High Tension
Durchschnitts-Wertung
3,5
184 Wertungen

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No Use For A Name
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1,0
Veröffentlicht am 10. November 2025
Tja, was soll man jetzt dazu sagen?
Bis 10 Minuten vor Schluss bekommen wir einen zwar durchaus sehr brutalen und blutigen Slasherfilm, der aber ansonsten keine wesentlichen Highlights bietet und eigentlich nur die üblichen Genrestandards routiniert abwickelt.

Und dann plötzlich, ja im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel, kommt ein völlig absurder, an den Haaren herbeigezogener Twist daher, der alles Bisherige nochmal auf den Kopf stellt. Dieser Twist wird weder in der Story vorbereitet, noch ist er irgendwie nachvollziehbar und macht so einfach überhaupt keinen Sinn und eröffnet zahlreiche Logiklöcher, in die ganz Kanada passt!

((ACHTUNG! Ab hier SPOILER!!))

Die beiden Frauen kennen sich schon lange, jetzt plötzlich - über Nacht??? - überlegt sich Marie, dass sie heimlich in Alex verliebt iust und wird einfach mal eben so total verrückt. Ohne irgendeinen vorherigen Hinweise dreht sie plötzlich komplett durch, schlachtet die Familie ihrer Freundin ab (inkl. des kleinen Bruders), zusätzlich noch einen harmlosen Tanstellenangestellten. Warum das alles??? Sie sagt am Ende "ich lasse nicht mehr zu, dass jemand zwischen uns kommt!" Ja, wer soll denn da zwischen die beiden kommen? Die Familie ihrer Freundin ist ja nun absolut keine Bedrohung für ihre Liebe, der kleine Bruder ja erst recht nicht! Und der Tankwart, was hat der denn damit zu tun?

Und was ist mit der Verfolgungsjagd? Die hat sie sich dann komplett eingebildet? Inklusive des zweiten Autos? Und das ganze Blut von dem finalen Zweikampf ist dann auch nur eingebildet, da dieser ja dann gar nicht stattgefunden hat??? Woher kommt denn überhaupt dieses abgegammelte Auto? Stand das zufällig beim Haus der Eltern ihrer Freundin so rum? Hat sie das vorher da schon geparkt? Oder existiert das auch gar nicht?? Und wieso klingelt sie draußen an der Haustür, wo sie sich doch gerade ins Bett gelegt hat? Hat sie sich da heimlich rausgeschlichen? Ja und was soll dann diese Szene mit dem abgetrennten Kopf ganz am Anfang? Die passt ja so gar nicht zu dem ganzen anderen und dient einfach nur dazu, uns aufs Glatteis zu führen, oder was? Wenn ja, ist das ja nur noch billig und lahm, zumal diese Szene ja auch für die weitere Handlung überhaupt keine Bedeutung hat...

Undsoweiter undsoweiter, das ergibt halt alles überhaupt keinen Sinn. Und was ist denn nun überhaupt mit Marie los? Hat sie über Nacht eine Schizophrenie bekommen? Dazu passt die Symptomatik nicht. Hat sie eine dissoziative Identitätsstörung? Das kann ja gar nicht sein, dass das vorher noch nie jemandem aufgefallen ist - zumal ihre zweite Persönlichkeit ja ein psychopathischer Killer ist. Ist sie einfach nur so über Nacht in einen wahnhaften Tötungsrausch verfallen? Wieso das? Also auch psychopathologisch passt hier absolut gar nichts zusammen!

Dieser finale Twist dient einzig und allein als Schocker um des Schockens willen, ohne Sinn und ohne Verstand! Alexandre Aja wollte aus seinem Film halt auf Biegen und Brechen einen Skandalfilm machen, scheiß doch drauf, ob das alles irgendwie zusammen passt. Und das, meine Lieben, ist schlichtweg böswillige Verarschung des Publikums!!!! Das kann man nicht anders sagen! Oder er hält uns einfach für so intellektuell unterbelichtet, dass uns gar nicht auffällt, was für einen haarsträubenden Schwachsinn er uns hier verkaufen will. Meine Güte, was könnte ich mich aufregen.

Okay, mal alle Aufregung beiseite: Ohne diesen finalen Twist wäre "High Tension" ein zwar sehr blutiger, aber auch nur ein durchschnittlicher Slasher geworden. Vielleicht hätte das dem Film aber besser getan, immerhin wird man ja - wenn man den etwas langgezogenen Anfang mal außer Acht lässt - doch ganz passabel unterhalten. Das hätte durchaus eine 3 - mit etwas gutem Willen vielleicht auch eine 3,5-Sterne-Wertung werden können. So bleibt aber ein extrem bitterer Beigeschmack und das Gefühl, ganz böse verarscht zu werden. Und wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese, sehe ich, dass ganze viele ja auch dieses Gefühl am Ende hatten. Und tja, dafür muss es leieder ein massives Downgrading geben. Daher bekommt der Film insgesamt (trotz des ganz passablen Slasherteils in den ersten 75 Minuten) von mir nur 1 Stern. Schade eigentlich.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 20. August 2020
Der Meta-Film des Jahrhunderts. Bisher. Das Jahrhundert ist noch lang. Wer nicht versteht, dass diese Frau nur mit sich selbst kämpft ist auf der komplett falschen Fährte.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 17. Oktober 2019
Mich hat die Schlussphase des Filmes zwar doch etwas überrascht, aber das lag wohl eher daran dass ich mich absolut nicht auf diesen einlassen konnte. ^^
Ein paar heftige Szenen oder Gruselelemente- mehr war da für mich dann allerdings nicht sehenswert !
Insgesamt habe ich mich eher gelangweilt und gebe diesem Film auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten nur 3 !!!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. Januar 2018
Oh Mann, diese Franzosen! Bereits am Anfang gibt es eine Szene in welcher der Mörder Oralsex praktiziert – mit dem enthaupteten Schädel eines seiner Opfer. Da wird einem bereits klar dass es hier hart zur Sache gehen wird – und das tut es. Schonungslos brutal wird hier eine ganze Familie massakriert und der Film kitzelt danach mit Geschick und voller Wirkung das Psycho-Thriller Element heraus. Wir bleiben als Zuschauer die ganze Zeit bei der Heldin Marie und sehen wie sie sich in Schränken versteckt, durch das Haus robbt und alles tut um dem widerlichen Killer zu entgehen – man kann ihren Angstschweiß regelrecht riechen. Auch später wenn der Killer das Haus verlässt und Marie sich tapfer an dessen Fersen heftet um ihre Freundin rauszuhauen bleibt das ganze von schweißtreibender Spannung und der Panik erfüll – hier geht’s nicht künstlich cool oder geschönt zur Sache. Damit würde ich eigentlich den Daumen hoch recken und dieses harte Machwerk zum Geheimtipp erklären – wenn nicht der Schluss wäre. Was auch immer es war, es ist eine Schande und fast bodenlose Frechheit was der Film einem hier als völlig unpassende und zudem total unlogische Schlusspointe serviert – macht den ganzen guten vorherigen Eindruck wieder voll kaputt.Fazit: Ultrahart, superspannend und von unsagbarer Grausamkeit – dafür wird der ganze Film von seiner vermeintlich originellen Schlusspointe ruiniert. Schade!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 1. September 2016
Eine Frage an den Kritiker von Filmstarts Wissen Sie, überhaupt wovon Sie da schreiben? Zu wenig Gore? In der Uncut-Version, in der man übrigens Horrorfilme generell gucken sollte, kann von zu wenig Gore und Splatter nicht die Rede sein. Und wer das Ende nicht verstanden hat, hat den Film nicht richtig angeschaut. Ich glaube, Sie mögen Horrorfilme nicht besonders und sind deshalb nicht besonders objektiv. "Martyrs", "Inside" sollten Sie auch sehen, das neue französische Horrorkino...
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.093 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 6. November 2019
Es hätte ein so guter Backwoods/70sSlasher werden können:

- Ein stummer, namenloser Killer
- 2 Mädels, die (weitesgehend) alleine in einem Haus in einem Maisfeld(?) bei den Eltern der einen zu Besuch sind
- Schöne Splattereffekte

aber dann kommt das Ende, das mit so vielen Logiklöchern aufkommt, das mir den ganzen Film kaputt gemacht hat! Klar, es ist ein Slasher, da gibt es nicht so viel Logik, aber DAS Ende können die mir nicht so erzählen !
Marcel G.
Marcel G.

12 Follower 58 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 24. Januar 2016
High Tension ist gut Einerseits doch auf der anderen Seite totaler Schwachsinn.
Die kleineren Jagd/Flucht Elemente sind ganz gut gestaltet und die Tötungen sehr Intensiv.

Die Idee hinter der Handlung ansich auch gut überlegt, aber wirklich nur die Idee. Da, wenn man die Auflösung kennt es einfach unzählige Widersprüche gibt die keinen Sinn ergeben.
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2012
High Tension ist nicht nur voller Logiklöcher und besitzt einen langweiligen, doofen Plottwist, den man schon x Mal gesehen hat, sondern weiß auch dazwischen einfach kaum zu überzeugen. Wann lernen es Horrorfilmer endlich mehr in Inhalt & Stil zu stecken als in lächerliche Blutfontänen? Bitte nicht angucken, auch wenn der Film aus unerfindlichen Gründen immer wieder als Referenz herangezogen oder von sonst wem empfohlen wird. Hier sieht man sehr gut, dass auch Horrorfilme drehen gelernt sein will und eben NICHT immer in den Händen der sogenannten Fanboys liegen sollte.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 16. September 2010
Ein wirklich sehr gelungener Film, wie man es aus Frankreich gewohnt ist. Kein 08/15 Teenie slasher! Die Story wirkt sehr gut durchdacht und wird zu keiner zeit langweilig, die stimmung die der Film erzeugt ist auch sehr klasse. Die Schauspieler machen ihre sache auch sehr gut. Spannender und fesselnder Horror Film, mit einem Ende das nicht alltäglich ist. Gibt von mir eine "MUST SEE" empfehlung! der halbe stern fehlt weil ich es mir noch brutaler gewünscht hätte.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 12. März 2010
High Tension ist sicher nicht der Meilenstein, für den ihn viele Horrorfans halten. Die übertriebene Euphorie resulteirt wahrscheinlich daraus, dass die meisten Gore-Hounds ihren letzten "guten" Film irgendwann Mitte der 80er gesehen haben dürften.



Die Story ist lahm, das Drehbuch schlapp und die "unglaublich überraschende" Auflösung unter aller Sau. Trotzdem ist "High Tension" dank Ajas großartiger Regie, den guten Darstellern und des wirklich beängstigenden Soundtracks ein fieser Terror-Brocken, der mich auch beim wiederholten Anschauen gefesselt hat.



Besondere Beachtung verdient hier die Technik, die Aja auch schon bei seinem "The Hills Have Eyes"-Remake anwandte: er lässt mehrere schreckliche und spannende Handlungen gleichzeitig passieren und kreiert durch geschickten Schnitt und Montage eine Art "Überladungszustand", der mich mehrmals dazu brachte die Sessellehnen fester zu umklammern.



Alles in allem also ein Horrorfilm, der funktioniert. Das gab es in der letzten Zeit nun wirklich nicht oft.
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