Kritiken: Das Vermächtnis der Tempelritter - Seite 2
Das Vermächtnis der Tempelritter
Durchschnitts-Wertung
3,3
814 Wertungen
23 User-Kritiken
5
3 Kritiken
4
7 Kritiken
3
9 Kritiken
2
2 Kritiken
1
2 Kritiken
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
BrodiesFilmkritiken
11.856 Follower
5.069 Kritiken
User folgen
4,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2018
Es kommt allerdings ein leicht untypischer Bruckheimer heraus der obendrein (zumindest in meinen Augen) falsch vermarktet wird: die Story um eine Schatzsuche und das recht mystisch aussehende Filmplakat lassen den Schluß zu daß man es hier mit einem neuen Indiana Jones zu tun kriegt – stimmt aber in keinster Weise: abgesehen von der Eröffnung in einer Eiswüste und den letzten 20 Minuten wenn sich das Geschehen in ein unterirdisches Gewölbe verlagert spielt der Film in der Großstadt und ist ein wenig Rififi und Gangsterthriller der aber von Anfang bis Ende fast völlig gewaltfrei, leichenarm und familientauglich ist. Auch das übliche Bruckheimer Kawum ist kaum vorhanden, zu Beginn schepperts in der Eiswüste einmal gigantisch, die restliche Action beschränkt sich auf die obligatorischen Autoverfolgungsjagden ect und mündet dann eben in einer halsbrecherischen Kletterpartie am Ende. Da der Film aber durchweg Herz und Humor besitzt wird er rundherum vergnüglich und unterhaltsam was auch den hervorragenden Darstellern zu verdanken ist: Nicolas Cage spielt den leidenschaftlichen Schatzsucher mit Leib und Seele, daneben empfiehlt sich der bis dato unbekannte Justin Bartha als optimale Neuentdeckung, Harvey Keitel’s Rolle als dynamischer Ermittler ist ebenso sympathisch gehalten und „Boromir“ Sean Bean braucht als britischer Schurke nur auf Autopilot zu schalten – einziger Minuspunkt für mich ist Möchtegern Starlett Diane Kruger die mir schon in „Troja“ mächtig auf den Keks gegangen ist und hier den obligatorischen „Die Frau“ Part absolviert – das stört den Gesamteindruck des Filmes zwar nicht, aber mir persönlich wärs vielleicht doch lieber gewesen mit jemandem Mitzufiebern den ich leiden kann. Egal: ein Bruckheimer light der statt lautem Geschepper Herz und Humor besitzt – da stört auch die bislang abwesende Logik wenig.Fazit: Familientaugliches Abenteuer mit Action in wohl dosierter Form, sympathischen Helden und erfreulich wenig Gewalt – vergnüglicher Spaß!
Erwartete ich einen billigen Indianer Jones Abklatsch, als meine Freundin mit "Das Vermächtnis der Tempelritter" zu meiner Tür hereinspazierte, so war der Film letzten Endes doch besser als zuvor erwartet - weit besser sogar.
Die Story ist packend und erschreckend Logisch.
Fesselnde Verfolgungsjagden und riskante Einbrüche wechseln sich mit interessanten Dialogen sowie spritzigem Humor ab und die Einstellung werden, je näher das Finale des ganzen rückt, immer raffinierter.
Immer wieder hält " Das Vermächtnis der Tempelritter" überraschende Wendungen für einen bereit, sodass man sich bis hin zur befriedigenden Schlussszene nicht wirklich in Sicherheit wiegen kann, wie das ganze denn nun endet.
Sämtliche Darsteller spielen ihre Rollen gut bis sehr gut.
Cage kauft man den etwas freakigen Historiker/Grabräuber Mischling problemlos ab und Sean Bean liefert (wie so oft) einen sympathischen Bösewicht ab. Diane Krueger ist dabei eine mehr als angemessene Partnerin für Cage.
Ich kann mich meinen Vorrednern also nur anschließen wenn ich sage, dass "Das Vermächtnis der Tempelritter" mich mit seiner temporeichen Action, seiner logischen Story und (oder vor allem) mit seinem frischen, fluffigen Humor positiv überrascht hat.
Von diesem Film war ich absolut positiv überrascht. Ich dachte eigentlich, dass der Film mich nicht überzeugen kann, vor allem, weil ich kein besonders großer Nicolas-Cage-Fan bin. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Er überzeugt mit Logik, Charme und Action, und es macht einfach Spaß, den Film anzuschauen. Keine der 124 Minuten ist verschwendete Zeit.
Wenn sich Jon Turteltaub ("Während du schliefst", "The Kid - Image ist Alles") und Jerry Bruckheimer ("Armageddon - Das jüngste Gericht", "Pearl Harbor") zusammentun, Jim Kouf ("New York Taxi", "Snow Dogs - Acht Helden auf vier Pfoten") mit dem Drehbuch noch mitmacht, kann ja nur ein hochkarätiger Film rauskommen. Und so ist es. Auch mit am Start unsere deutsche Hollywoodhoffnung Diane Kruger ("Troja").
Fazit: Ein von der ersten Minute an actionreicher Film, der dieses Tempo bis zum Ende durchhält
Dass Produzent Jerry Bruckheimer in Kombination mit Leinwand-Star Nicolas Cage tolles Actionkino abliefern kann, wurde schon in Filmen wie The Rock oder Con Air bewiesen. Im Jahr 2004 fand das Erfolgsduo erneut zusammen um 'Das Vermächtnis der Tempelritter' auf die Leinwand zu bringen. Unter der Regie von Jon Turteltaub entstand dabei eine Mischung aus typisch-bombastischer Bruckheimer Action und 'Indiana Jones'-mässiger Schatzsuche - und mit einem internationalen Einspielergebnis von über US$ 300 Millionen geriet der Film zu einem der Überraschungserfolge des Jahres.
Wie nicht anders zu erwarten ist der Film nicht allzu anspruchsvoll. Vielmehr hat Regisseur Turteltaub einen kurzweiligen und humorvollen Actionfilm inszeniert der sämtliche Anforderungen eines perfekten Popcorn-Films erfüllt - und hat dabei sogar noch einen Hauch Geschichte, wenn auch mehrheitlich sehr frei interpretiert, integriert. Wenn Cage als Ben Gates von Hinweis zu Hinweis jagt bricht die Spannung nie ab, was hauptsächlich am hohen Tempo des Films liegt der sich trotz einer Laufzeit von über 130 min. nie in die Länge zu ziehen scheint.
Ausserdem gibt's hier gute Leistungen bei den Schauspielern. Nicolas Cage ist als Schatzsucher überraschend glaubwürdig und trägt den Film, trotz guter Unterstützung von Diane Kruger oder dem Witze reissenden Sidekick Justin Bartha, fasst komplett auf seinen eigenen Schultern. Sean Bean als Rivale und Bösewicht ist allerdings nur als solide einzustufen - man hat den guten Mann mittlerweile einfach zu oft als Widersacher gesehen. Was bleibt ist ein überaus unterhaltender, wenn auch selten wirklich origineller, Actionfilm - 'National Treasure' (Originaltitel) macht einfach Spass!
Die negativen Kritiken kann ich gar nicht nachvollziehen aber ist wohl alles geschmacksache. Ich fand den Fil Spannend mit Witz und guten Schauspielern. Für mich 5 Sterne.
Warum hat mich nur mein Gewissen wieder mal nicht gewarnt, Fortsetzungsfilme zu meiden. Das hört sich jetzt schrecklich an, war es aber nur für mich.
Wer den sehr erfrischenden ersten Teil gesehen hat, hat leider eben schon alles gesehen. Das ist das Hauptproblem des Films. Die Handlung ist genau die selbe wie im ersten Teil, nur die Schauplätze sind anders. Dazu kommt, dass der Bösewicht Ed Harris nicht so richtig zünden will. Auch das Spannungsverhältnis zwischen Cage und Kruger wirkt eher aufgesetzt und steht auch hier dem ersten Teil nach.
Das alles macht den Film zwar noch zu keinem schlechten Film, für Kenner des ersten Teils wird er jedoch eher eine Enttäuschung sein. Für alle anderen, die sich gerne vom Mainstream treiben lassen (im Endeffekt kann man sich dem Mainstream nicht auf Dauer entziehen), unterhalten werden wollen und eine Entspannung der Lachmuskulatur mal wieder benötigen, ist der Film dagegen empfehlenswert. So kurzweilig die Action, so kurzweilig wird allerdings auch das Gedächtnis über diesen Film denken.
John Turteltaub schafft es in 126min eine spannende und packende Schnitzeljagd auf die Leinwand zu zaubern die den Zuschauer nicht so schnell loslässt. Gut inszeniert und perfekt besetzt gelingt es ihm die Geschichte, eine Mischung aus "Indianer Jones" und "The Da Vinci Code" , mit viel Charme und Witz zu erzählen, sodass man den Kinosaal mit einem breiten Grinsen verlassen kann.