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3,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2026
Ich habe ja so meine Probleme mit Adam Sandler, ich glaube ich kenne keinen wirklich guten Film mit ihm und es ist vor allem auch seine Art, wie er seine Figuren immer (!) spielt und seine Art zu sprechen, die ich absolut nicht aushalten kann. Und jetzt kommt Paul Thomas Anderson (den ich sehr mag) und will mir einen Film mit ihm in der Hauptrolle verkaufen. Naja, was soll ich sagen… mit Einschränkungen funktioniert das erstaunlich gut. Tatsächlich spielt Adam Sandler hier überraschend gut, es gibt sogar einige echte Emotionen, die durchaus authentisch wirken. Das hätte ich ihm, ehrlich gesagt, gar nicht zugetraut, zeigt aber wieder mal, was ein hervorragender Regisseur so alles aus seinen Schauspielern herauszukitzeln vermag. Dennoch habe ich nach wie vor das Gefühl, ich sehe einem intelligenzgeminderten Autisten mit Impulskontrollstörung zu.
Aber wie immer ist es der legendäre Philip Seymour Hoffman, der hier einfach jede Szene, in der er mitspielt, dominiert. Leider hat er nur eine relativ kleine Rolle, aber allein wegen ihm ist der Film schon absolut sehenswert! Ansonsten sind es eher die visuellen Eindrücke, die einem im Gedächtnis bleiben, das Spiel mit den Farben ist sensationell. Dramaturgisch allerdings hat mich die ganze Angelegenheit nicht wirklich abgeholt. Die Liebesgeschichte mit Emily Watson war wenig überzeugend, die beiden haben auch einfach keine Chemie zusammen. Und darüber hinaus passiert storytechnisch nicht wirklich viel, dieser ganze Blödsinn mit den Vielfliegermeilen durch Pudding war für mich eigentlich eher albern, wenig glaubwürdig und sicher nicht ausreichend, um einen ganzen Spielfilm darum herum zu tragen.
FAZIT: „Punch Drunk Love“ ist im positiven Sinne verstörend und liefert auf jeden Fall auf visueller Ebene einige sensationelle Bilder. Es ist sicherlich nicht Andersons bester Film, bleibt aber immerhin allein dadurch im Gedächtnis, dass er es geschafft hat, Adam Sandler ins Arthaus-Kino zu hieven. Und das ist auf jeden Fall eine Erwähnung wert.
Adam Sandler gibt wie immer einen im Grunde unsympathischen, egozentrischen Idioten, diesmal an der Grenze zur Geisteskrankheit. Ich kann in diesem Film nicht das vielleicht beabsichtigte skurril-witzige absurde Theater sehen, er langweilt auf Dauer, jeder viel kürzere Karl-Valentin-Sketch ist inhaltsreicher und origineller und hat zehnmal mehr Hirn.
Der allerschlechteste Adam Sandler Film überhaupt...selten so einen schlechten Film gesehen...man ist so damit beschäftigt sich über seine beschissenen Schwestern zu ärgern das der Film von Minute zu Minute schlechter wird...am besten erst gar nicht anfangen zu schauen...verdirbt die Laune und macht Männer aggressiv
Ein Mann mit sieben Schwestern hat es mitunter nicht leicht. WIE schwer er es haben kann, wird von Paul Thomas Anderson wunderbar in einer mal heiteren, mal ernsteren, aber immer kuriosen Geschichte dargelegt. Verkörpert wird der zu Wutausbrüchen und unsicherem Verhalten tendierende Hauptcharakter von Adam Sandler, und das grandios! Man kauft ihm den gestörten Charakter, der sich im Laufe der Handlung angesichts einer neuen Liebe zu bessern versucht, in jeder Einstellung ab. Der Regisseur und zugleich Drehbuchautor glänzt durch ein herrlich einfallreiches und gut durchdachtes Drehbuch, das auch mit Symbolik (Harmonium) nicht geizt und so dem Zuschauer auch im Nachhinein noch etwas zum Nachdenken beschert. Fazit: skurril, witzig, charmant
insgesamt etwas anstrengend: Die Story, der Soundtrack, die meisten Rollen. Die Charakterisierung der männlichen Hauptrolle als meist überforderter und oft auch schlecht behandelter Kleinunternehmer, der sich oft nicht anders zu helfen weiß als auszurasten fand ich interessant. Die Liebesgeschichte war für mich nicht nachvollziehbar.
Ich habe schon viele Adam Sndler-Filme gesehen und ihn einfach als talentlosen Schauspieler der sowieso nur Komödien spielen kann abgestempelt. Aber der Film beweist das Gegenteil.
ich habe schon einige kritiken in mehreren foren über den film gelesen. ich entschloss mich mit einer guten freundin diesen film zuschauen. die story war garnichtmal so schlecht erzählt.
mit voller spannung und hohen erwartungen betrachteten wir den film. anfangs war es sehr kurios, denn, man brauchte zeit sich mit den film anzufreunden. die musik im hintergrund machte mich irgendwie raschelig, aber man weiß, dass es in verbidnung mit der story gebracht wurde. welch ein stress adam sandler in der figur hatte! ich fand seine ausraster sehr heftig und irgendwie übertrieben.
punch drunk love ist nicht gerade ein film meiner variante. obwohl ich ein riesengroßer independent film fan bin. die geschichte war anfangs okay, aber im laufe des films entwickelte sie sich zu stürmisch und ich wurde ganz aus dem konzept gebracht. es sollte ja eine romantische komödie werden. ein paar szenen waren recht amüsant. dennoch hatte er in meinen augen zuviel kitsch aufgetragen.