Der Film ist ein Mystery-Film und leider hat das Marketing schon viel zu viel vom Geheimnis preisgegeben, insbesondere die wesentliche Pointe: Hier laufen Dinosaurier in einer Vorstadt herum. Leider ermittelt der Film dann nicht die Umstände, was hier vorgeht und so weiter, sondern beschränkt sich darauf, seine Protagonisten wie in einer langen „Jurassic Park“-Jagd durch die Vorstädte zu jagen. Anne Hathaway und Ewan McGregor sind zwar sympathische Darsteller, aber hier bleiben sie kreidebleich. Die Actionszenen gehen grundsätzlich in Ordnung, leben aber vorrangig von unglaubwürdigen Momenten, wenn sich zum x-ten Mal etwa der Dino scheinbar geräuschlos und für die Protagonisten unsichtbar anschleicht. Ansonsten ist der Film mit seinen 90 Minuten zwar sympathisch kurz, nutzt aber auch nicht die Chance, eine größere Geschichte aufzumachen, sondern erzählt eine kleine, knappe Action-Nummer, die keine nennenswerten oder erinnerungswürdigen Augenblicke hat. Eigentlich schade, da der Film nach viel mehr aussah. Fazit: Erfreulich kurzweilig, lebt aber von Unglaubwürdigkeiten und einem wütend machenden Finale.
"The End of Oak Street" enthält alle Element eines klassischen Sci-Fi Action Horrorfilms, über Menschen die kämpfen, um die Angriffe von Raub-Dinosauriern zu überleben. Die visuellen Effekte, die hervorragende schauspielerische Leitung von Anne Hathaway und Ewan McGregor und der Hauch von Komödie machen das gesamte Paket besser als viele andere durchschnittliche Thriller. Der Film ist nicht nur ein laufendes Buffet von Referenzen, sondern ein ehrenhafter Versuch von Regisseur David R. Mitchell und Produzent . Abrams, vergangene Blockbuster-Technik für ein zeitgenössisches Publikum wieder zu beleben. Ein wirklich überraschend wilder und unterhaltsame Familien-Überlebensthriller in einer erfrischen Old-School Atmosphäre, der weit mehr Wendungen liefert, als der Trailer vermuten lässt.