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No Use For A Name
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1,5
Veröffentlicht am 24. September 2025
Haha! Peinliche 90ies-Rollenverteilung: "Komm, Dan, lass uns beim Brandy übers Geschäft reden! Und Jenny, wieso zeigst du Judith nicht, was du dir heute gekauft hast!"
Davon mal ab langweiliger, vorhersehbarer Durchschnittskrimi. Tom Berenger nervt, Greta Scacci, naja, allein Bob Hoskins macht aber noch keinen guten Film. Auch nicht unter der Regie von Wolfgang Petersen...
Wolfgang Petersen und einer seiner ersten Gehversuche in Amerika – wenn auch der finanzielle Erfolg verwehrt geblieben ist. In einem Punkt war der Film damals sogar seiner Zeit voraus: er liefert am Ende die absolute Hammerpointe, die bis dato unerwartetste Auflösung überhaupt – ok, seid „The 6th Sense“ hat das jeder Film, aber für damals wars schon enorm. Fairerweise muß man dazu sagen daß die Pointe einen Hauch Fantasy beinhaltet und man auch deshalb kaum kommt – aber für den Thrill nimmt man die Überzeihung der Realität gerne in Kauf. Auch abgesehen von der Auflösung macht der Film so ziemlich alles richtig: Tom Berenger gibt eine gute Vorstellung als nichtswissende arme Sau, Greta Scacchi ist herrlich eiskalt und undurchsichtig und für Charme und Humor sorgt Bob Hoskins als gammeliger Detektiv. Die Story fängt ruhig an, arbeitet sich aber langsam und stetig zur genannten Superpointe hervor – dazwischen gibts auch ein wenig, wohldosierte Action. Rundherum gelungener Thriller der eigentlich Klassikerpotential hat, aber leider völlig in Vergessenheit geraten ist.Fazit: Herrlich verzwicktes Puzzle mit sympathischen Helden und Hochspannung pur die in einer Superpointe mündet!