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Fuchs
8 Kritiken
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4,5
Veröffentlicht am 23. September 2019
Dauert ne Weile, bis man den Streifen etwas durchblickt aber wenn man dran bleibt wird man belont, zur zweiten Hälfte hin entwickelt sich der Film zu nem astreinen Meisterwerk. Der Symbolismus in den letzten Rom-Szenen ist einfach wunderbar, dafür ist der Film schon sehenswert.
Wir hatten das Buch damals im Englisch-Leistungskurs gelesen und ich habe es als ziemlich gut in Erinnerung. Das ist jetzt aber gute 35 Jahre her und ich kann mich kaum noch daran erinnern, deswegen weiß ich auch nicht, wie nah der Film hier an der Vorlage wirklich dran ist. Eins kann ich aber mit Gewissheit sagen: Diese Art von 70er Jahre New Hollywood-Humor hat bei mir schon bei „MASH“ nicht funktioniert und funktioniert genauso wenig bei dieser Nummer hier. Die Handlung ist total wirr und durcheinander, die Dialoge sind teilweise so random, dass man meint, sie stammen aus unterschiedlichen Filmen. Am allermeisten hat mich aber Alan Arkin genervt, der eigentlich entweder hysterisch rumkreischt oder sinnloses Zeug daherfaselt. Immerhin gibt’s eine ganze Reihe bekannter Late 60ies-Hollywood-Stars (teilweise erschreckend jung) zu sehen. Naja, alles in allem: Das war’s nicht. Vielleicht les ich lieber nochmal das Buch.