"Mr. No Pain" von Dan Berk und Robert Olsen ist ein unterhaltsamer Actionfilm mit Jack Quaid in der Rolle von Nate Cain, der einen seltenen Gen-Defekt hat. Dieser sorgt dafür, dass Nate keine Schmerzen empfindet. Er muss also allerhand Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit er sich nicht verletzt, ohne es zu bemerken. Er isst zum Beispiel auch nichts, was er kauen muss, weil er es nicht merken würde, wenn er sich die Zunge abbeißt. Als seine Kollegin Shelly ihn fragt, ob er mit ihr die Mittagspause verbringen möchte und sie abends noch auf ein Date gemeinsam gehen, ist es um ihn geschehen. Ein kleines Stück Kirschkuchen, das er isst, ohne sich dabei versehentlich umzubringen, ist erst der Anfang - er beschließt, von nun an mehr Risiken einzugehen.
Am nächsten Tag überfallen drei als Weihnachtsmänner verkleidete Männer die Bank, in der Nate arbeitet, töten seinen Chef und räumen den Tresor auf. Sie nehmen Shelly als Geisel und Nate beschließt, sie zu retten. Dabei nutzt er seine Fähigkeit, keinen Schmerz zu empfinden, um völlig ohne Kampferfahrung die Verbrecher dingfest zu machen.
Das ist lustig und unterhaltsam, aber teilweise kann man auch nicht hingucken, weil Nate wirklich vor gar nichts mehr zurückschreckt. Mit der Zeit nutzt sich diese Idee aber auch ein wenig ab.
Fazit: Kann man sich gut angucken und ist auf jeden Fall für einen spaßigen Kinobesuch geeignet - man verpasst allerdings auch nicht allzu viel, wenn man den Film nicht guckt.