Das Phantom der Oper
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Luke-Corvin H
Luke-Corvin H

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3,0
Veröffentlicht am 7. März 2015
Andrew Lloyd Webber hat in die 80er Jahren Theater-Geschichte Geschrieben mit sein ''Das Phantom der Oper''. Natürlich musste das verfilmt werden war bei Les Misérables ja auch nicht anders. Joel Schumacher, der bekannt ist für ''Batman Forever'' und ''Batman und Robin'' und weitere Billig-Trash-Filme die nie ein Erfolg waren, musste natürlich das Phänomen auf die Leinwand bringen. In Hollywood-Studios musste die Kacke am dampfen gewesen sein sonst würde kein Mensch Mr. Schumacher für die Regie nehmen. Aber alles andere als sonst wirkt Das Phantom der Oper nicht wie billiger Trash Film sondern wie eine halbwegs richtiger Film. Die Musik ist Geschmack Sache, ich fand die Songs gut bis erträglich und es waren, zu meiner Überraschung, auch gute Schauspieler dabei. Aber dennoch bleibt der Film nach halber strecke weiter zurück, es wird langweilig und man Betet anständig zu Gott das sie mal aufhören zu Singen, Ja ein NON-Stop Musical ist nicht für jedermann und nur Les Misérables konnte mich damals mit NON-Stop Music überzeugen. Fazit: Einer Joel Schumacher beste werke, keine Frage, aber leider nur kurzweilig.
themightymerlin
themightymerlin

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0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
simon
Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 14. Juni 2017
Ich konnte kaum glauben, dass "Das Phantom der Oper" unter der Regie von Joel Schumacher stand, dem Mann der auch "Batman & Robin" gedreht hat. Aber hier bekommt man etwas sehr viel besseres geboten, denn Schumacher schafft ein optisch brillanten Film, mit der tollen Musik von Andrew Lloyd Webber. Diese wird zwar von nicht allen Darstellern zur Perfektion gesungen, dennoch machen diese ihre Sache gut. Gerade Gerard Buttler passt doch sehr gut als Phantom und macht seine Sache gut. Schumacher hält sich auch sehr nah an seine Musicalvorlage und inszeniert einen tollen unterhaltsamen Film.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 357 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 23. Januar 2025
Seelenlose Musical-Verfilmung (mit grauenvoller deutscher Synchronisation)!

„Das Phantom der Oper“ ist eins der berühmtesten Musicals aller Zeiten, nicht zuletzt aufgrund der Musik von Andrew Lloyd Webber. Der Stoff wurde vor allem auf großen Bühnen aufgeführt, doch 2004 wagte sich Joel Schumacher an eine Verfilmung des Musicals. Pläne für eine Verfilmung gab es jedoch schon in den 90ern, wurden aber immer wieder nach hinten verschoben. Lloyd Webber hatte durch Warner Bros. aber die komplette Kontrolle bekommen und der suchte sich nun aus allen Regisseur*innen unbedingt Schumacher aus. Der hatte mit seinen beiden „Batman“-Filmen (die Fortsetzungen zu Tim Burtons tollen ersten Teilen) seiner Karriere nahezu das Rückgrat gebrochen. Dennoch konnte er einige gute Filme wie „Nicht Auflegen!“ drehen. Doch mit dem Musical-Stoff war er offenbar überfordert, denn das Endergebnis wurde ein seelenloses Hollywood-Werk mit viel Glitzer und Glamour und wenig Liebe.

Die Story spielt 1870 in Paris: Am großen Opernhaus passieren seltsame Dinge während den Vorstellungen. Ein Geist, so scheint es, schleicht sich immer wieder unter die Menschen und richtet Chaos an, das bald schon in Mord endet. Doch das Ziel des Phantoms scheint die hübsche Darstellerin Christine zu sein…

Der Film wurde tatsächlich für drei Oscars nominiert: Bestes Szenenbild, beste Kamera und bester Original Song, der für die End Credits geschrieben wurde. Die Trophäe für das beste Szenenbild wäre sogar gar nicht unverdient gewesen, immerhin sind die Sets und die Kostüme vermutlich das Beste am ganzen, bunten Spektakel.

Die Musik selbst ist opulent und natürlich legendär. Die Instrumentierung ist toll, nur leider ist die deutsche Synchronisation der Songs (und auch der wenigen Dialoge) wirklich furchtbar in meinen Augen und Ohren. Es ist natürlich sinnvoll, dass man hier deutsche Musicaldarsteller für die Stimmen genommen hat, doch keiner der Sprecher singt (oder spricht) wirklich gut. Ja, singen können sie alle, aber sie treffen nur Noten und wollen schön klingen. Die gesungene Synchronisation passt überhaupt nicht zum Spiel der Darsteller*innen im Film und ist leblos und einfach schrecklich. Auch wenn einige Kritiker den Gesang der (Original-)Schauspieler zerrissen haben, so ist das Ganze im Englischen deutlich angenehmer zu ertragen. Und obwohl einige Schauspieler*innen (darunter Gerard Butler) vorher kaum gesanglichen Hintergrund hatten, so liefern sie doch eine gute Leistung ab!

Schauspielerisch können sie jedoch nicht viel zeigen, außer puren Kitsch und albernen dramatischen Posen. Das liegt aber nicht an den Spieler*innen , sondern an der Story und dem schlechten Drehbuch. Ich hatte zwar meine erste Berührung mit dem Stoff hier und ja, der Film ist keine gute Umsetzung der Geschichte, aber dennoch ist die Grundstory schon etwas albern und verlangt viel vom Zuschauer. Die Ähnlichkeit zu Werken wie „Der Glöckner von Notre Dame“ und „Die Schöne und das Biest“ (ebenfalls aus der französischen Literatur) sind sehr stark und wurden in den genannten Werken deutlich besser umgesetzt. Dennoch bin ich mir sicher, dass der Roman von Gaston Leroux (er schrieb das Buch 1911) die Geschichte viel besser erzählt, auch ohne Songs. Aber ich bin eben auch kein Freund von diesen aufpolierten Broadway-Musicals…

Was mich (unabhängig von dem Roman oder dem Original-Musical) extrem gestört hat, ist Christine, die einfach nur herum steht und sich von zwei Männern umgarnen lässt, ohne dabei etwas zu machen. Ihr Job ist es hübsch auszusehen und zu singen, während das Phantom und Raoul sich um sie bekriegen. Das mag vielleicht zu der Zeit des Romans noch romantisch gewesen sein, aber in 2004 war es schon längst ein ausgelutschtes Klischee. Und auch wenn Baz Luhrmans Adaption von „Romeo & Julia“ (mit Leonardo DiCaprio) alles andere als perfekt ist, so hatte er zumindest versucht der Geschichte etwas Frisches und Modernes zu geben. „Das Phantom der Oper“ jedoch ist eins zu eins (so scheint es zumindest) verfilmt worden, jedoch ohne Seele und Charme. Die Figuren haben keine Chemie, die Logik in dieser Welt ist nahezu nicht existent (wie kann ein Mörder, der sich in dem Theater versteckt, nicht von der Polizei gefasst werden?), ich konnte selten verstehen, warum jetzt dies und jenes passiert und das Schlimmste: Ich habe zu keiner Sekunde etwas gefühlt!

Fazit: Die 2004-Verfilmung von „Das Phantom der Oper“ mag manchen Musical-Fan begeistern, mich aber hat dieser überproduzierte Gesangstumult vor allem gelangweilt! Der Film ist schick anzusehen und die Musik ist toll, aber sicherlich ist der Streifen hier kein Vergleich zum Musical, welches auf einer Bühne mit deutlich mehr Hingabe performed wird!
Nerventod
Nerventod

23 Follower 104 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die Handlung ist meiner Meinung schwer zu verstehen, aber ich bin auch kein Fan von "Das Phantom der Oper". Ein Pluspunkt gibt es dafür, dass die Lieder auf deutsch gesungen wurden. Die Story wird etwas langgezogen erzählt und ist von den Schauspielern nicht gut umgesetzt. Die Kostüme und die Ausstattung machen aber wieder einige Punkte gut. Am besten war Minnie Driver als hysterische Diva.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 2. September 2017
In einem Punkt ist der Film wirklich große Klasse: im Aufwand. Das was hier zelebriert wird ist ein Fest in aufwendigen, ausladenden Kostümen, die Handlung passiert in episch großen und atemberaubend ausstaffierten Kulissen durch welche die Kamera rasante Fahrten macht und mehr als einmal kommen üppige Spezialeffekte zum Einsatz (man merkt dass dies ein Joel Schumacher Film ist, der Mann der den dritten und vierten "Batman" Film gemacht hat). Größte Wucht hat allerdings die Musik, an einigen Stellen steigert sich das Spektakel zu einem Lautstärkepegel der jedes Fußballstadion neidisch erscheinen ließe - leider funktioniert bei all dem Prunk der Film selber nicht der eigentlich hur eine endlose Serie gesungener Nummern ist die sich endlos ziehen und da der Film alleine schon 142 Minuten lang ist wird das gefühlt Minimum doppelt so lange. Von den Darstellern her ist insbesondere die Hauptfigur ein herber Fehlgriff: sorry Gerard Butler, als "Dracula 2000" fand ich dich gar nicht so schlecht wie du überall gemacht wirst, in "Tomb Raider 2" und "Timeline" brachtest du ganz gute Leistungen, aber trotzdem hätte das hier auftauchende Phantom kaum bleicher und langweiliger ausfallen können und insgesamt ist die wohl gruselig angelegte Figur eher unfreiwillig (Butler spricht nur 8 Sätze, den kompletten Rest singt er). Die weibliche Heldin wird von "Day after Tomorrow" Beauty Emmy Rossum recht ordentlich verkörpert und als heimlicher Star schleicht sich die kaum zu erkennende Mimi Driver ein in einer Rolle als großkotzige Operndiva ein. Also, wer was übrig hat für Musik liegt hier sicher nicht falsch, optisch und technisch wurde ganz sicher alles richtig gemacht, aber das ändert nichts daran daß sich der Film schleppt und quälend in die Länge zieht.

Fazit: Furchtbar laute und üppige Dauersingerei die zwar handwerklich perfekt ist, aber keinen hohen Unterhaltungswert aufweist.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
ein berührendes vortrefflich inszeniertes Musical in Form eines Spielfilmes. Schauspieler die ihrer Rolle absolut gerecht werden. Obwohl es keine namhaften Stars sind, können sie von ihrer Leistung her, jede Rolle spielen.



Ich finde die musikalische Darstellung übertrifft die alten klassischen Stimmen. Einfach perfekt wiederbelebt. Ich freue mich schon auf die Aufführung im Jan. 09 in Bremen in der Glocke.



Übrigens, der Deutsche Soundtrack ist auf Amazon.de erhältich (mittlerweile).
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Das Musical als Bühnenstück zu sehen war ein Traum. Eine sehr schöne Geschicht mit einmaliger Musik.

Der Film spiegelt das Bühnenstück in faszinierender Weise. Besser konnte der Film nicht gemacht werden.

Ansehen lohnt sich hier wirklich.
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