Neueste Kritiken: Dracula - Die Auferstehung - Seite 2
Dracula - Die Auferstehung
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Sarah Woratz
1 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 16. November 2025
Für mich auf jeden Fall ein Film den ich weiter empfehlen würde. Sehr gute Kostüme und Atmosphäre. Eine schöne Liebesgeschichte zum mit fühlen umd doch sind auch lustige und action reiche Scenen dabei.
Ich kann mich nicht daran erinnern je so bei einem Film geheult zu haben! Die Schauspieler haben wirklich alles gegeben und die Leidenschaft und Verzweiflung so gut rübergebracht das ich jetzt völlig fertig bin. Es fühlt sich an als wenn das eigene Herz bricht. Ich kann die schlechten Rezensionen nicht verstehende …. Wer hier krasse Action gesucht hat findet sie nicht es geht um die Liebe und nicht ums Gemetzel. Also Taschentücher raus und mit heulen
Was für eine Verschwendung wahrhaftiger schauspielerischer Qualität. Caleb Landry hätte das Potenzial gehabt, in einer Verfilmung à la Bram Stoker auf Augenhöhe mit Gary Oldman zu spielen. Was offen gestanden einem Ritterschlag gleicht. Doch leider, leider, leider, leider, – und das zeigt sich selbst in der Performance des zweifachen Oscarpreisträgers Christoph Waltz – ist es bei diesem Drehbuch schlicht unmöglich, irgendetwas zu retten. Und das liegt nicht nur am Script, sondern auch ganz eindeutig an der Regie.
Wer auch immer sich dieses Drehbuch ausgedacht hat, sollte dringend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. So viel Klamauk, der gleichzeitig verzweifelt versucht, sich selbst ernst zu nehmen, ist kaum zu übertreffen. Der Film weiß zu keiner Sekunde, ob er Komödie, Drama, Romanze oder Horrorstreifen sein will. Im Grunde weiß hier überhaupt niemand, wer, wie, wo, wann und warum etwas tun oder sein soll. Tempowechsel wie im Stakkato auf Crack, Dialoge, die selbst Uwe Boll vermutlich abgelehnt hätte – und das bei einem derart starken Cast, wunderschönem Setting, beeindruckenden Kostümen und einer wirklich gelungenen Musik.
Dieser Film sollte in die Geschichte eingehen unter dem Titel: „How to Fuck Up a Movie – written by …“
Hallo, mir gefällt der Film sehr gut. Besonders der Hauptdarsteller Caleb Landry Jones. Er trägt den Film mit seiner Leistung. Eine bezaubernde Liebesgeschichte. Man möchte Elisabetta sein und Draculas Leiden verstehe ich. Er wird hier nicht nur böse gezeigt. Heutzutage ist doch alles viel zu unromantisch. Nicht gefallen hat mir Christoph Waltz als Vampirjäger. Da gab's schon bessere. Wie in Van Helsing der Film. Das Ende ist nicht so meins. Trotzdem liebe ich den Film. Ich kenne Caleb Landry Jones schon aus Dogman. Daran kann man sehen wie Wandlungsfähig er ist.
Vor 400 Jahren starb Draculas geliebte Prinzessin Elisabetha, von Gott persönlich verflucht wandelt er seither über die Erde, immer in der Hoffnung das die reine Seele von ihr Wiedergeboren wird. Heute, 1880, ist es endlich soweit und er findet sie. Die Liebe kann endlich neu erblühen, doch ein Pfarrer, ein Arzt und ein Verlobter haben etwas dagegen.
Dracula – Die Auferstehung läuft rund 130 Minuten, ist ab 16 Jahren freigegeben und will den Klassiker als düstere Liebesgeschichte neu erzählen. Klingt gut, wäre da nicht die Umsetzung. Caleb Landry Jones als Dracula ist wirklich klasse. Seine Präsenz und Aura trägt den Film allein. Wenn er von Liebe und Sehnsucht spricht, glaubt man ihm. Leider steht er in einem Film, der aussieht, als hätte jemand „Herr der Ringe“, „Das Parfum“ und „Twilight“ zusammengekippt und vergessen, umzurühren. Draculas Helm hat keine Sehschlitze (wo durch schaut der Mann?), seine Fantasy Rüstung wirkt wie Secondhand von Dark Souls. Man muss ihn vom Snu Snu wegziehen, weil Feinde angreifen, was ein Herrcher. Durch seine "Verführungs Technik" lässt er Menschen Musicalnummern aufführen und Frauen sabbern ihn mit offener Kuchenluke an, nicht wegen Charisma sondern wegen Plot Device. Die Story? Mehr Löcher als Schweizer Käse, geräumte Straßen in der Walachei 1880, Jonathan Hawker schafft es schwer verletzt und dennoch gleichzeitig mit Dracula in Paris an zu kommen. Wie? Frag Gott. Wer Bram Stokers Vorlage nicht kennt, versteht nichts und wer sie kennt, versteht noch weniger. Christoph Waltz wirkt wie im falschen Film, der Arzt ist quasi der Zuschauer der die Exposition ertragen muss, die trotzdem keinen Sinn ergibt und das Finale hat mit der Vorlage ungefähr so viel zu tun wie „Fast & Furious“ mit Physik. Unterm Strich bleibt ein Werk, das optisch was hermacht und einen tollen Hauptdarsteller bietet, aber ansonsten so schnell zerfällt wie ein Vampir bei Sonnenaufgang.
4/10 Punkten. Hier gibt es mehr Magie als in Harry Potter
Wer sich in die Filmwelt und das literarische Vorbild von Bram Stoker‘s Dracula begibt, kommt neben den Anfängen mit Christopher Lee & Bela Lugosi nicht an der Fassung von Francis Ford Coppola‘s 90er Version, mit dem ikonischen Gary Oldman, nicht vorbei. Die Variante von Besson bildet eine wunderbare und unverkennbare Ode an eben dieses Werk für die Ewigkeit.
Grundsätzlich muss jedem klar sein der diesen Film genießen, und ich benutze bewusst das Wort genießen, möchte - wo Dracula draufsteht, ist auch Dracula drin. Das muss jedem klar sein und dafür gibt es zu viele Vorgänger und Interpretationen bei denen sich über die Dauer klar herauskristallisiert hat, was Bram Stoker’s literarisches Meisterwerk vermitteln will.
Dass dieser Film eine Ode an Coppola darstellt, ist in jeder Faser klar erkennbar - das Szenenbild, die Kostümierung, die Gänsehaut-Soundeinlagen. Alles jedoch eben etwas moderner und den technischen Möglichkeiten 30 Jahre später entsprechend. Und genau in diesem Punkt besteht die Kunst die Besson wunderbar umsetzt. Wie machst du jemandem einen Film über 2:10h schmackhaft, den der Zuschauer wahrscheinlich schon mehrfach gesehen hat und weiß was ihn erwartet? Besson macht dies zum einen mit einem neuen frischen Gesicht in der Hauptrolle der dem Stilbild von Oldman gut standhalten kann und mit der ‚Geheimwaffe’ Christoph Waltz, bei dem man spätestens nach Inglorious Bastards & Django Unchained einfach weiß, was man als Regisseur bekommt und den Leuten auf der Leinwand bietet und dies führt in der ein oder anderen Szene unweigerlich zu einem süffisanten Schmunzler(im positiven), was man so in der Dracula-Welt noch nicht bekommen hat.
Mit Caleb Landry Jones & Zoe Sidel in den Hauptrollen hat man einen wunderbaren Mix aus düsterer Dramatik und der stilvollen Romantik von Dracula und Elisabeta/Mina. Schauspielerisch wunderbar umgesetzt.
Rundum ist dieser Film sehr gut gelungen, die einzigen zwei Minuspunkte ergeben sich zum einen eben aus dem bekannten Grundstoff welcher keine neuen Erzählungsstränge zulässt und zum anderen einem sagen wir mal kurzlebigen und eher unspektakulären Ende/Höhepunkt. Dennoch eine absolute Empfehlung sowohl für Dracula-Liebhaber als auch einen spontanen Kinobesucher.
Ein ausgezeichneter Film, wenn man ihn nicht als klassischen Horrorfilm oder Verfilmung von Stokers Roman betrachtet. Es handelt sich eher um eine weitere Interpretation von Dracula, eine Geschichte über ewige Liebe, wie der Originaltitel schon sagt. Es ist keineswegs eine „Wiederauferstehung”. Wenn man diese Erwartungen beiseite lässt, ist es eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Gefühle und Selbstaufopferung. Das ist es, was uns allen derzeit fehlt. Echte Gefühle zwischen Mann und Frau. Dracula ist überzeugend und charismatisch, besonders reizvoll ist seine Stimme in der Originalfassung. Es macht keinen Sinn, diese Geschichte mit dem Film von 1992 zu vergleichen. Es ist eine ganz andere Geschichte. Oldmans Vampir ist großartig, aber er ist ein Monster. Hier ist er ein romantischer Held, aufrichtig, leidenschaftlich, rührend. Ja, wir sind an Spektakuläres, an Shows gewöhnt. Auch hier gibt es das mit atemberaubenden Kostümen und schönen Bildern. Es gibt seltsame und unlogische Wendungen im Drehbuch, wie zum Beispiel der Parfümeur, die Grenze zwischen Frankreich und Rumänien und vieles mehr. Aber es gibt auch etwas Größeres, das einen noch lange nach dem Film nicht loslässt und dazu bringt, in seine Seele zu blicken.
Schlechtester Dracula Film ever! Selbst Christoph Walz konnte dem Film keinen positiven Impuls geben. Die Texte einfach nur flach und keinerlei Action. Also ich bereue das ich Geld dafür ausgeben habe, so einen Schrott muss ich mir nicht noch einmal anschauen.