Backrooms
Durchschnitts-Wertung
3,2
123 Wertungen

41 User-Kritiken

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PB deluxe
PB deluxe

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0,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2026
Guter Teil: Sehr viel gelbe Farbe wurde verwendet. Ich mag Gelb. Die trostlose Einrichtung des Möbelhauses war eine kleine Reise in die 90er. Sehr amüsant. In der Mitte hätte die ein oder andere erotische Szene das Ganze aufgepeppt und das blaue Ufo am Ende war etwas weit hergeholt. ... Ach ja...wenn ich mich langweile, erfinde ich Sachen dazu. ... Und ich habe mich sehr viel gelangweilt. Wenn man sich mal so richtig intellektuell überlegen fühlen will, ist das der richtige Film dafür. und dann kann man auch 4 oder 5 sterne geben.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 412 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2026
„We all have our loops. Our habits. Behaviors that keep us walking in circles.“

Kane Parsons ist gerade mal 21 Jahre alt (Stand 2026) und hat bereits seinen ersten Film heraus gebracht. Wow. Alles begann mit seinen YouTube-Videos zu den sogenannten Backrooms. Was als ein kurioses 4 Chan-Bild begann, entwickelte sich schnell zu einer gigantischen und wahrlich faszinierenden Lore. Anfang 2022 prägte Parsons (oder auch Kane Pixels) diese düstere und geheimnisvolle Welt mit seinen qualitativ hochwertigen Kurzfilmen. Und schnell gewannen diese an Popularität und zwar so rasant, dass A24 dem jungen Mann das Budget für einen eigenen Film in die Hand drückte. Und als das bekannt wurde und der erste Trailer erschien, war mein Interesse immens hoch, da ich selbst von den gelben Backrooms fasziniert bin. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich keinen Film so sehnlichst erwartet habe, wie „Backrooms“! Mit großen Stars wie Chiwetel Ejiofor und Renate Reinsve, großen Produzenten wie James Wan hatte Parsons ein wahrlich starkes Team hinter sich. Und was soll ich sagen… Die Rechnung ging tatsächlich auf!

Anfang der 90er: Clark wurde von seiner Frau rausgeschmissen und versucht seinen Frust in Alkohol und einem neuen Möbelgeschäft zu ertränken. Während der Alkohol funktioniert, fehlt es an Kunden. Auch seine Psychotherapeutin Mary ist überfordert. Doch eines Tages entdeckt Clark einen mysteriösen Gebäudekomplex unter seinem Laden…

Das Konzept der Backrooms ist unendlich faszinierend, besonders für das Horrorgenre. Ein alptraumhaftes Labyrinth mit unheimlichen Wesen? Guter Stoff für YouTube. Aber kann das Ganze auch in Filmlänge funktionieren? Ja, kann es! Denn Kane Parsons und A24 schufen für die Backrooms eine ganz neue Ebene mit diesem Projekt. Was bedeutet es allein zu sein? Wie ist es vergessen zu werden oder nicht mehr relevant zu sein? Existenzielle Fragen, die dieser Horrorfilm nicht nur aufgreift, sondern ästhetisch und intelligent umsetzt. Da geht es nicht nur um gruselige Erkundungen von absurden, leeren Bürogebäuden, sondern um die Auseinandersetzung von verschiedenen Figuren mit sich selbst.

Meine größte Sorgen waren die Dialoge und die Figuren selbst. Und ja, der Star sind die Backrooms selbst, die kuriosen und düsteren Ecken, die Clark und Co entdecken, dennoch war ich wirklich erstaunt, wie gut der Rest des Films ist. Das Drehbuch ist absolut solide und stellenweise auch wirklich gut. Die beiden starken Protagonist*innen tragen mit ihrem Spiel dazu bei, dass das Alles Substanz und Seele hat. Und selbst die etwas wilderen Momente wirken dadurch nicht weniger düster, im Gegenteil.

Spätestens ab der Hälfte hatte mich der Film mit seinem wirklich genialen Konzept mitgerissen und gefesselt. Selten denke ich mir bei einem Film, wenn er endet: „Ich will mehr sehen!“ Parsons gibt hier einen düsteren Einblick in die Backrooms, der praktisch Potential für unzählige weitere Filme gibt. Und nein, eigentlich bin ich eher für einen eigenständigen Film, was „Backrooms“ absolut ist. Doch das hier ist eine Welt, die so viel bösen (Achtung Wortspiel) Spielraum bietet, dass ich den Film sofort nochmal schauen könnte.

Ohne Zweifel sind es die technischen Aspekte, die „Backrooms“ zu dem machen, was es ist: Statt reinem CGI (wie in den Kurzfilmen), baute man hier ein riesiges Set und nutzte CGI nur in den wirklich notwendigen Momenten. Eine perfekte Symbiose, die von einer extrem starken Kameraarbeit (Jeremy Cox) gestützt wird. Auch die Einbindung von Found Footage-Material, welches die Kurzfilme so ausgemacht hat, ist begründet und ein toller Überhang vom Internetphänomen zum cineastischen Kunstwerk!

Zu guter letzt noch der Score von Parsons selbst und Edo van Breemen: Die düstere, abstrakte Musik, die wie ein ausgeleiertes VHS-Tape klingt, gibt den wenigen Szenen, in denen sie genutzt wird, eine passend unheimliche Atmosphäre, die ich sehr mag (besonders die End Credits!).

Fazit: „Backrooms“ ist eins meiner Kinohighlights von 2026! Was Kane Parsons aus einem belanglosen 4 Chan-Post gemacht hat, ist wahrlich düstere und faszinierende Kunst für eine junge Generation. Dabei geht es nicht nur um Monster in dunklen Gängen, sondern um den Horror in uns allen und in den Wänden, die uns umgeben!
Lilachenpds7
Lilachenpds7

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
Der Film ist wirklich ein Meisterwerk. Alle die hier den Film mit weniger als 4 Sterne bewerten, haben entweder den Film nicht verstanden oder können keine Verknüpfungen herstellen oder logische Schlussfolgerungen schließen. (Wie jemand der meinte ihm hat eine Erklärung am Ende gefehlt. Uff)
Und ich verstehe auch nicht die Leute die in diesen Film rein gehen ohne davor zu wissen WAS die Backrooms sind und WAS es für ein lore ( Vorgeschichte) hat.
Morsila (Morsila)
Morsila (Morsila)

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1,5
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
Wenn der Trailer besser ist als der Film.....Super Idee aber leider Zuwenig raus gemacht. Hatte mir mehr erhofft
BibiG3
BibiG3

1 Follower 58 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 3. Juli 2026
Hat mir gar nicht gefallen. Eine Erklärung hat am Ende gefehlt. ich verstehe nicht warum so gut bewertet wurde.
LIN
LIN

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2026
Super Film meiner Meinung nach. Super spannend und einfach wow. Man muss ihn selber gucken um es zu verstehen
Isabelle D.
Isabelle D.

331 Follower 539 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2026
"Backrooms" von Kane Parsons ist einer der unheimlichsten Horrorfilme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Das Furchteinflößende entsteht hier weniger durch Jump Scares, Monster oder Body Horror - auch, wenn das ebenfalls, wohldosiert, im Film vorkommt -, sondern findet vor allem auf psychologischer Ebene statt.

Wie die Dichter der Schwarzen Romantik, beispielsweise E. T. A. Hoffmann oder Ludwig Tieck, und der englischen Schauerliteratur des 18. Jahrhunderts, beschäftigt sich auch "Backrooms" mit der dunklen Seite der menschlichen Psyche, mit Leid, Trauer, Einsamkeit, dem Verlassenwerden und dem Abdriften in den Wahnsinn. Dass die Backrooms innerhalb der erzählten Welt real sind, wird zwar klar - aber woher sie kommen? Wie sie entstanden sind? Warum sie da sind? Was ihr Zweck ist? Wohin sie führen? All diese Fragen bleiben offen. Und spuken auch lange nach Ende des Films noch im Kopf herum und hallen nach wie ein Echo.

Trotz der unendlich erscheinenden Weite der Backrooms wirkt der Film klaustrophobisch, wie ein Kammerspiel. Dazu trägt sicher auch das reduzierte Ensemble bei, das im Grunde nur aus zwei Haupt- und drei Nebenfiguren besteht. Spannend ist dabei auch das Verhältnis zwischen den beiden Hauptfiguren: dem gescheiterten Architekten und alkoholabhängigen Möbelhausbesitzer Clark, der seine Scheidung nicht mit seinem gekränkten Stolz vereinbaren kann und voller Verbitterung und Wut auf seine Ex-Frau ist. Und seiner Psychotherapeutin Mary, die ihr eigenes Kindheitstrauma mit sich herumträgt. Einerseits will Mary Clark helfen, ihren Job gut machen, und ihren Patienten wieder zurück ins Leben holen. Andererseits nimmt sie ihre Arbeit fast schon zu persönlich und kann sie nach Feierabend nicht einfach abschütteln. Clark geht regelmäßig zur Therapie und scheint damit zumindest ein Einsehen zu haben, dass er Probleme hat und Hilfe braucht. Gleichzeitig will er von Mary vor allen Dingen Bestätigung für seine Sicht der Dinge bekommen. Als er die Backrooms entdeckt, scheint das aber neue Lebensgeister in ihm zu wecken und plötzlich ist es ihm nicht mehr nur wichtig, dass Mary ihn bestätigt, sondern, dass sie ihm wirklich glaubt.

Wie gesagt, hat mir der Film nach dem Abspann noch länger keine Ruhe gelassen. Ich habe also ein bisschen recherchiert und habe dadurch erst erfahren, dass es zu den Backrooms bereits seit Längerem eine YouTube-Serie gibt, die vom Filmregisseur stammt, und dass das Ganze ein Internet-Phänomen mit seiner eigenen Historie ist. Vor einiger Zeit entstand dort das Konzept der "Liminal Spaces", also Orte, die wie aus einer Zwischenwelt wirken, wie Übergänge zwischen der Realität und dem Übernatürlichen, Schwellenzustände zwischen Leben und Tod, dem Bekannten und dem Unbekannten, dem Greifbaren und dem Unbegreiflichen. Also im Grunde das materialisierte Unheimliche. Das können verlassen wirkende, leere Hotelflure sein, leere Fabrikgelände oder vergessene Orte aus einer anderen Zeit.

Fazit: Ein überaus gelungener Horrorfilm, der das Wesen des Unheimlichen auf beunruhigende Art und Weise einfängt, und der noch lange nachklingt. Sehenswert!
Rob T.
Rob T.

7 Follower 429 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. Juni 2026
Clark (Chiwetel Ejiofor) hat gerade keinen guten Lauf. Er leitet ein Möbelgeschäft, das nicht gut besucht ist. Man könnte auch sagen: gar nicht besucht. Er ist gerade geschieden worden, und deshalb schläft er in seinem Laden.
Im Keller hört er Geräusche, die von der anderen Seite der Wand zu kommen scheinen. Er entdeckt, dass es einen geheimen Eingang zu den Räumen dahinter gibt. Und nicht nur das: es handelt sich um ein scheinbar endloses Labyrinth an Räumen.
Gemeinsam mit seinen Angestellten Kat (Lukita Maxwell) und Bobby (Finn Bennett) sowie mit einer Videokamera erkundet er die Räume. Alle drei kehren nicht zurück.
Nun ist es seine Psychotherapeutin Mary Kline (Renate Reinsve), die sich auf die Suche nach ihm macht.

Kleines Budget, maximaler Erfolg. "Backrooms" gehört zu den spannenden Phänomenen dieses Kinojahres. Der Psychothriller hat nicht mal eine Million Dollar gekostet und hat bereits ein Vielfaches eingespielt. Regisseur Kane Parsons ist gerade mal 21, und dieser Film ist eine Adaption seiner Youtube-Serie.
Es ist ein Hype entstanden, der aber auch vollkommen gerechtfertigt ist.
Man erlebt hier einen echten Psychotrip. Denn aus der Entdeckung dieser Räume hinter der Wand erleben wir viele Überraschungen. Der Film spielt da auch mit dem Zuschauer. Mit seinen Ängsten, mit seinem Empfinden.
Der Film bietet extrem spannende Momente, Augenblicke, die an den Nerven zerren, auch Schreckmomente.
Was der Film aber vor allem bietet: Man muss ein bisschen mitdenken, und das passiert von ganz alleine. Denn das muss man auch sagen: Ziemlich wahrscheinlich wird man nicht alles verstehen, aber man kann da sehr lange drüber nachdenken, weil immer wieder Anhaltspunkte aufblitzen, über die man später unter Umständen noch nachdenkt.
Hinzu kommen großartige Soundeffekte, Klangteppiche, und beim Abspann sollte man sitzen bleiben, denn der Sog, der da zu hören ist, geht unter die Haut.
Eduard
Eduard

2 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 24. Juni 2026
Totaler Schwachsinn - das „Monster“ ist auch total langweilig und die Story dahinter ist auch sehr öde
Michael K.
Michael K.

60 Follower 312 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 24. Juni 2026
Es ist noch einmal ein wesentlicher Unterschied, ob ein Film eine platte oder abstruse Handlung hat oder ob gar keine Handlung da ist, und "Handlung'" geradezu schockierend aufgesetzt und mit "psychologischem" und "philosophischem" Worthülsen-Blendwerk als "mysteriös" verkauft werden soll. Bei "Backrooms" ist das Zweite der Fall, und daher ist das einer der wenigen Filme, vor denen ich wirklich warnen würde.
Aufgrund der Trailer könnte man - wie ich es tat - einen formalistischen Thriller wie "Der Schacht 1" erwarten. Aber davon ist hier nichts zu sehen. Die Szenen spoiler: bilden eine einzige Abfolge krasser Logiklucken, es ist .zum Beispiel völlig unklar, warum die wackere Protagonistin am Ende von dieser Figur verfolgt wird, was diese Klinik vorher sollte und warum sie plötzlich im Haus eingemauert ist.
. Und die spoiler: Szene mit den Puppen, die der Protagonist essen will,
ist nicht nur inhaltlich komplett wirr, sondern auch technisch schockierend billig. spoiler: Das Ende geht voll in Richtung 0,5 Sterne,
nur das anfangs stimmungsvolle Setting verhindert bei mir knapp die noch schlechtere Bewertung. Die Schauspieler/innen sind hier allerdings komplett "unschuldig", hier kann meines Erachtens kein Schauspieler der Welt (und keine Schauspielerin) etwas "retten"..
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