Sie leben!
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Filmliebhaber-Tom
Filmliebhaber-Tom

1.398 Follower 550 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 16. Januar 2015
[...John Carpenters Sie leben ist ein Klassiker und sollte jedem Genre-Fan ein Begriff sein. Der Film schafft es ausgezeichnet spaßiges Unterhaltungskino mit einer großen Portion Gesellschaftskritik zu verbinden. Carpenter geht wie immer sehr bildhaft an das Thema heran, weshalb einem einige Szenen des Films wohl lange nicht aus dem Kopf gehen werden. Schon allein deswegen, weil (ganz abgesehen von der Sache mit den Außerirdischen) doch ein Fünkchen Wahrheit in diesem Werk steckt. Vielleicht auch ein ganzer Funke....]

Eine vollständige Kritik gibt es auf dem FILMCHECKER Blog.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.093 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 14. November 2016
Wir Jungs haben einen Zombiefilm erwartet, aber das ist dieser überhaupt nicht!
Er fängt ein bisschen wie "Hobo with a Shotgun" an, was sich dann aber sehr schnell legt :D
Schöne Sozialkritik, Sprüche, die mir von einem Videospielhelden mit einer Sonnenbrille bekannt vor kamen & ein bisschen Gore.
Leider wirkt er manchmal zu langatmig, die Schauspieler zu lächerlich (Die "Kampfszene") & das Ende kommt IMO zu abrupt.
Erwinnator
Erwinnator

75 Follower 198 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 19. Juli 2016
Allein der Kampf zwischen Roddy Piper und Keith Daivd ist es schon wert, sich den Film anzusehen. Die Gesellschaftskritik passt auch noch perfekt in die heutige Zeit, wahrscheinlich sogar besser als je zuvor. Ein oft vergessener Kultfilm der 80er Jahre, auch wenn maches heute doch ein bisschen Trashig wirkt.

R.i.P "Rowdy" Roddy Piper
the_odeon
the_odeon

1 Follower 30 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2025
Ich hab diesen Film nicht als Film wahrgenommen, also nicht als Unterhaltungsfilm, sondern gleich von Anfang an als Gesellschaftskritik.
Na logisch, ich komm von der Arbeit nach Hause, mach den TV an oder ich gehe ins Kino und zahle sogar Geld dafür, dann erwarte ich natürlich eine angemessene Unterhaltung.
Die gibt es hier auch und zwar ordentlich, aber andauernd durchmischt mit Gesellschaftskritik.
Das sollte man am besten vorher, vor dem Anschauen irgendwie im Hinterkopf haben.
Dieser Film ist nicht nur zur Unterhaltung da, sondern will eine Botschaft vermitteln. Und zwar: die Gesellschaft ist scheisse !!!
Das stört eine leicht und lockere Unterhaltung zwischendurch natürlich.
Also lieber keinen lustigen Unterhaltungsfilm erwarten, sondern stattdessen lieber eine niederschmetternde Kapitalismustkritik:
die Gesellschaft ist scheisse !!! Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer. Und werden ausgebeutet.
Eine Botschaft. Das ist dieser Film und nichts darüberhinaus.

Wenn man das vorher weiss, kann man sich hier natürlich trotzdem gut unterhalten lassen. Das Ende kommt in der Tat ziemlich abrupt. Unterhaltung und Spannung sind durchaus vorhanden, ein paar merkwürdige Momente wahrscheinlich auch, da muss man halt durch und dann hat man am Ende -nach meiner subjektiven Wahrnehmung- einen Film, der einen durchaus in den Bann ziehen kann und einem definitiv etwas zum Nachdenken hinterlässt.

Und zwar immernoch. Auch heute.
Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer.
Das ist doch heute immernoch so. Also ist dieser Film zeitlos und sowas wie eine Zukunftvorhersage.
Tja, was willste machen?
Der Sozialismus hat noch niemals irgendwo funktioniert. Und selbst wenn der zwischendurch mal temporär funktioniert hat, gab es dort auch eine große Lücke zwischen arm und reich.
Also ist dieser Film zeitlos und leider heute aktueller denn je.

"get rich or die trying"
Schnapp dir ein Stück vom Kuchen -egal wie- und scheiss auf die Leute, die kein Stück vom Kuchen abkriegen.
Das ist dieser Film. Keine lustige Unterhaltung, sondern Gesellschaftskritik.
Leider zeitlos und leider immernoch aktuell.
r-duke
r-duke

6 Follower 29 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 21. Januar 2012
Ein ganz schwaches Filmchen; und das vom großen John Carpenter! Außer der interessanten Ausgangsidee mit den Brillen, hat der Film nichts weiter zu bieten, da es im Grunde keine Entwicklung in der (nennen wir es mal) Story gibt. In den ersten 30(!) Minuten dümpelt der Film nur so vor sich hin, ohne auch nur einen Ansatz von Horror- oder Sci-Fi-Elementen. Erst danach beginnt die eigentliche Story, die, hat sie erst einmal so etwas wie Fahrt aufgenommen, durch das plötzliche Ende des Films unterbrochen wird. Wer diese `Aliens`sind, woher sie kommen, und was genau sie eigentlich wollen, muss sich der Zuschauer mehr oder weniger selber zusammenreimen. Hinzu kommt ein Hauptprotagonist, der (gelinde gesagt) nicht der Hellste zu sein scheint, und daher wenig Identifikationspotenzial bietet. Die einzigen Szenen, die einen gewissen Reiz haben, sind die, in der unser `Held`die Aliens und ihre versteckten Botschaften entdeckt (auch wenn man ruhig nach Sinn und Logik des Ganzen fragen darf). Schade Mr. Carpenter, Sie können es eigentlich viel besser!
Inglourious Filmgeeks
Inglourious Filmgeeks

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3,0
Veröffentlicht am 4. März 2017
[...]Die überstrapazierte Konsumkritik und das pausenlose Morden, hinzu noch der überspitzte Trash im großen Finale, verwischen in ihrer Kombination die anfängliche Klarheit und lassen Sie leben schließlich daran scheitern, ein besserer Film zu sein. Da ist es immerhin gut, dass Carpenter seine Hommage an Science Fiction-B-Movies der Fünfzigerjahre mit einer charismatischen Endszene abschließt, die der Popkultur mitsamt des synthetischen Scores genüsslich eins auswischt.
FilmFreund
FilmFreund

9 Follower 30 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. November 2018
[...] Altmeister John Carpenter (The Fog – Nebel des Grauens) hat mit Sie Leben einen teils durchwachsen aber charmanten und schrägen Science-Fictioner geschaffen, der vor allem durch seine nachhaltige Thematik zu beeindrucken weiß und trotz der teilweise vorhandenen Plumpheit und Spannungslosigkeit unterhält. Grund für seinen Kultstatus ist der ebenso simple wie geniale Warnruf, der immer aktueller zu sein scheint und große Anerkennung verdient.

Zur kompletten Review -> https://movicfreakz.de/sie-leben/
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 30. Juli 2018
Ein typischer John Carpenter Film der Achtziger. Leider wirkt der Film recht billig produziert und hat daher eher B-Movie Charme. Dafür gibt es aber reichlich Kapitalismuskritik mit dem Holzhammer und ein paar flotte Sprüche. Wer sich an der leicht trashigen Art des Films nicht stört, wird ganz nett unterhalten.
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 115 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
SO GEHT SATIRE

John schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und entdeckt dank einer Sonnenbrille, dass die Welt von Außerirdischen manipuliert wird in Politik, Werbung und sogar in Form des netten Nachbarn von nebenan. Da ihm das natürlich niemand glaubt, begibt er sich selbst auf eine schießwütige Mission, um die Welt zu befreien und plötzlich wirken die verrückten Aluhutträger gar nicht mehr so verrückt.

Sie leben (1988) läuft etwa 85 Minuten, ist ab 18 Jahren freigegeben und liefert eine Sci-Fi-Satire von John Carpenter mit Roddy Piper in der Hauptrolle. Der Film macht sich herrlich über alles lustig, was unsere Gesellschaft ausmacht und lässt kaum ein Thema aus.
Die Idee, dass eine Sonnenbrille zeigt, wie die Welt wirklich ist, ist grandios. Hinter Computerwerbung verbirgt sich der Befehl „Gehorche“, und wenn eine Frau im Bikini gezeigt wird, steckt dahinter die Aufforderung, sich zu vermehren. Mein Highlight war das schlichte Schild „Sale“, das übersetzt nichts anderes heißt als „Konsumiere“.
John, gespielt von Roddy Piper, ist ein normaler Typ, der selbst erst einmal realisieren muss, was er da sieht und was er da aufgedeckt hat, das macht ihn sympathisch. Schauspielerisch ist das zwar keine A-Klasse, aber dank der typischen 80er-Synchro hat alles diesen gewissen Witz. Die Effekte sind nicht die besten und definitiv nicht gut gealtert und dass jemand einen Sturz aus großer Höhe ohne Verletzungen überlebt, ist natürlich unlogisch, aber hey, Sci-Fi.
Das Finale überzeugt mit einem Ballerfestival, mit der Wahrheit über die Welt und mit der wohltuenden Erkenntnis, dass nicht jeder Film eine Lovestory braucht.
Unterm Strich bleibt ein Werk, das noch heute amüsiert, auch wenn einiges in die Jahre gekommen ist. Die Satire und die Gesellschaftskritik funktionieren hervorragend, und das wahllose Geballer lockert nicht nur die Knochen der Feinde neu, sondern auch die Stimmung.

7 von 10 Punkten.
Die Abschaffung der Mittelschicht durch die Reichen, damit diese noch reicher werden, das ist doch nur im Film und würde niemals passieren… oder?
Yogi Yogi
Yogi Yogi

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4,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2025
Ich habe 1989 mein 1. Date mit in diesen Film genommen. Trotz des Films, oder vielleicht wegen des Films sind wir heute 36 Jahre glücklich verheiratet. Meine Frau verdreht immer noch die Augen wenn ich "Sie leben " erwähne.

Den Film sollte man mit Humor sehen. Ähnlich wie "Die Hart". Die Sprüche sind halt 90ger. Mich freud, dass er wieder im Kino läuft. Eine echte Bewähungsprobe für frisch verliebte ;-) Kult.....
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