20 Menschen leben in einem riesigen Sozialwohnungsprojekt, dem Shikun, in der Negev-Wüste. Verschiedene Perspektiven von Menschen aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Sprachen und Altern prallen aufeinander und setzen sich mit sozial-politischen Themen auseinander. Während einige die Diskussion anführen, leisten andere Widerstand. Ein Ausdruck der Vielseitigkeit der Gesellschaft Israels.
3,5
gut
Shikun
Ein vielschichtiges Panorama der israelischen Gesellschaft
Von Michael Meyns
Man mag es kaum glauben, aber „Shikun“, der neue Film des israelischen Regisseurs Amos Gitai, ist tatsächlich komplett vor dem 7. Oktober entstanden und wurde auch nach dem Massaker der Hamas nicht mehr verändert. Erstaunlich ist das deswegen, weil so vieles an dem schwer zu kategorisierenden, experimentellen Film wie eine Reaktion auf das Massaker wirkt, die unterschiedlichen Emotionen einfängt, von Trauer über Wut bis ihn zur Sorge – vor allem bezüglich der Folgen, die eine israelische Reaktion auf die Zukunft des Landes und der Region haben könnte. Inspiriert von Eugène Ionescos Theaterstück „Die Nashörner“, das als Klassiker des absurden Theaters gilt, inszeniert Gitai einen losen Reigen von Menschen und Szenen, der keiner klaren Struktur oder Form folgt – und so vielschichtig und verworren wirkt wie die Situation in Israel und dem Nahen Osten selbst.In einem brutalistischen Wohnbloc
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1:19
Produktionsländer
Israel,
Frankreich,
Italien,
Schweiz
Verleiher
Arsenal Filmverleih
Produktionsjahr
2023
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Englisch, Französisch, Hebräisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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