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BrodiesFilmkritiken
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5.015 Kritiken
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3,5
Veröffentlicht am 10. April 2023
Ein Film sollte für sich bestehen können, bei diesem muss man aber eines stetig dazu rechnen: der Film entstand mit geringen Mptteln, einem sehr kleinen Budget und ohne jede Förderung. Daher kann man seine Erwartungen nicht allzu hoch setzen, sehr wohl aber den Respekt. Jeder, der schonmal etwas geplant und dann gefilmt hat weiß, daß selbst die kleinsten filmischen ABsichten unfassbar fordernd und schwierig sind. Daher kann man hier am Ende sagen: der Film sieht vielleicht nicht wie ein großer Kinofilm, sehr wohl aber wie ein TV-Spielfilm aus. Mit den Umständen, unter denen er entstanden ist, grenzt das aber an ein Wunder. Und inhaltlich kann er auch über die meisten Strecken mithalten und abliefern. Es wird ruhig, aber konzentriert erzählt wie im Umfeld einer Schriftstellerin Morde geschehen, die zu ihrem letzten Roman passen und eine Geschichte aus der Vergangenheit aufkocht. EIgentlich sind das alles Versatzstücke, welche man kennt, sie werden aber trotzdem unterhaltsam und passend zusammengeschraubt. Wirklich gestört hat mich aber nicht allzu viel: hier und da wird zu altbackenen Tricks wie JUmpscares und Traumsequenzen gegriffen, ebenso erscheint die finale Auflösung etwas zu konstruiert. ABer trotzdem hat man am Ende gut 105 spannende Minuten gehabt und überrascht festgestellt: nur weil der Film gefühlt aus der Portokasse bezahlt wurde, muss er nicht entscheidend schlechter sein.
Fazit: Solider Thriller der das Maximum aus seinen begrenzten Mitteln herausholt