The Football Factory
Durchschnitts-Wertung
3,6
44 Wertungen

8 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 17. März 2010
"The Football Factory" ist ein gelungenes Hooligan-Drama, das allerdings im Vergleich zu "Hooligans" ein klein wenig anders ausgefallen ist. Hier schmeißt der Regisseur den Zuschauer gleich von Beginn an mitten ins Geschehen hinein und liefert keine Vorgeschichten zu den einzelnen Charakteren. Erst im Laufe der Zeit werden die Personen etwas genauer eingeführt, was den eigenen Stil des Films ausmacht. Hier muss man klar sagen, dass "Hooligans" im Vergleich eine weitaus umfangreichere Geschichte zu bieten hat, was der Dramaturgie mehr zu Gute kommt als hier. Auf der anderen Seite kann "The Football Factory" mit seinem typisch britischen Humor ganz klar mehr punkten als das Referenzwerk und macht den Film somit verdammt amüsant und unterhaltsam. Zudem kommt bei diesem Film die ureigene britische Atmosphäre besser zur Geltung. Schauspielerisch ist der Film auf gutem Niveau, wobei vor allem Danny Dyer als Hauptdarsteller besonders überzeugen kann. Er kann seinem Charakter jederzeit die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen und fungiert teilweise sogar trotz aller Gewalt als Sympathieträger - verdammt starke Leistung! Aber auch alle andere Darsteller reihen sich nahtlos an seine Leistung an und runden das insgesamt recht positive Bild des Films gekonnt ab.

Fazit: "The Football Factory" ist ein wirklich guter Film, der die Hooligans-Szene wunderbar auf die Leinwand bringt. Wem schon Lexi Alexanders "Hooligans" gefallen hat, ist auch hier im richtigen Film, denn nicht nur bei der Story sind viele Parallelen vorhanden. Dennoch kann der Film auf seine eigene Art und Weise überzeugen und ist für einen tollen Filmabend nur zu empfehlen!! 7.5 Punkte
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 11. März 2013
"The Football Factory" ist ein sehr interessanter film,denn immerhin geht es um fußball-hooligans! leider ist dieser film nicht so stark wie Hooligans,aber gut dieser war für mich auch ein highlight! ich finde den spannungsaufbau und die schlägerszenen nicht gereade stark... die story ist gut!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 13. September 2017
"Trainspotting" und kein Ende: irgendwie kriegt jeder britische Film diesen Vergleich aufs Cover gedruckt wobei es hier in diesem Falle nicht mal völlig verkehrt ist: die Art wie die Randalierer portraitiert und vorgestellt werden erinnert in der Tat an Danny Boyles Drogengroteske. Aber das wars auch schon mit "Trainspotting", ansonsten bekommt man hier eine glaubwürdige (da auf realen Ereignissen fußende) Geschichte geboten und insbesondere ein authentisches Portrait der Figuren liefert, ohne jede Beschönigung oder Verherrlichung. Ob man damit was anfangen kann liegt bei einem selber, immerhin wird das ganze durch einige tragikkomische Momente aufgelockert und ist auch nicht zu lang. Sportfans werden aber enttäuscht sein - Fußball selber kommt im Film kaum vor. Wer britische Filme mag und auch ein wenig robust ist kommt hiermit aber sicher klar!

Fazit: Nicht so skandalös wie er es gerne wäre, aber trotzdem eine authentische und ganz unterhaltsame Bebachtung britischer Fußballrowdys!
AmabaX
AmabaX

210 Follower 328 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 17. März 2010
Habe den Film gesehen und war begeistert. Die Schauspieler waren gut und ich mag Danny Dyer sowieso und auch die Story wurde nie langweilig. Die Hooligans wurden nicht als ummenschen angesehen aber die Gewalt auch nicht verherrlicht. Richtig geiler Film.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
Genial.



Dieser Film ist einfach "echt"...!

Hooligans ist ein Film der versucht das Hooligan Ding Hollywoodfähig zu machen...weshalb der Film total die Glaubwürdigkeit verliert.



Bei FF werden alle Ideale rübergebracht wie Ehre, Loyalität und Respekt, es wird gezeigt wie Leute verschiedenster Klassen (Arbeiter, Pilot etc.) miteinander stehen und fallen.



Genial!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Schließ mich hier den meisten meiner Vorredner an, welche ebenfalls überzeugt sind, von der britischen Auslegung einer solchen Geschichte.



Nach dem Film Hooligans war ich doch ein wenig enttäuscht. Durch die Kritiken zum Film bin ich dann auf Football Factory gestoßen. Ich muss von vornherein klarstellen, dass ich ein großer Fan englischer Produktionen bin, da diese meist auch meine Humorgangart treffen (z.B. Shaun of the Dead). Zudem kommt bei diesem Streifen auch der Part des Hooligan wesentlich besser zur Geltung als im doch recht hollywoodlastigen Gegenspieler. Hooligans war kein schlechter Film, wirklich nicht, aber allein schon die Geschichte drumherum, dieses ewige Einleitungs- und "Happy-End"-Szenario zur Abrundung des Films, ist in einer solchen Szenerie völlig fehl am Platz.



Von Football Factory hingegen mird man abgeholt und nach 1 1/2 Stunden amüsanter Fahrt wieder aus dem rollenden Wagen geschmissen, ohne der Szenerie seine Meinung aufzudrücken.

Ich bin sicher kein Hooligan, genausoweniger jemand der solch eine Freizeitbeschäftigung verstehen kann, aber ich bin auch nicht derjenige, der über andere urteilt. Und genau das gelingt auch dem Film.

Wer den Film mit Verstand guckt, wird ebenfalls noch weitere Feinheiten finden.



"Ist doch nur ein Spiel."

"Ja, aber ich bin doch ein Mann!"
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 2. Juni 2016
echt jetzt?! 100 Zeichen! Selten sowas dämliches gesehen. Da ist ist die "Reihe" Hooligans sogar besser, INKLUSIVE 3!
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 28. Februar 2026
Auf dem DVD-Cover wird der Film vollmundig als Mischung aus “Trainspotting” und “Fight Club” angepriesen. Nunja, wie es so oft mit solchen Versprechungen auf DVD-Covern ist: Die Wahrheit könnte kaum weiter entfernt sein. Der Film hat mit beiden Filmen praktisch nichts zu tun. Immerhin bekommen wir einen Einblick in eine für die meisten Menschen eher fremde Männer-Subkultur, inwieweit das alles realistisch dargestellt ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Und ich glaube, dem Film geht es auch gar nicht um allzuviel Realitätsnähe. Auf der Plotebene passiert nicht allzuviel, der Film versucht krampfhaft, uns die Männer, deren Lebensziel es ist, möglichst vielen anderen sinnlos auf die Fresse zu hauen, als sympathisch zu verkaufen. `

Aber wie soll das funktionieren? Wie kann man so jemanden auch nur ansatzweise ernst nehmen? Es ist auch bezeichnend für diesen Film, dass keine einzige Fußballszene gezeigt wird, dient das doch sowohl für den Film als auch für die Hooligans nur als billiger Vorwand, um sich zu kloppen. Aber wenn denn das das zentrale Thema dieses Films sein soll, dann gibt es von der Klopperei herzlich wenig zu sehen. Es gibt eine Schlägerei am Anfang und eine (zugegebenermaßen recht große, aber auch sehr kurze) am Ende, dazwischen passiert eigentlich nichts. Und diese Kloppereien sind dann auch für einen FSK16-Film überraschend blutleer, im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur, dass das Alles eher aussieht, wie eine Keilerei auf dem Schulhof, 8. Klasse, es fließt auch praktisch kein Blut. Selbst wenn in Nahaufnahme ein Typ mehrere Schläge direkt auf die Nase bekommt, hat er nicht einmal Nasenbluten danach, ja alle haben dann nicht mal einen Kratzer. Das wirkt dann wenig glaubhaft und irgendwie albern.

Der Protagonist hält ständig irgendwelche Monologe im VoiceOver, hat aber eigentlich nichts zu sagen. Und ist lange nicht so cool, wie er es gerne wäre, sondern wirkt irgendwie eher ein bisschen intelligenzgemindert, um nicht zu sagen richtig doof. Den ganzen Film über spielen praktisch keine (!) Frauen mit und wenn, dann nur als Sexualobjekt. Auch das ist wohl bezeichnend...

FAZIT: Statt einer interessanten Sozialstudie oder eines realistischen Einblicks in die Londoner Hooliganszene bekommen wir ein langweiliges und völlig belangloses Filmchen mit unsympathischen Idioten, die sich nur prügeln wollen und darüber hinaus nichts zu sagen haben. Spart euch die Zeit, Leute!
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