1999 im Himalaya im Norden Indiens. Die spanischen Touristen Quique (Miguel Herrán), Clara (Susana Abaitua) und ihr kleiner Lucas (Iván Renedo) genießen ihren ersten gemeinsamen Urlaub. Die noch immer an ihrer kürzlich überstandenen Krebserkrankung knabbernde Clara möchte eigentlich schon abreisen. Doch dann lässt sie sich von Lucas und Quique noch zu einer letzten Bergwanderung überreden. Als die drei während eines Sturms in der freien Natur schlafen, werden sie brutal von Banditen angegriffen. Die Frau und das Kind sterben an Ort und Stelle, während der Mann schwer verletzt wird. Im letzten Moment wird Quique von einem Einheimischen (Morup Namgyal) gerettet, der ihn in sein abgelegenes Dorf mitnimmt. Isoliert von der Außenwelt und dem Misstrauen der Bewohner ausgesetzt, muss er aufgrund seiner Wunden, aber auch wegen des einbrechenden Winters monatelang dort bleiben. Je länger sein Aufenthalt in dem Dorf dauert, desto mehr nagen seine Schuldgefühle aufgrund des Todes seiner Lebensgefährtin und ihres Sohnes an Quique – zumal er bisher nicht einmal die Chance hatte, die indischen Behörden von dem Verbrechen in Kenntnis zu setzen…
2:04
2:08