Rom, in der Nacht des 2. November 1975: Der große italienische Poet und Filmemacher Pier Paolo Pasolini (Willem Dafoe) wird ermordet. Das Symbol der Kunstbewegung, die gegen die Mächtigen kämpft, ist tot. Seine Werke waren skandalös, seine Filme wurden zensiert. Viele Leute liebten ihn, viele Leute hassten ihn. Seine letzten Stunden verbrachte er mit seiner geliebten Mutter und seinen besten Freunden. Bis er in die Nacht ging, mit seinem Alfa Romeo auf der Suche nach einem Abenteuer durch die Stadt fuhr und später an einem Strand in Ostia tot aufgefunden wurde. Eine Rekonstruktion, teilweise Realität, teilweise Traum, was in seinen letzten Stunden passierte…
3,0
solide
Pasolini
Von Christoph Petersen
Das Regie-Enfant-terrible Abel Ferrara („Bad Lieutenant“) hatte noch nie ein Interesse daran, es seinem Publikum leicht zu machen. Und so ist nun auch sein Film über den italienischen Intellektuellen Pier Paolo Pasolini kein übliches Biopic, sondern ein kaleidoskopartiger Mix aus biografischen Bruchstücken, politischen Diskussionen, schwulen Phantasien und Abstechern in Pasolinis unverfilmtes literarisches Schaffen: Ferrara inszeniert neben Szenen aus Pasolinis letztem Tag auch Teile von dessen Kurzgeschichten und einem Filmprojekt, das Pasolini kurz vor seiner Ermordung gerade angehen wollte. Wegen der vielen verschiedenen Ebenen und Insider-Anspielungen (etwa die Besetzung alter Pasolini-Weggefährten wie Ninetto Davoli, der nun den väterlichen Freund von sich selbst spielt) ist „Pasolini“ nicht nur schwer zu entschlüsseln, er ist auch qualitativ sehr uneinheitlich geraten. So begeister
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Produktionsländer
Frankreich,
Italien,
Belgien
Verleiher
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Produktionsjahr
2014
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Englisch, Französisch, Italienisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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