FSK ab 12 freigegeben
Der erfolglose Theaterregisseur Roberto (Pit Bukowski) findet sich nach der Trennung von seiner Frau in der Leitung einer Laientheatergruppe im tiefsten Schwabenland wieder. Die Dorfgemeinde bemüht sich, ihn in ihre Gemeinschaft zu integrieren, was sich jedoch schwieriger gestaltet, als gedacht. Roberto muss sich an das neue Leben und den schwäbischen Dialekt gewöhnen und lernt dabei eine andere Art von Glück kennen. Doch als die Theatergruppe vor unvorhergesehenen Schwierigkeiten steht, muss Roberto seine Fähigkeiten als Regisseur und seine neu gewonnene Verbindung zur Gemeinschaft unter Beweis stellen.
3,5
gut
Holy Meat
Passionsspiele mit Plastikpenis
Von Susanne Gietl
Alle zehn Jahre wird in Oberammergau die Leidensgeschichte Jesu Christi in mehrstündigen Passionsspielen dargestellt – Alison Kuhn braucht dafür nur ein paar Minuten. Die Regisseurin, auch bekannt für die Regie der achten Staffel der Jugendserie „Druck“, rückt in ihrem ersten Spielfilm die Umsetzung der Passion Christi mit prominentem deutsch-dänischem Ensemble (u.a. Jens Albinus, Lars Brygmann und Christopher Læssø) in den Vordergrund. Sie verknüpft nicht nur eigene Beobachtungen von der katholischen Kirche und dörflichem Leben miteinander, sondern nimmt auch den Theaterbetrieb humorvoll aufs Korn. Die Wahlberlinerin beschreibt in ihrem fiktionalen Langfilmdebüt die avantgardistische Theaterszene so treffend, dass die Aktualität sie längst eingeholt hat. Mitte Mai 2025 ließen im Rahmen des Festakts „1250 Jahre Westfalen“ halbnackte Schauspieler gerupfte Hühnchen vorm Kirchenaltar des
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1:00
1:56
Provokantester, bewegendster und witzigster Film des Jahres! Der Humor ist smart, nie platt und auf jeden Fall nicht mit anderen deutschen Komödien vergleichbar. Großes Kino und großer Spaß in Einem! Unbedingt anschauen :)
an könnte diesen Film als Kleinstadtkomödie zusammenfassen, aber damit macht man es sich recht einfach. Es sind eigentlich drei Figuren und Geschichten, die auserzählt werden und dabei zum Ende hin eine überraschende, tragische Tiefe entfallen. Mit sympathischen menschlichen Figuren und dem Verzicht auf plumpen Witz sowie einer ungeahnten Freizügigkeit (gerade in der Eröffnungszene) entsteht hier kurzweiliges, kleines Kino mit ...
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Trotz schriller Szenen lässig, mit nahezu britischer Komik und Präzision dicht an den Charakteren. Wer diese Figuren entworfen hat und sie so spielt, kennt sie genau und - noch besser -: liebt sie.
Altersfreigabe der FSK
“Holy Meat" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Doppelschlag auf dem Filmfest München 2025
Jungregisseurin Alison Kuhn kam zum Filmfest München 2025 sogar mit zwei Projekten im Gepäck: Neben ihrem ersten szenischen Kinofilm „Holy Meat“, war auf dem Filmfestival auch die ARD-Jugendserie „Schattenseite“ zu sehen, die Kuhn gemeinsam mit „Tatort“-Regisseur Özgür Yıldırım inszenierte.
Aus dem Leben eines katholischen Dorfkindes
Regisseurin Alison Kuhn verriet in einem Interview, dass diverse Aspekte des Films auch von ihrer eigenen Biographie inspiriert sind, insbesondere die Darstellung der Katholischen Kirche. Kuhn wuchs ebenfalls in einem kleinen Dorf auf, ging sogar auf eine Klosterschule und lernte so Licht- und Schattenseite der Institution Kirche kennen, was in die Story um Pfarrer Iversen (Jens Albinus) und seine skandalösen Passionsspiele einfließt.
Produktionsland
Deutschland
Verleiher
Camino Filmverleih
Produktionsjahr
2024
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Dänisch, Deutsch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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