Iris
Durchschnitts-Wertung
3,1
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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 24. Februar 2026
Es stimmt wohl, was man über diesen Film sagt: es ist mehr ein Film über die Liebe, denn ein Film über die Alzheimer-Demenz respektive einer Frau, die daran erkrankt. Denn als Letzteres funktioniert der Film nicht wirklich gut. Wir sehen, wie Iris zunächst etwas tüddelig ist, dann immer größere Probleme hat und schließlich die Diagnose bekommt. Und dann wird es im Film so dargestellt, als ob es dann mit ihr plötzlich über Nacht immer schlimmer wird und ihr Gehirn zunehmend die Tätigkeit aufgibt, sie kann sich an nichts mehr erinnern, verkennt bekannte Personen und begeht zunehmend Fehlhandlungen. Und das ist natürlich totaler Quatsch, diese Krankheit verläuft schleichend, oftmals über Jahre hinweg und niemals in einem solchen Tempo. Das mag vielleicht vom Drehbuch her so gewollt sein, immerhin soll die Dramatik offenbar im Vordergrund stehen, aber der Film verliert dadurch massiv an Glaubwürdigkeit und ist als einer, der diese schreckliche Krankheit ernsthaft behandeln will nicht ernst zu nehmen.

Dann bleibt da also noch der Anteil, der als Liebesfilm fungieren soll. Und auch hier liegt die Sache nicht so einfach. Der Teil in der Vergangenheit mit Kate Winslet und Hugh Bonneville hat mich deutlich mehr gepackt als die Episoden mit den beiden als älteres Ehepaar. Kate Winslet ist trotz ihrer etwas gewöhnungsbedürftigen Frisur einfach fantastisch und man kann sofort verstehen, warum ihr Hugh Bonneville praktisch instant verfallen ist. Auch Judi Dench spielt famos, vor allem ihre Szenen bei schon fortgeschrittener Demenz sind schlichtweg grandios, dagegen kann Jim Broadbent nur verblassen. Allerdings hat mich die Liebesgeschichte zwischen den beiden alten Menschen nicht überzeugt, emotional konnte mich das absolut nicht erreichen, die Liebe blieb reine Behauptung. Dench und Broadbent haben null Chemie zusammen.

FAZIT: Trotz zweier grandioser schauspielerischer Leistungen (Kate Winslet und Judi Dench sind beide fantastisch!) kann der Film mich nicht überzeugen. Als sensibles Demenz-Drama bleibt der Film völlig unglaubwürdig und versagt total, als Liebesgeschichte kann nur die eine Hälfte in der Vergangenheit überzeugen, die Szenen mit dem Paar als Ältere haben keinerlei emotionalen Impact. Somit bleibt am Ende nicht wirklich viel übrig – schade. Daher an dieser Stelle keine Empfehlung von mir.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 19. August 2017
Alzheimer ist ne schlimme Sache, keine Frage. Ich hatte Gott sei Dank keine Erfahrungen bislang damit in der eigenen Familie. Hier ist dann der Film zum Thema der die Tragik zeigt wie eine lebenshungrige, energievolle Frau zu einer völlig weggetretenen hilflosen Gestalt wird. Größtes Plus geht dabei an die Darsteller, die grandiose und vor Lebensfreude nur so sprühende Kate Winslet, "007" Chefin Judi Dench als verwirrte alte Frau und dazu noch "Bridget Jones" Daddy Jim Broadbent machen aus dem Film einen tollen Schauspielerstreifen. Allerdings ist der Film völlig unorganisiert und unchronologisch, die Handlung springt und hüpft in einer Tour herum, mal eine Szene aus Iris Jugend, dann wieder eine von ihr als alte Frau - in dem permanenten Hin und Her verliert man relativ schnell den Anschluss. Das ist eigentlich schade - mit ein wenig mehr "Ordnung" hätte der Streifen um so einiges mehr punkten können.

Fazit: Toll gespieltes, aber inhaltlich eher verwirrendes Drama mit absolut großartiger Kate Winslet!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. April 2010
Dieser Film zeigt das die Liebe über die Krankheit hinauswächst und der zusammenhalt in schweren Zeiten sehr wichtig ist.

Dieser Film zeigt wie die Symptome der Alzheimer krankheit sich auf den Menschen auswirkt und wie wichtig der Umgang dazu ist. Großartige Schauspielerische leistungen der Darsteller.
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