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bob barka
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5,0
Veröffentlicht am 15. August 2025
„Der Schuh des Manitu“ knüpft nahtlos und zeitgemäß an den Humor seines Vorgängers an und beweist, dass Michael „Bully“ Herbig auch auf der großen Leinwand seine unverwechselbare Handschrift beherrscht. Mit treffsicheren Pointen, absurden Dialogen und charmant-überzeichneten Figuren gelingt es dem Film, die Zuschauer über die gesamte Laufzeit hinweg mit zahlreichen Lachern zu unterhalten.
Die Geschichte ist einfach, aber effektiv erzählt: Sie bietet genug Struktur, um den skurrilen Einfällen Raum zu geben, ohne den roten Faden zu verlieren. Gerade die Mischung aus liebevoller Western-Hommage und parodistischer Leichtigkeit sorgt dafür, dass der Film auch heute noch seine komödiantische Wirkung entfaltet.
Fazit: Eine rundum gelungene Komödie, die sowohl Fans des Originals als auch neue Zuschauer mit ihrem Humor, der Mischung aus Klamauk und subtilen Seitenhieben, und einer gut durchdachten Story begeistern kann.
Ich fand „Den Schuh des Manitu“ damals eigentlich ganz gut, auch wenn er sicherlich keinen feingeistigen Humor a la Loriot bot, sondern größtenteils den typisch deutschen Schenkelklopferhumor wie ihn Otto schon seit 50 Jahren zelebriert. Das Problem damals wie heute ist, dass kein Mensch außerhalb des deutschen Sprachraums diese Art von Humor komisch findet. Und weil man solche Filme eben nicht international vermarkten kann, ist man für einen kommerziellen Erfolg zwingend auf entsprechende Einnahmen aus Deutschland angewiesen. Da die Produktionskosten für den neuen „Manitu“ mit ca. 16-18 Mill. Euro fast viermal so hoch waren wie beim ersten Teil, muss der Film schon sehr viele Zuschauer in die Kinos locken um in der Gewinnzone zu landen. Das dürfte allerdings ziemlich schwer werden, da der Film nur ein müder Aufguss des ersten Teils ist ohne jemals ein eigenes Profil zu entwickeln. Die Schauspieler wirken alt, der Humor abgestanden, die Geschichte belanglos. Der ganze Film zehrt allein vom Erfolg des ersten Teils. Irgendwas nennenswert Neues gibt es nicht zu entdecken. Da schaut man lieber noch mal den ersten Teil. Der war lustiger, ideenreicher, preiswerter, und die ganze Machart wirkte trotz Anlehnung an die Karl May-Filme der 60er Jahre irgendwie neu und frisch.
Das war leider nichts! Völlig enttäuscht von dem Versuch was lustiges zu bringen. Nervig mit langen Dialog mit Griechischen und sächsischen Akzent, immer wieder Rückblick auf den erfolgreichen Film um Zeit zu füllen. Die drei Musketiere völlig deplatziert und nicht lustig, kein Kracher nach dem anderen, deshalb kam im Kino höchstens zweimal ein kurzer Lacher auf. Bulli, dass war nix, kannst du bestimmt besser. Leider wird die Enttäuschung lange abhalten. Im Trailer waren eigentlich alle lustigen Stellen zu sehen. Und dann lange nach dem Abspann passiert noch für 4 Sekunden was, da waren 90 % der 26 Personen schon raus. Habe über 22 Euro für das Ticket bezahlt, 6 war es wert.
Nostalgie, Nostalgie, Nostalgie…. Mir hat der Film unglaublich gut gefallen und der Humor ist einfach gefühlt wie der von früher. Bully Herbig ist irgendwie in keinsterweise gealtert und das hat mich so fasziniert. Wir sprechen hier von ca. 24 Jahren, dass den ersten Teil (Schuh des Manitu) mit (Das Kanu des Manitu) trennt. Ich würde mir einen dritten Teil ( warum auch immer) wünschen. Denn das Gefühl zu haben, dass es ein neuer Film ist, aber immer noch so vertraut, macht es einfach zum Meisterwerk aus meiner Sicht.
Ein zeitloser Kultfilm, der mit seinem unverwechselbaren Humor und einer großartigen Besetzung punktet. Die Dialoge sitzen, der Wortwitz ist genial, und die schrägen Szenen sorgen dafür, dass man immer wieder herzhaft lachen muss. Wer Lust auf humorvolle Unterhaltung auf höchstem Niveau hat, ist hier goldrichtig.
Ich habe höchsten Respekt vor Bully Herbig, insbesondere vor seinen Fähigkeiten als Regisseur. Mit dem Humor seiner Filme konnte ich mich aber nie allzu sehr anfreunden, es waren für mich meistens nur kleine Gags zum Lächeln. Daher ahnte ich schon, dass mich am neuen Film nicht viel erreichen würde, allerdings hat es mich dann doch geschockt, wie wenig der Gags das Ziel erreichen. Der Film ist voller müder, alter Scherze, die nur sehr selten ins Schwarze treffen. Dafür besticht die Optik und die Aufmachung, da hier wirklich an großartigen Schauplätzen mit sehr viel Aufwand gedreht wurde. Das ändert aber nichts am Ergebnis, wenn man merkt wie wenig man in den 88 Minuten wirklich gelacht.
Fazit: Brilliant aufgemacht, aber inhaltlich bleiben sehr viele der Scherze auf der Strecke!