Dass zwischen Politik und Industrie enge Verflechtungen bestehen, die so eigentlich nicht existieren sollten, ist hinlänglich bekannt. Wie genau diese aussehen, dringt aber so gut wie nie nach außen. Das Dokumentarfilmerduo Giulia Innocenzi und Pablo D’Ambrosi hat fünf Jahre darauf hingearbeitet, ein Team in europäische Mastbetriebe und einen Agrar-Lobbyisten ins europäische Parlament einzuschleusen. Direkt an der Quelle beobachteten die Undercover-Journalisten, unter welch dramatischen Zuständen die Tiere in den Betrieben gehalten werden und was hinter verschlossenen Türen in Brüssel passiert, damit über Dinge, die eigentlich verachtenswert sind, aus wirtschaftlichen Interessen hinwegregiert wird.
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