Miss Potter
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2,7
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Cursha
Cursha

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0,5
Veröffentlicht am 11. Juli 2015
Diesen Film fand ich so schlecht und so kitschig, dass ich ihn bereits nach 25 Minuten abgebrochen hab, nur um mir dann eine Woche später mit dem Rest den Todesstoß zu hohlen. Einer der schlechtesten Filme, die ich jemals gesehen hab.
Citizenpete
Citizenpete

5 Follower 33 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Zunächst: Der Film wird jedem gefallen, der dieses Gerne mag, Gerne Fremde sollten die Finger von dem Film lassen.



Wer nicht viel mit hochtrabenden Dialogen anfangen kann, wird dieses Film zum sterben langweilig finden. Alle anderen können sich auf diese unfreiwillige Komik freuen, welche adlige Engländer zu anfang des 20. Jahunderts in Filmen ausstraheln.

Herrlich, wie die gestiken distanziert, aber dennoch jovial, eiskalt von Anfang bis Ende durchexerziert werden. Die Geschichte ist gut umgesetzt, auch wenn die Zeichentrickeinlagen (die zum Glück nicht häufig sind sind) nicht so recht passen mögen. Es ist ein Drama, welches trotzdem einem doch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.



Nur eines hat mich sehr gestört. Deutschland hat die beste Synchronisation der Welt, aber bei diesem Film hat man davon nichts gemerkt. Jeder, aber wirklich jeder Synchronsprecher wirkt dilettantisch. Renee Zellweger, sowie Ewan McGregor haben nicht ihre gewohnten stimmen, was allein schon sehr irritiert. Die restlichen Synchronsprecher, wirken einfach nicht passend, zu aufgesetzt, zu unbedart. Sogar ein tauber Mensch würde bei der "jungen Ms. Potter" heraushören, dass dort eine Schätzungsweise 30 bis 40-jährige Frau ihre Stimme verstellt, damit sie klingt wie einen 12 Jährige. Dafür gibt es - zumindest in der deutschen Fassung - 2 Punkte Abzug.



Also nur insgesamt 6 von 10. Wer gut Englisch kann, sollte sich den Film im Original ansehen bzw anhören, denn dann bekommt der Film, nach meiner Meinung, eine 8!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Der Film ist wirklich gut gemacht. Die Dialoge sind teilweise witzig und Rene Zellweger und Ewan Mc Gregor spielen wieder super zusammen. Aller Schaupieler passen perfekt zu ihren Rollen. (auch wenn der Bart von Mc Gregor total stört)



Natürlich ist der Film ein wenig vorhersehbar, aber das stört nicht finde ich.

Was aber stört, und da schließe ich mich dem Vorgänger an, ist die Synchronisation.



Grottenschlecht. Man kommt sich vor wie bei einer Dauerwerbesendung und wartet darauf das Miss Potter gleich ihren Supersauberwischmop vorstellt. Die Sychro macht echt den ganzen Film kaputt. Die kleinen Schnaufer und Stöhner im Original machen den Film erst richtig gut. Vor allem der gräßliche englische Aktzent den man in der deutschen Version manchen Leuten gegeben ist nur nervig.



Ich verstehe nicht, warum nicht auf Sprecher zurückgegriffen wird die schon öfter die Schaupieler geprochen haben. So denke ich das die "Bridget" Stimmer viel besser gepasst hätte. Wer also ein bisschen englisch kann, sollte sich den Flm im Original anschauen, da er wirklich gut zu verstehen ist.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 357 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 5. April 2026
Eine spannende Person wird zu mutlosem Hollywood-Brei!

Die Kinderbücher von Beatrix Potter sind weltweit bekannt und beliebt. Besonders die Geschichten um Peter Hase verzaubern auch heute noch Jung und Alt. Ein Film über die Entstehung dieser Geschichten klingt eigentlich ganz schön. Und wenn dann auch ein Regisseur wie Chris Noonan das Projekt übernimmt, sind doch gute Voraussetzungen geschaffen. Noonan hat eigentlich nur einen großen Film gedreht, der aber äußerst erfolgreich war: „Ein Schweinchen namens Babe“ von 1995. Danach dauerte es 11 Jahre, bis Noonan sein neues Projekt startete: „Miss Potter“. Der kleine Film über Beatrix Potter erschien 2006 und konnte mit einem soliden Cast aufwarten. Doch was nach einer süßen und kreativen Geschichte über eine ebenso kreative Person klingt, ist ein sehr seichtes und kitschiges Hollwood-Werk der Marke Fließband geworden mit wenigen inspirierenden Momenten…

Beatrix Potter wächst im frühe 20. Jahrhundert in London auf. Sie kommt aus einer wohlhabenden Familie und schreibt Geschichten über ihre imaginären Tierfreunde. Zudem malt sie auch die Bilder dazu und begeistert Freunde und Familie. Nur ihre Mutter hält wenig von der kreativen Ader der Tochter und möchte lieber einen wohlhabenden Mann für Beatrix…

Die Story hat feministische Züge und einige kreative Ideen, die mir sehr gefallen, wie die hübschen Animationen der Original-Zeichnungen von Potter. Doch diese Szenen sind leider sehr rar gesäht als dass sie einen wirklichen Einfluss haben. Der Rest der Geschcihte ist klassischer 0815-Hollwood-Kitsch. Und das ist sehr enttäuschend, denn hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Beatrix Potter war sicherlich eine sehr faszinierende Person, doch dieser Film kratzt gefühlt nicht mal an der Oberfläche. Vor allem die Romanze wird extrem stiefmütterlich und konservativ behandelt. Verstärkt wird das durch die zunächst spannende Figur der Millie Warne (Emily Watson), welche anfangs für eigenständige Frauen kämpft, später jedoch Opfer des ebenso konservativen Drehbuchs wird und selbst nach einem Mann lechzt…

Schauspielerisch ist hier alles solide, nur Renée Zellweger als Beatrix Potter ist nicht immer so stark, wie der Film es gerne hätte. Eigentlich ist sie eine tolle Darstellerin, aber sie sieht in vielen Szenen leider so aus als ob sie jederzeit loslachen muss. Ich sehe bei ihr auch keine wirkliche Figur, sondern mehr eine Schauspielerin, die versucht eine Figur zu spielen. Emily Watson jedoch kann deutlich mehr überzeugen und ist insgesamt auch die beste Figur.

Optisch und akustisch ist „Miss Potter“ leider auch nur Standard. Bis auf die hübschen 2D-Animationen bietet der Film kaum visuelle Reize und auch der blasse, kitschige Score von Nigel Westlake und Rache Portman ist eher störend.

Fazit: „Miss Potter“ ist mutlose Fließband-Arbeit aus Hollywood. Ein paar schöne Momente können den Film nicht vor einer einfallslosen Story bewahren. Lieber bei den Original-Büchern von Potter bleiben!
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