Neueste Kritiken: Good Fortune - Ein ganz spezieller Schutzengel
Good Fortune - Ein ganz spezieller Schutzengel
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Jd Rauls
21 Kritiken
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2,0
Veröffentlicht am 8. März 2026
Drei Schauspieler, eine halbwegs nette Idee – und trotzdem komplett gegen die Wand gefahren. Der Film fühlt sich an, als hätte jemand eine mittelmäßige Serienfolge genommen und krampfhaft auf Spielfilmlänge gezogen. Nichts entwickelt Tempo, nichts baut Spannung auf, und die Witze landen ungefähr so elegant wie ein nasser Sack Zement.
Die Geschichte um den Schutzengel hätte eigentlich Potenzial gehabt. Aber hier passiert gefühlt… nichts. Szenen ziehen sich endlos, Dialoge wirken leblos, und irgendwann sitzt man nur noch da und wartet, dass der Film endlich mal irgendwo hin will. Tut er aber nicht.
Also ich muss halt einfach sagen dieser Film war einfach Klasse von den Schauspieler bis hin zum Thema mir hat alles gefallen ich musste lachen und weinen es war einfach nur Klasse ich kann ihn nur empfehlen er ist einfach Klasse mein großes Lob
Arj hat die Arschkarte gezogen den er schläft im Auto, der Job ist ein Witz und das Leben tritt ihm zuverlässig täglich in die Magengrube. Als er den reichen Jeff kennenlernt, sieht er, wie leicht alles sein kann. Schutzengel Gabriel, sonst zuständig für „Handy am Steuer verhindern“, will endlich mal was Großes leisten und tauscht kurzerhand die Leben der beiden, was für keinen der Beteiligten gut aus.
Good Fortune geht ca. 95 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Komödie mit Keanu Reeves, Aziz Ansari und Seth Rogen, die ein bekanntes Konzept nimmt und es solide umsetzt. Die Idee „Arm wird reich, Reich wird arm“ kennt man zur Genüge. Der frische Dreh kommt durch Gabriel, der nicht moralisch predigt, sondern einfach will, dass Arj sein Elend endlich wertschätzt. Das sorgt für schöne Kontraste und gleichzeitig muss Gabriel selbst erleben, wie es ist, Mensch zu sein, inklusive Kettenrauchen, Teller waschen und der Erkenntnis, dass Sterbliche erstaunlich viele Vorteile haben. Der Humor sitzt überwiegend gut, bleibt in der ersten Hälfte aber oft bei nett statt bissig. Erst wenn Seth Rogen mehr Raum bekommt, zündet der Film richtig und schaltet vom Lächeln auf echtes Lachen um. Das Problem sind die Figuren, Arj und Jeff sind exakt das, was man erwartet und entwickeln sich kaum über ihre Schablonen hinaus. Gabriel ist klar der einzige mit echtem Unterhaltungswert und Charakter. Das Finale macht exakt das, was man nach 20 Minuten schon kommen sieht, kitschig, klischeehaft und sauber aufgeräumt, damit auch wirklich niemand mit einer Schmolllippe nach Hause geht. Unterm Strich bleibt eine kurzweilige Komödie mit gutem Timing, soliden Gags und einem starken Engel in Menschengestalt. Leider zu brav, zu vorhersehbar und in der ersten Hälfte eher Sonntagmittag als Kinoabend.
7/10 Punkten. Selbst bei Engeln kommt es am Ende auf die Größe an.
ideal vorm einschlafen. seichte story mit kleinen sozialkritischen ambitionen, gerade genug um sich wohl zu fühlen. witzig...ist das fast nie, die depressiven momente überwiegen sogar. aber immerhin..fast am ende gelingt es keanu dann sogar, etwas schauspiel zu zeigen. süß.
Ich war noch nie im Leben so kurz davor einen Film vorzeitig zu verlassen; Komödie....lustig Fehlanzeige; schon allein das Schutzengel Thema....und wie bitte sieht keanu reeves ....aus um gotteswilllen.....Beispiel der Engel isst zum ersten Mal einen Cheeseburger (ja die Amis halt immer)unglaubliche 2 Minuten oder noch länger labern die wegen dem Cheeseburger....gähn die andern schauspieler sind bemüht reeves spielt ausdrucklos und sieht.....aus wie Ersatz....
Schon lange bin ich nicht mehr so gut gelaunt aus dem Kino gekommen! Ein Feel-Good-Movie mit großer Leichtigkeit und trotzdem schöner Botschaft. Keanu Reeves spielt den Engel unfassbar liebenswert Gute Dialoge, kein Klamauk, keine Langeweile! Daumen ganz klar nach oben!
ich kann´s mir nicht erklären. eigentlich habe ich sinn für humor. ich weiss, dass es verschieden arten von humor gibt und kann mich an die art von humor, die nicht meine ist, durchaus gewöhnen und die dann auch wirklich unterhaltsam finden. ich bin also kein kind von traurigkeit.
aber wie jemand auf die idee kommen kann, diesen film als ´komödie´ zu bezeichnen, kapier ich überhaupt nicht. witzig? gute laune? gute lacher? merkwürdig. merkwürdig, wie verschieden meinungen sein können. ich habe hier überhaupt nichts witzig gefunden und gelacht schon mal gar nicht.
na klar, dieser film ist schon unterhaltsam, gar keine frage. dieser rollentausch zwischen armen und reichem mann, das hat was, ist amüsant und recht unterhaltsam. unterhaltsam? ja. witzig? nein.
als azubi hatte ich mal einen chef, der mich andauernd zur schnecke gemacht hat wegen einer kleinigkeit. nach so einem arbeitstag würde ich diesen film hier natürlich auch als amüsant und entspannend empfinden. ich würde schmunzeln und mit guter laune aus dem kino rauskommen. oder vielleicht hat man einen total langweiligen tag hinter sich. für beide momente taugt dieser film hier durchaus was.
wenn aber weder das eine, noch das andere der fall ist, dann könnte es hier ziemlich langweilig werden. bevor es mit dem engel und dem leben-vertauschen losgeht, vergehen schonmal 40minuten. 40minuten, in den kaum etwas wichtiges oder wirklich amüsantes passiert. und nach den ersten 40min geht auch nur langsam und ruhig weiter.
dieser film ist ziemlich ruhig, die handlung entwickelt sich eher ruhig weiter und bietet nicht viel. meistens geht es um den engel gabriel, der zum mensch wird und zum ersten mal in seinem leben einen hamburger isst. ist das witzig? dass jemand zum ersten mal hamburger und chickendings isst? ich hab den witz daran nicht verstanden. ist vielleicht mein problem.
im grunde ist der film keine komödie, sondern viel eher eine gesellschaftskritik, dass menschen aus der unterschicht es sehr schwer haben und statt ihnen zu helfen, ihnen nur steine in den weg gelegt werden. jeder mensch sollte mit einem job auskommen, sein leben bezahlen zu können. aber nein, stattdessen muss man zwei oder drei jobs machen. die einen haben eine villa und swimmingpool und die anderen müssen drei jobs machen, um über die runden zu kommen. das ist dieser film. keine komödie.
für etwas mehr humor und mehr lockerheit empfehle ich stattdessen den film „die glücksritter“. total alter film aber gleiches thema.
"Good Fortune" von und mit Aziz Ansari ist ein gelungener Feelgood-Movie mit vielen urkomischen Momenten und mit für amerikanische Verhältnisse deutlicher Kapitallismuskritik. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Schutzengel Gabriel, der am unteren Ende der Engel-Hackordnung sein Dasein fristet und dessen Aufgabe es ist, Menschen, die am Steuer ihr Handy benutzen, vor einem Unfall zu bewahren. Gabriel würde jedoch zu gerne einmal eine verlorene Seele retten und dem Menschen vermitteln, wie lebenswert sein Leben ist. Er wird auf den Dokumentarfilmer Arj aufmerksam, der keine Arbeit in seinem eigentlichen Beruf findet, sich mit Gelegenheitsjobs mehr schlecht als recht über Wasser hält und in seinem Auto schläft. Arj bekommt zwischendurch einen guten Job als Assistent des reichen Tech-Unternehmers Jeff. Als dieser ihn wieder feuert, ist Arj zunehmend verzweifelt - und Gabriel wittert seine Chance, endlich zu beweisen, dass er auch verlorene Seelen retten kann.
Um Arj zu beweisen, dass Geld nicht glücklich macht und Jeffs Leben gar nicht so toll ist, tauscht er die Leben der beiden miteinander: Jeff ist jetzt arm und Arj ist jetzt reich. Tja, nur leider gefällt Arj sein neues Leben richtig gut und löst tatsächlich fast alle seine Probleme. Gabriel verliert seine Flügel und muss als Mensch versuchen, das Durcheinander, das er ausgelöst hat, wieder in Ordnung zu bringen.
Die Schauspieler machen ihre Sache wunderbar und spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Das ist unterhaltsam und macht Spaß. Und die Geschichte zeigt zumindest in Ansätzen, dass der Spruch "Geld macht nicht glücklich" nur auf die zutrifft, die Geld im Überfluss haben. Leider wird diese Botschaft am Ende wieder aufgeweicht, aber sei's drum. Es ist schließlich eine Komödie und die brauchte ein Happy End.
Ich hätte ihn mir vordergründig lustiger vorgestellt. Aber das ist gerade die Stärke des Films, mit der feinsinnig vermittelt wird, wie schwer es für viele Menschen heutzutage ist, ausreichend Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. und dann wird es trotzdem irgendwie immer lustiger. Ein klasse Film, der die Erwartungen deutlich übertrifft, Er ist bueno!