Ridley Scott schafft es in "Black Hawk Down" vor Authentizität nur so zu strotzen, was an den grandiosen Bildern und dem passenden Soundtrack liegt. Doch insgesamt ein doch eher konventioneller Kriegsfilm und da es in dem Genre schon so viele gibt, sticht dieser meiner Meinung nach nicht wirklich heraus. Der Film ist storyrechnisch etwas zu einfach. Es gibt einen namenhaftem Cast, aber so viele Charaktere, dass man nicht weiß mit wem man sich jetzt indentifizieren soll. Die Action wird schnell unübersichtlich und da ziehen sich die fast zweieinhalb Stunden dann doch ziemlich.
Fazit: Namenhafter Cast, visuell top, bildgewaltig, aber auch etwas lang, nicht genug Tiefe und eher konventionell.
Unbarmherzig, schonungslos und von ungemeiner visueller Kraft schafft Ridley Scott ein unfassbares Dilemma greifbar und bewegend auf die Leinwand zu bannen auch durch Hans Zimmers intensiven Score der jeden Toten den nötigen nachhall verpasst. 10/10
Ein Kriegsfilm muss das, was er zeigt verurteilen und es abschreckend darstellen – und in dieser Hinsicht funktioniert „Black Hawk Down“ hervorragend. Man bekommt einen deutlichen Eindruck von den verzweifelten Soldaten die hilflos in der Falle sitzen und unter Todesangst versuchen einen Weg nach draußen zu finden. Die Schlachtszenen sind radikal und so schonungslos brutal, dass sie den Vergleich zur Eröffnungssequenz von „Der Soldat James Ryan“ kam zu scheuen brauchen. Bei den Figuren jedoch gibt’s eine arge Klischeesammlung: z.B. Josh Hartnett als junger besonnener Soldat, Evan McGregor als Feigling, der über sich hinauswächst, „Hulk“ Eric Bana als unverwundbarer Superkrieger, Tom Sizemore als alter erfahrener Hase, den nichtmal ein Treffer in den Hals weiter stört usw. – ok, die Soldaten sind eigentlich nur als Kanonenfutter da, aber einen Hauch von Abwechslung hätte man ihnen schon geben können. Immerhin gibt’s in kleinen wie großen Rollen eine ganze Sammlung prominenter Gesichter.Allerdings muss man sich in einem Punkt schuldig fühlen: auch wenn man sich bei einem Film dieser Art nicht erfreuen sollte – aber in Punkto Action ist er eine wahre Wucht. Hubschrauber, die mit Affenzahn unter Beschuß über die Stadt rasen, zwei, die spektakulär abstürzen, die radikalen Feuergefechte und das permanente Bombardement sind hammerhart und krass inszeniert und bieten eine Menge fürs Auge und Ohr (hier merkt man daß Action-Experte Jerry Bruckheimer dahinter steckt), insbesondere beim „Showdown“, wenn eine Hubschrauberattacke auf ein Gebäude einem die Sinne raubt. Typisch jedoch: die Reinwaschung der Amerikaner, die als strahlende Helden ins Gemetzel ziehen, während die Somalis als verschwitzte, finster guckende Schießbudenfiguren abgestempelt werden.Fazit: Harter Kriegsfilm, der aufgrund der krassen und realistischen Inszenierung Actionfans glücklich macht – inhaltlich allerdings gibt’s eine ziemlich simple schwarz/ weiß Ansicht der Dinge! Trotzdem gut!
Amerikanische Kriegsfilme haben oft einen Hang zu unnötigem Pathos. Ob American Sniper oder Pearl Harbor, eine differenzierte Darstellung des Kriegs ist oft nicht vorhanden. Black Hawk Down bietet hier tatsächlich Abwechslung, da der Film weitestgehend Wertneutral bleibt und seine Soldaten nicht übermäßig glorifiziert. Wer auf der Suche nach einer komplexen Kriegsstory ist, ist hier allerdings falsch, denn Black Hawk Down ist die filmische Aufbearbeitung einer realen Schlacht und somit gefühlte zwei Stunden Dauerfeuer. Gerade diese Kampfszenen sind jedoch die große Stärke des Films. Immer nah an den Soldaten, wird man von Regisseur Ridley Scott geradezu ins Kampfgebiet mit reingezogen. Als Zuschauer kommt man kaum zu Atem, den das Setting ist bombastisch und so realistisch, dass man in jeder Szene mitfiebert. Hier hätte es nichtsdestotrotz ein wenig mehr Dialog sein dürfen, denn gerade in der Nacht, wenn das vorgehen aufgrund geringerer Männerzahl noch taktischer und vorsichtiger wird, kommt umso mehr Spannung auf. Ein kleines Ärgernis ist noch die Taubheit eines Soldaten, der wohl als kleines Spaßelement in den Film sollte, die ernste Stimmung durch einen dämlichen Gesichtsausdruck eher zerstört, als belebend wirkt. Ebenfalls wünschenswert wäre es gewesen, die Motivation der Gegenseite noch genauer zu beleuchten, auch wenn der Film schon differenzierter als andere an das Thema herangehen.
Insgesamt ist Black Hawk Down jedoch ein fesselnder Kriegsfilm, der auf realistische Kämpfe und wenig Pathos setzt und so zwei Stunden intensive und spannende Unterhaltung bietet.
Ein absolut fesselnder und brutaler Kriegsfilm, mit einem ganzen Star Aufgebot. Die wahre Geschichte über Soldaten in Afrika wird von Ridley Scott kompromisslos und emotional dargestellt. Auch die anhaltende Aktion wirkt in keiner Minute langweilig.
Da der Film grad mal wieder im TV kam und ich ihn mir jetzt etwa zum 15 mal angesehen habe, muss ich jetzt doch mal ne Bewertung dazu abgeben.
Ich muss sagen ich habe nicht wirklich Hintergrundwissen, wie das ganze wirklich ablief was im Film dargestellt wird... aber mir geht es ja auch um den Film an sich... alsooo...
Ich find den Film genial! Die Darsteller, viele bekannte, einige unbekannte... aber alle spielen meiner Meinung nach ihre Rolle super! Man nimmt ihnen die Rollen ab und fiebert mit. Zudem weiß der FIlm über die komplette Länge zu unterhalten und hat keinerlei Längen, hier und da ein, zwei ruhige Momente, die Wunderbar sitzen. Und bei der ganzen Action (und davon gibts hier ne Menge), ist es eine umso bessere Leistung, das die Schauspieler dabei noch so gut rüber kommen und auch die dramatik nicht verloren geht. Mich reisst der Film jedes mal wieder absolut mit.
Zu vergleichen ist er denk ich nur schwer mit anderen großen Kriegsfilmen, wie Apocalypse Now, Pearl Harbour, Full Metal Jacket, oder, oder, oder... es gibt viele großartige Kriegsfilme, aber ich hab heute mal wieder festgestellt, das Black Hawk Down in meinen Augen einer der besten ist.
"Black Hawk Down" ist ein sehr realistischer kriegsfilm!!! auch sehr actionreich,doch ich finde er hätte noch ausführlicher gefilmt werden müssen...es ging in diesem film leider nicht um die eigentliche geschichte sondern um die operation und genau das hat mir leider nicht so gefallen!!!
Sollte es mal ein Ranking geben wo am meisten geschossen wird , dann ist Black Hawk Down dort garantiert ganz weit vorn zu finden! Denn hier rummst es fast ständig - ein Nonstop Bleigewitter , handwerklich erstklassig inszeniert. Die Story basiert auf wahren Ereignissen im Oktober 1993 in Mogadishu. Top Darsteller in einen Top Film! Da wären Eric Bana , Josh Hartnett , Ewan McGregor , Tom Sizemore , William Fichtner , um nur einige zu nennen. Der Streifen von Regisseur Ridley Scott liefert visuell berauschende Bilder , eine geniale Kameraführung , einen Top Sound und bombastische , wuchtige , auch sehr brutale Actionsequenzen. Stellenweise ein heißes , wirres Schlachtgetümmel. Der Film bietet über die gesamte Zeit gelungene Unterhaltung und ist einer der besten Kriegsfilme wo es gibt. Sehenswert!