Ein sehr guter old-school Film.
Bei dem Schrott, der heute in den Kinos läuft, fast schon sowas wie ein Highlight der Filmkunst.
O.K., nicht übertreiben. Natürlich hat der Film auch seine Schwächen.
Ein Dieb und Mörder muss flüchten und tarnt sich als langweiliger Spießer in einer Wandergruppe, mit welcher er die Grenze von USA nach Kanada überqueren will.
Der tote Wanderer, dessen Platz er eingenommen hat, wird gefunden, also ist ihm ein FBI-Agent auf den Fersen.
Die Wandergruppe läuft aber mitten durch den Wald, da gibt es keine Strassen in den kanadischen Wäldern. Also muss der FBI-Agent mit einem Bergführer zu Fuss hinterherlaufen. Keine Autos, keine Technik, nur Füße und Wald und Berge. Und Schnee.
Und der Bergführer kann den FBI typen nicht leiden, trotzdem müssen sie zusammenarbeiten.
Weil der Mörder die Bergführerin Sarah als Geisel genommen hat.
Da gibt es Spannung, da gibt es einige Momente, die ich nicht verstehe und auch hier oder da mal einen Moment, den man auch hätte weglassen können.
So waren die Filme damals, die haben sich Zeit gelassen mit der Handlung.
Ich wünsche mir diese Filme zurück.
Am Anfang geht es gut los, der Mörder hat kein Problem damit, einen unschuldigen Menschen abzuknallen, in der Mitte des Films gibt es ein paar langweilige Stellen, wo die Leute eben einfach nur durch den Wald laufen, da gibt es trotzdem Spannung. Der FBI-Agent ist immer auf den Fersen.
Viel Natur, viel Berge, viel Wald, viele Widrigkeiten und so ergibt sich m.M.n. irgendwie eine gute Gesamthandlung.