Harry Potter und die Kammer des Schreckens
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 12. November 2025
Mit Harry Potter und die Kammer des Schreckens kehrte Regisseur Chris Columbus ein Jahr nach dem erfolgreichen Auftakt zurück nach Hogwarts, doch der Zauber wirkt diesmal etwas schwächer. Zwar bleibt die Welt der Magie faszinierend, doch die Fortsetzung verliert etwas von der Leichtigkeit und dem Staunen, die den ersten Teil so besonders gemacht haben.

Die Geschichte um die geheimnisvolle Kammer, in der ein uraltes Ungeheuer lauert, ist deutlich düsterer und komplexer. Das bringt zwar Spannung, führt aber auch dazu, dass der Film stellenweise überladen wirkt. Die Laufzeit ist lang, manche Szenen ziehen sich, und der märchenhafte Zauber des ersten Teils weicht einer dichteren, fast bedrückenden Atmosphäre.

Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint sind sichtlich gereift und spielen mit mehr Selbstbewusstsein, doch gerade Radcliffe wirkt gelegentlich hölzern, ein Zeichen dafür, dass die jungen Darsteller noch in ihre Rollen hineinwachsen. Highlight bleibt Kenneth Branagh als selbstverliebter Professor Lockhart, der mit herrlich überzogenem Charme für die besten Lacher sorgt.

Optisch bleibt der Film beeindruckend: Die Effekte sind aufwendig, das Setdesign von Hogwarts nach wie vor ein Traum. Doch Columbus’ Regie wagt wenig Neues, vieles wirkt wie eine Wiederholung des ersten Teils, nur dunkler und lauter.

Fazit:
Kammer des Schreckens ist ein solider, aber weniger inspirierter zweiter Teil. Die Magie ist noch da, aber sie funkelt nicht mehr ganz so hell wie zuvor. Ein notwendiges, aber nicht überragendes Kapitel auf dem Weg zu den reiferen, stärkeren Fortsetzungen.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,0
Veröffentlicht am 9. September 2025
In Hogwarts wird’s düster und unheimlich!

Jedenfalls für Harry & Co. Aber auch in Teilen für den Zuschauer. „Die Kammer des Schreckens“ ist die zweite große Buchverfilmung von J. K. Rowling´s „Harry Potter“-Reihe und wurde wieder von Chris Columbus gedreht, der sich mit dem ersten Film in die Herzen von Millionen Fans katapultiert hat, aber auch zeigte, dass noch Steigerung nach Oben möglich war. Teil 2 von Rowling´s legendärer Potter-Reihe bietet dafür auch eine (in meinen Augen) etwas bessere Vorlage, als noch im „Stein der Weisen“, doch alles nacheinander.

Nachdem der Stein der Weisen vernichtet wurde und Voldemort in die Flucht geschlagen, aber nicht vernichtet wurde, wenden sich Harry Potter und seine Freunde wieder ihrem Alltag und zwar Hogwarts zu. Jedoch gibt es Warnungen vom Hauselfen Dobby, der Harry ausdrücklich sagt, dass er nicht nach Hogwarts zurückkehren darf, denn sonst würden grauenvolle Dinge passieren, die unaufhaltbar wären. Doch Harry kann das einfach nicht glauben und will wieder zu seinem Lieblingsort zurückkehren, doch irgendwie gibt es da jede Menge Probleme, denn wie gelangt man ohne den Hogwartsexpress nach Hogwarts?
Mit einem fliegenden Auto?
Zudem wird in Hogwarts ein grauenvolles Geheimnis gelüftet und zwar die Kammer des Schreckens, die nach Jahrzehnten wieder geöffnet wurde und somit ein Monster auf die Schule losgelassen hat. Und Harrys Vermutungen bestätigen, wer dahinter stecken könnte...

Auch Teil 2 kam beim Publikum gut an, besonders bei den Kleineren. Denn „Die Kammer des Schreckens“ ist auch wie sein Vorgänger immer noch in erster Linie ein Kinderfilm. Zwar mit erwachsenen Themen, wie Tod, Einsamkeit und besonders Rassentrennung, trotzdem inszenierte Columbus das Werk wieder sehr kindlich, naiv und süß. Das ist wahrscheinlich auch die beste Lösung gewesen, da die Reihe erst später wirklich düster wurde, aber dennoch hätte man die Dialoge etwas besser überarbeiten können. Harry & Co sprechen immer noch wie Erwachsene und manche Erwachsene sprechen wir Kinder. Die jüngeren Zuschauer nervt das bestimmt nicht beim Sehen (mich hats auch als kleiner Junge nicht gestört, dafür war ich wieder mal zu sehr von der Zauberwelt… nun verzaubert), aber jetzt als erwachsener Mensch betrachte ich das Ganze doch etwas anders.
Und wo wir noch bei Erwachsen und Kinder sind: Der Film war im Ursprung sehr düster und musste an vielen Stellen gekürzt werden. Verstehen kann ich das zwar, doch ich finde die lange Fassung trotzdem nicht ungeeignet für Kinder.

Nichtsdestotrotz, „Die Kammer des Schreckens“ ist von der Story her deutlich geradliniger und besser strukturiert, als der Vorgänger (und mit einem besseren Finale). Man kennt die Figuren und kann mit ihnen jetzt besser arbeiten und ihren Charakter vertiefen. Und das macht Columbus auch, nicht nur mit den drei Hauptprotagonisten, sondern auch mit dem freundlichen Riesen Hagrid, dem mystischen, aber netten Dumbledore, Voldemort und besonders Ron´s Familie bekommt mehr Aufmerksamkeit, was ich immer begrüße, denn die Weasley´s sind wirklich toll umgesetzt.

Der Film führt aber auch die neuen Figuren gut ein: Dobby, der Hauself und Lucius Malfoy (Jason Isaacs) fügen sich nahtlos in die Zauberwelt ein und besonders Gilderoy Lockhart (wunderbar schleimig: Kenneth Branagh) ist witzig anzusehen (auch wenn man sich des Öfteren fragt, warum Dumbledore so jemanden überhaupt in Hogwarts als Lehrer einstellt…). Und die Darsteller sind wieder mal super: Daniel Radcliffe fügt sich deutlich besser in seine Rolle ein, genau wie Rupert Grint und Emma Watson und Tom Felton hat als Draco sicher wieder den Spaß seines Lebens als fieser Malfoy-Junge.

Auch Teil 2 der Reihe sieht gut aus: Die Effekte sind super, da nicht alles aus CGI gemacht wurde, sondern richtig, praktische Effekte mit Puppenarbeit und Animatronik. Die CGI-Effekte, die aber da sind, wirken wie auch beim Vorgänger etwas veraltet, auch wenn sie deutlich besser sind, als noch ein Jahr zuvor (besonders der Basilisk).

Und musikalisch ist John Williams wieder mit oben auf. Zwar musste er die Arbeit mit William Ross teilen, weil Williams für Spielberg´s „Catch Me If You Can“ bereits am Arbeiten war, aber man hört Williams trotzdem zu jeder Sekunde heraus. Schwungvolle und schöne, neue Themen und die alten kehren natürlich wieder zurück. Jedoch empfehle ich wärmstens den Soundtrack, der deutlich facettenreicher daher kommt, weil einige Themen und Stücke im Film nicht zur Anwendung kamen (Wie etwa das Motiv für die Kammer des Schreckens).

Zur Special Extended Edition kann ich dann noch was sagen: In der extrem langen Fassung gibt es wirklich viele neue Szenen, die in den Film integriert sind, nicht nur die rausgeschnittenen „Kinoszenen“, die zu „unheimlich“ für das junge Publikum waren, sondern auch viele Story-technische Dinge. Diese sind zum Teil sehr schön anzusehen, wie etwa die Szene mit Draco und seinem Vater in der Nocturngasse, dann gibt es aber auch welche, die den Film ziemlich bremsen und eher unnötige, als hilfreiche Sequenzen mit ein bauen, wie zum Beispiel die Vertiefung von Fletchers Charakter (grausamer Schauspieler nebenbei!). Wie auch bei dem „Stein der Weisen“ ein tolles Bonbon, aber besser wird der Film dadurch nur minimal.

Fazit: „Die Kammer des Schreckens“ hat auch Schwächen, ähnliche Schwächen, wie sein Vorgänger, dennoch empfinde ich Teil 2 als besser. Mehr Charakterentwicklung, bessere und gereifte Kinderdarsteller, wunderbare Musik, eine düstere Geschichte, die aber nie zu gruselig wird und natürlich Hogwarts! Columbus schuf einen guten Kinderfilm, der aus der Vorlage in meinen Augen viel Gutes rausgeholt hat. Doch es geht natürlich immer noch besser, was mit dem neuen Regisseur Alfonso Cuaron für Teil 3 dann auch deutlich gezeigt wurde!
CMC111
CMC111

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3,5
Veröffentlicht am 29. April 2025
Nahezu gleiche Besetzung wie im ersten Teil, was man auch merkt. Allerdings ist es in diesem Teil schon deutlich düsterer und gruseliger. Der Endkampf ist gut gelungen und falls man Fan vom ersten Film ist wird auch Teil 2 keine enttäuschung sein.
Maddin
Maddin

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4,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2025
Im zweiten Teil der Harry-Potter-Saga kehrt der junge Zauberer Harry Potter für sein zweites Schuljahr nach Hogwarts zurück. Doch schon bald wird die Schule von einer düsteren Bedrohung heimgesucht: Eine mysteriöse Macht verwandelt Schüler zu Stein, und Gerüchte über die berüchtigte „Kammer des Schreckens“ machen die Runde.

Gemeinsam mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht Harry, das Geheimnis der Kammer zu lüften. Dabei stößt er auf uralte Legenden, eine finstere Verbindung zu Lord Voldemort und das gefährliche Monster, das in der Kammer lauert. Der Film kombiniert das Rätsel um die Kammer mit spannenden Szenen, wie Harrys Duell gegen Draco Malfoy, einer chaotischen Begegnung mit Gilderoy Lockhart und einem actiongeladenen Finale im Versteck der Kammer.

„Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ ist deutlich düsterer und erwachsener als sein Vorgänger. Die Spannung wird durch den bedrohlichen Ton, die gruselige Atmosphäre und die komplexere Handlung verstärkt. Die Rätsel um Tom Riddle, die Kammer und den Basilisken sind clever inszeniert und halten das Publikum bis zum Schluss gefesselt.

Visuell beeindruckt der Film mit einer hervorragenden Umsetzung der magischen Welt, insbesondere der Kammer des Schreckens selbst. Das Design des Basilisken und die düsteren Katakomben unter Hogwarts sorgen für eindrucksvolle Szenen.

Die Darsteller wachsen mit ihren Rollen: Daniel Radcliffe zeigt mehr emotionale Tiefe als Harry, während Rupert Grint als Ron erneut mit seinem Humor glänzt. Emma Watsons Hermine überzeugt mit Intelligenz und Mut. Auch Kenneth Branagh als selbstverliebter Professor Gilderoy Lockhart ist eine brillante Ergänzung des Ensembles.

Die Musik von John Williams bleibt ein weiteres Highlight, wobei neue Themen die bedrohlichere Atmosphäre des Films perfekt untermalen.

Mit einer Laufzeit von 161 Minuten ist der Film einer der längsten der Reihe und wirkt an einigen Stellen etwas gedehnt. Einige Szenen – wie Lockharts Eskapaden – sind zwar unterhaltsam, tragen jedoch wenig zur Haupthandlung bei und könnten für manche Zuschauer den Spannungsbogen unterbrechen.

Zudem bleiben einige Nebenfiguren wie Ginny Weasley, die in der Geschichte eine zentrale Rolle spielt, etwas unterentwickelt. Ihre Beziehung zu Harry wird angedeutet, hätte jedoch mehr Aufmerksamkeit verdient.

„Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ ist eine gelungene Fortsetzung, die die magische Welt erweitert und mit einer düsteren, spannenden Geschichte überzeugt. Trotz kleinerer Längen und unterentwickelter Nebencharaktere bietet der Film eine Mischung aus Geheimnis, Abenteuer und beeindruckenden Bildern, die Fans der Reihe begeistern werden.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 19. Oktober 2023
Ein grundsolider 2. Teil. Chris Columbus zeigt auch hier wieder, dass er seichte Familien Filme schafft. Detailgetreu hangelt er sich a den Vorlagen der Bücher entlang. Leider fehlt mir noch dieser Wow Moment, den die Bücher eigentlich versprechen.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 334 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. April 2023
Ein exzellenter Film und somit auch eine gelungene Fortsetzung. Von Anfang bis hin zum Ende sehr spannend.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. Januar 2022
Ich kann für jeden Teil, die gleiche Bewertung schreiben. Jeder Teil ist großartig und sehr gut gemacht.
Einfach sehr gute Unterhaltung.
aufder LAUer_11
aufder LAUer_11

6 Follower 110 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 3. Januar 2022
die welt, die Effekte, alles sehr ansehlich und authentisch, gibt eigentlich nichts was nicht reinpasst
das plus und minus sind die figuren. die haben an sich echt stil und sind typen, die "Bösen" sind mir aber teilweise doch arg überzeichnet, wie auch die Dualität mit seinem Mitschüler, ein bisschen herbeigezaubert und kitschig
Ansonsten tolle Geschichte, lange zeit richtiger Krimicharakter, ne Art Kammerspiel, Auflösung und Ende sind dann okay
die 2,5 stunden sind nicht zu lang
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2020
Nicht besser, aber auch nicht schlechter als der erste Teil. Die Kulissen und die Kostüme waren wieder sehr liebevoll und detailliert gemacht. Man merkte richtig, wie die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen langsam älter und erwachsener werden. Wie bereits im Vorgänger sind die Höhepunkte jedoch die vielen kleinen, tollen Ideen, die den Film erst so richtig sehenswert machen. Akzeptable Fortsetzung.
PaRaDoX _08
PaRaDoX _08

9 Follower 54 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Also ich finde die ersten vier Harry Potter Teile so oder so am besten. Von den 4 ist dieser hier Platz 2. Also von meiner Einschätzung her.
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