und da war ich dann raus.
Fazit: Der Film ist gut gemacht, aber die Handlung ist überhaupt nicht mein Fall. Wenn man "Hereditary" mochte, könnte einem dieser Film aber gefallen. (Ich fand "Hereditary" ganz schlimm.)
Das Setting, der Farbton, die Atmosphäre waren einfach super stimmig und passend. Die schauspielerische Leistung war on point, es wurde so mit dem Verstand und der Psyche gespielt, dass es die üblichen Jumpscares nicht benötigt hat. Der Film war keine leichte Kost aber hat die Erwartungen voll getroffen. Seit langer Zeit mal wieder etwas Anderes. Ein künstlerisches Meisterwerk!
Bin etwas enttäuscht. Einige wenige verstörende Momente fand ich sehr gut und die Atmosphäre des Films gefiel mir insgesamt auch. Das war’s aber auch schon. Storymäßig hätte ich mir viel mehr Tiefgang gewünscht, vor allem die Symbolik hatte mich stark interessiert und das wurde mir zu schnell und einfältig abgehandelt. Schade! Letztendlich habe ich vieles gesehen, dass bereits in anderen Filmen besser dargestellt wurde, daher waren die Schockeffekte eher mäßig für mich. Insgesamt fand ich den Trailer sehr viel besser als den gesamten Film, daher nur 3,5 Sterne.
Auch ich habe mir, wie der Kollege vor mir, eigens wegen dieses Films einen Filmstart-Account angelegt. Nach der blendenden Bewertung durch den Filmstarts-Kritiker und die Video-Review bin ich gestern Abend mit meinem Mann ins Kino gepilgert, in der Erwartung, von der Story und den Darstellern 101 Minuten quasi in den Kinosessel gedrückt zu werden und hinterher völlig wesensverändert herauszukommen ... Doch es war ein Satz mit X ... Wir haben uns angeschaut und waren ziemlich ratlos. "Anstrengend" war ein Adjektiv, dass hier schon verwendet wurde, und das auch auf uns zugetroffen hat. Am Wochenende waren wir in "Trap - No Way Out" und uns total einig, dass das ein spannender Kinoabend war. Wenn der Hype um "Longlegs" nicht so immens wäre, hätte ich sicher ein "Durchschnittlich" gegeben, aber so ... Und ich behaupte, dass ich in meinem langen Kinoleben, das in den 70ern mit dem "Weißen Hai" begonnen hat, so manchen (Horror-)Thriller an meinen Augen vorbeigeflimmert ist. Lang Rede, kurzer Sinn: Wer sich für "Longlegs" entscheidet, sollte hinterher nicht allzu enttäuscht sein. Er wurde gewarnt ;-)
So So, "DA IST SIE JA"... die Indie-Horror-Perle Longlegs, der "Beste Horrorfilm des Jahrzehnts", der "spannendste Thriller seit Das Schweigen der Lämmer".
Naja...also gleich mal vorneweg: Nein, leider Nein, leider gar nicht. Longlegs mit dem Schweigen der Lämmer zu vergleichen wäre gleichzusetzen mit dem Vergleich zwischen der Mona Lisa und Brösels "Der springende Punkt". Nicht falsch verstehen; Longlegs ist sehr wohl spannend, holt tatsächlich auch die Leute ab, die Horrorfilme überhaupt nicht mögen, hat eine nachvollziehbare Story und ein für mich persönlich sehr gelungenes Ende. Aber ist der Longlegs deswegen gleich eine neue Kultfigur im Filmuniversum? Nein! Und das liegt einfach daran, dass der Film am Ende leider zu sehr ins Fantastische abdriftet, was bei mir zum Punktabzug führt. Bis dahin war er hervorragend gruselig und vergleichbar mit einer gelungenen Mischung aus True Detective und Akte X.
Dennoch...für einen Indiefilm bekommt man hier einen hervorragenden Streifen auf der Leinwand präsentiert, über den man auch noch lange nach dem Abspann sprechen wird.
Naja...also gleich mal vorneweg: Nein, leider Nein, leider gar nicht. Longlegs mit dem Schweigen der Lämmer zu vergleichen wäre gleichzusetzen mit dem Vergleich zwischen der Mona Lisa und Brösels "Der springende Punkt". Nicht falsch verstehen; Longlegs ist sehr wohl spannend, holt tatsächlich auch die Leute ab, die Horrorfilme überhaupt nicht mögen, hat eine nachvollziehbare Story und ein für mich persönlich sehr gelungenes Ende. Aber ist der Longlegs deswegen gleich eine neue Kultfigur im Filmuniversum? Nein! Und das liegt einfach daran, dass der Film am Ende leider zu sehr ins Fantastische abdriftet, was bei mir zum Punktabzug führt. Bis dahin war er hervorragend gruselig und vergleichbar mit einer gelungenen Mischung aus True Detective und Akte X.
Dennoch...für einen Indiefilm bekommt man hier einen hervorragenden Streifen auf der Leinwand präsentiert, über den man auch noch lange nach dem Abspann sprechen wird.
Ich empfand den Film als sehr langatmig, ja phasenweise sogar langweilig. Einer der schwächsten Horrorfilm, die ich gesehen habe.
Ich möchte nur eine kurze Warnung aussprechen: der Film wird dem Hype NICHT generell gerecht, sondern ausschließlich für eine bestimmte Zielgruppe. Das Problem bei solchen Hypes inkl. undifferenzierter positiven Rezensionen ist, dass die Menschen glauben könnten, der Film an sich ist super (wie das Schweigen der Lämmer oder Sieben wie behauptet wird). Die Filme "Sieben" etwa und "Longlegs" lassen sich aus meiner Sicht nicht mal im Ansatz vergleichen. Der eine Film (Sieben) hat eine nachvollziehbare Story, ausgestaltete Charaktere, einen Spannungsbogen, ein unfassbar gutes Ende. Dies alles bietet Longlegs NICHT!!! VORSICHT VOR DEM HYPE!!
Sehr langatmig ohne wirklichen Spannungsbogen und folglich ohne Katharsis. Super viel Potential, nichts genutzt. Nicolas Cage in einer seiner schlechtesten Darstellungen. Und - es reicht nicht der Sohn eines gelobten Filmemachers zu sein. Man muss auch liefern. Viel ‚Copy and Paste‘ ohne wirkliche Storyline.
Bei einigen Rezensionen habe ich mit Nichten das Gefühl, dass die Verfasser den Film wirklich gesehen haben.
Der Film war so schxxße, dass ich mir dafür extra einen Account angelegt habe.
Bei einigen Rezensionen habe ich mit Nichten das Gefühl, dass die Verfasser den Film wirklich gesehen haben.
Der Film war so schxxße, dass ich mir dafür extra einen Account angelegt habe.
Tatsächlich der schlechteste Horrorfilm (bzw. generell Film was schon was heißen muss) den ich je gesehen hab. Kann die Bewertungen absolut nicht nachvollziehen. Ich habe Tatsächlich während dem Film überlegt das Kino zu verlassen, aber hab mich doch noch bis zum Ende durchgequält.
Tut mir einen Gefallen und guckt euch den Schmarn nicht an und fallt auf die guten, wohl gefaketen, Bewertungen rein!
Tut mir einen Gefallen und guckt euch den Schmarn nicht an und fallt auf die guten, wohl gefaketen, Bewertungen rein!
Puh… Also erstmal großes Lob für die Kamera und den Ton. Die beiden Aspekte machen einen großen Teil des Films aus, sprich der Film wird durch die feinen Töne und Kamerafahrten erst interessant. Die Story ist, sry, eher Durchschnitt. Muss man definitiv nicht im Kino schauen. Habe mich dabei ertappt das ich den Film zum Teil als sehr anstrengend empfunden habe.
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