Der seltsame Fall des Benjamin Button
Durchschnitts-Wertung
4,0
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Anonymus
Anonymus

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3,5
Veröffentlicht am 23. April 2022
Die Idee, einen Menschen rückwärtsaltern zu lassen, finde ich krasser als der Film selbst. Nur eine gute Idee zu haben alleine reicht da leider auch nicht aus. Den Film finde ich gut, aber es gibt kaum Momente, die mich richtig vom Hocker hauen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eine Geschichte über einen Mann, der als alter Mensch geboren wird und im Laufe seines Lebens immer jünger wird. Noch nie habe ich so eine Idee einer Geschichte gehört, und ich war sehr gespannt, wie David Fincher, der ja eigentlich für härtere Themen bekannt ist ( Alien3, Sieben) diese filmerisch umsetzt. Was soll ich sagen, heraus gekommen ist ein absolutes Meisterwerk, und ein Film, denn man einfach gesehen haben muss. Denn eigentlich handelt der Film, obgleich er natürlich Fantasy ist, vom Leben und der vergänglichkeit von diesem. Wir alle müssen unseren Weg gehen, ob er nun positiver oder negativer gestaltet ist. Die Liebe wird dabei eine große Rolle spielen, aber auch unser gesellschaftlicher Stand und die Umgebung und die Menschen die uns prägen. Das Leben ist tragisch, aber auch wunderschön. Aber eines haben wir alle gemeinsam, wie nun unser Leben auch aussehen mag, ob reich oder arm, schwarz oder weiß, hübsch oder häßlich, jeder von uns hat nur eine bestimme Zeit auf der Welt. Sei es nun ein langes oder ein kurzes Leben. Und genau diese Botschaft will der Film einen vermitteln. Auch Benjamin Button hat mit der Wirrungen der Liebe und des Lebens zu kämpfen. Er hält sich für nicht "normal", für geselschaftlich nicht angepasst. Wer kann sich da nicht hineinversetzen? David Fincher ist dieses Thema sehr behutsam und intelligent angegangen, die Rückwärts laufende Rathausuhr steht Symbolisch führ die Uhr die führ alle Menschen tickt. Nur das sie bei Benjamin Button eben in die andere Richtung läuft. Der Film ist wunderbar bebildert, Fincher nimmt sich viel Zeit, führt seinen Charakter langsam ein. Brad Pitt spielt hier vielleicht die Rolle seines Lebens, vorallen als "junger" Grau ist man von seiner Leistung wirklich überwältigt, der Oscar wäre nicht nur aufgrund der Optik verdient gewesen, ein kleines Kind im Körper eines alten Mannes zu spielen, ohne das es ins lächerliche abrutscht ist nicht einfach. Eine weitere Stärke des Films ist es, das er nicht nur ein " Melodram" ist, sondern auch sehr viele Monmente zum Schmunzeln bietet. Man lacht über die Naivität wie Benjamin seine Umgebung in diesem " Altersheim" kenenlernt, obgleich er natürlich die sehnsucht nach Abenteuer hat wie jedes Kind. Die Liebesgeschichte zwischen Pitt und Cate Blanchett, die schon im "Sandkasten" beginnt ist eine Geschichte, die jeder nachvollziehen kann. Auch wenn hier die vorzeichen anders stehen. Wir lernen eine jugendliebe kenen, fühlen uns mit diesem Menschen verbunden und verlieren ihn dann doch aus den Augen, da jeder seinen "eigenen" Weg geht. Und wie es der Zufall so will trifft man sich dann wieder. Auch diesem Thema widmet sich Fincher, ist die Liebe nur zufall? Oder trifft man sich wirklich immer zweimal im Leben? Doch zentrales Thema im Film bleibt die Zeit, und die Vergänglichkeit des Lebens. Benjamin wird jünger, seine Liebe daisy immer Ãlter. Auch wenn das in der Realität nicht genauso passiert, merkt man doch in einer Beziehung diese Last zwischen einem. War früher alles einfach und schön, ist es später ernst und stressig. Überlebt eine Liebe das? Und vorallen überlebt die Liebe die Zeit? Man hofft es bei Benjamin und Daisy, doch sind sie natürlich vor das Problem gestellt, das er im Geiste zwar immer Älter wird, der Körper jedoch jünger. Die beste Szene des Films ist jedoch zweifelsohne die, als Daisy vom Auto angefahren wird, und dies nur des zufalls willen passiert ist. Der Wecker hat zufällig nicht geklingelt, man hat zufällig das Taxi verpasst, eines fährt zum anderen. Diese philosophische Überlegung ist einfach nur meisterhaft, den so und nicht anders spielt das Leben. Jeder geht seinen Weg, doch hin und wieder kreuzen sich diese Wege eben. Und so erzählt uns Fincher 160 Minuten eine Geschichte über das Leben, der filmt bringt einem zum lachen und weinen gleichermaßen, wie das echte Leben eben. Natürlich will man im Kino unterhalten werden, und genau diesem Alltag entfliehen, doch bei all diesem Blockbuster Mist der andauernd gedreht wird, wo das Motto heißtt, umso teurer umso besser ( was leider in den meisten Fällen nicht stimmt) sticht Benjamin Button sehr klar hervor. Finchers Film ist ein Meisterwerk und Juwel, er beschäftig sich mit dem Leben, zeigt in grandiosen Bildern seine Schwierigkeiten und Tücken. Anspruch und Unterhaltung zu vereinen gelingt nicht vielen Filmen, dieser hat es geschaft. Das der Oscar an Slumdog ging, hat sicher nicht nur mich überrascht, zumindest Pitt hätte diesen aber verdient gehabt. Für mich ganz klar einer der besten Filme des neuen Jahrtausends!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die ursprüngliche Idee von F. Scott Fitzgerald wurde grandios aufgegriffen und mit einer einfallsreichen Geschichte rund um Benjamin Button detailreich umgesetzt. Von Anfang an ist es vor allem die Story und die besondere Situation von Benjamin die einen in den Bann zieht. Eine exzellente Maske und super Effekte (beim "jungen" Pitt) tragen ihr übriges zu einem herausragenden Werk des Modernen Kinos bei. Brad Pitt zeigt einfach, dass er neben seinem Aussehen auch wirklich zu den Besten Schauspielern, in meinen Augen - aller Zeiten, gehört. Einziges Manko ist leider das "Ende". Hätte man eventuell nach der "normalen" Zeit von 2 Stunden ein offenes Ende gewählt, welches den Zuschauer dazu angehalten hätte über den Verbleib von Benjamin zu spekulieren wäre ich gewillt gewesen hier über eine 9 bis 10 nachzudenken. Aber die viel zitierte Szene mit dem Baby Benjamin in den Armen von Daisy war mir leider zu stark geprägt von der Absurdität des wieder "schrumpfenden" Benjamins. Er ist ja auch nicht ausgewachsen auf die Welt gekommen. Auch wenn die ganze Story surreal ist, stören mich solche Dinge dann leider doch sehr. Deshalb leider nur eine 8 in der Wertung. Das aber auch nur wirklich aufgrund der letzten 20 min. Der Rest hat, vor allem aufgrund der Idee, das Potential Filmgeschichte zu schreiben.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die Geschichte klingt gut und geht auch ebenso gut los. Doch einmal aus dem Kindesalter herausgewachsen, entwickelt sich der Film zu einer ziemlich zusammenhangslosen Erzählung des fortlebens von Benjamin Button. Diese Abhandlung ist so nüchtern und unspektakulär dargestellt, dass man auf eine wirklich packende Geschichte nur hoffen kann. Nur mit schönen Bildern aus aller Welt verscht der Film stückchenweise den Zuschauer bei Laune zu halten.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Vor ein paar Monaten habe ich bereits eine Rezension zu diesem beinahe makellosen Meisterwerk zum Besten gegeben. Ich möchte daher nicht weiter auf dieses grandiose Werk eingehen, es sei denn auf ein ganz bestimmtes, wichtiges Detail, das – wie ich meine – immer wieder zu kurz kommt:



In Sieben, einem anderen makellosen Meisterwerk Fincher's, bringt John Doe den bedeutungsschwangeren Satz: "Es zu begreifen sind sie [die Menschen] gar nicht imstande." Und auch wenn ich zu keinem einzigen Stück mit der Figur des John Doe aus dem Film Sieben sympathisiere, bezogen auf die genialen, nahezu übermenschlichen Leistungen eines ganz besonderen Schauspielers trifft dieser Satz John Doe's aber leider zu: Ihn – um den es im Folgenden gehen soll – und die Tragweite und Perfektion seiner Leistungen zu begreifen, scheinen die Menschen leider gar nicht imstande zu sein!



Ich mag die Traumfabrik nicht. Von Oscarverleihungen halte ich ebenso wenig, doch gönne ich jedem seinen Oscar (das ist mir ganz wichtig, im Folgenden nicht falsch verstanden zu werden). Wer eine außerordentliche Leistung an den Tag legt, soll ihn bekommen.



Doch, meine lieben Leser, ich muss endlich eine Lanze brechen für den nicht gebührend gewürdigten und gleichermaßen unglaublichen wie Atem beraubenden Brad Pitt! Es fehlt mir nämlich jegliches Verständnis dafür, warum dieser unglaublich talentierte, facettenreiche Schauspieler bisher keinen Oscar abgesahnt hat.



So viele Schauspieler, den ich ihren Oscar wirklich gönne, haben mit dennoch zum Teil miesen bzw. kaum anspruchsvollen Leistungen in Filmen, die nachhaltig nicht den Hauch einer Bedeutung haben, den Oscar abgesahnt, als hätten sie die Schauspielerei erfunden. Und was ist mit Brad Pitt?



Nicht dass ein Brad Pitt, der wohl alles hat, was er sich wünscht, mein Mitleid nötig hätte, und auch nicht, dass ich mir Tag und Nacht den Kopf darüber zerbrechen würde, dass die Leistung eines extrem gut bezahlten Schauspielers nicht angemessen gewürdigt werden würde, aber schon lange, schon sehr lange hoffe ich darauf, dass Brad Pitt für seine unglaublich vielfältige, facettenreiche Darstellerleistungen endlich gewürdigt wird. Jedoch hat mich dieses Gefühl noch nie so intensiv erfasst wie – un jetzt kommen wir wieder zurück zum eigentlich Film – bei seiner Leistung bei BB (Benjamin Button).



Ich war geradezu erschüttert durch die Genialität und Perfektion seiner darstellerischen Leistungen und, ja, es hat mich geradezu zu Tränen gerührt. Meine Frau, die völlig fassungslos dastand und nicht glauben konnte, dass ich, ihr "starker Ehemann" tatsächlich mit feuchten Augen dastand, fragte überrascht, was denn los sei. Ich, der auch gleichzeitig begeistert war vom Film (und ebenso berührt), sagte ihr fast schon mit einer Portion Wut: Wenn er (Brad Pitt) auch dafür nicht den Oscar bekommt, dann verfluche die Traumfabrik (oder zumindest die Oscarverleihungen)!!



Noch niemals zuvor habe ich so sehr Ungerechtigkeit empfunden, dass jemand, der es verdient, unbedingt ausgezeichnet zu werden, nicht gewürdigt wurde.



Einen durchgeknallten Serienkiller (Thelma & Louise) hat er grandios gespielt, wurde aber nicht ausgezeichnet. Okay, wollen wir Gnade walten lassen.



In True Romance hat er den völlig Zugedröhnten gegeben, ebenfalls grandios. Seine Spielzeit war wohl zu kurz, um oscarwürdig zu sein, hätte aber längst erkennen lassen müssen, dass dieser Mann in keine Schublade gesteckt werden kann.



In Interview mit einem Vampir spielte er neben Tom Cruise einen blassen Vampir, seine darstellerische Leistung hingegen war alles andere als farblos, schien aber durch die ebenfalls grandiose Leistung Tom Cruise's übertönt worden zu sein. Auch hierfür gab's keinen Oscar. Na gut, nicht weiter schlimm.



Im selben Jahr noch spielt er den unglaublich gut aussehenden Tritan in Legenden Der Leidenschaften und das mit einer Präsenz, die einem den Atem stocken lässt. Frauen werfen ihm sich in Scharen zu und Männer werden geradezu neidisch auf sein Aussehen. Lange Haare und männliches Testosteron. Ein perfektes Drama, bewegend, grandios. Und der Film selbst schreibt auch noch Geschichten aus dem Leben, d.h. ist nicht so "weit weg" wie etwa Kalifornia (Serienkiller) oder Interview Mit Einem Vampir. Und warum bekommt er keinen Oscar dafür? Schlafen die in der Jury?



1995: Sieben! Ein absolutes, düsteres Meisterwerk Fincher's mit einem Brad Pitt, der wieder so überzeugend spielt wie kein anderer. Die letzten Minuten sind geradezu elektrisierend und seinen berühmten Gesichtsaudruck werde ich nie vergessen. Doch auch dafür gab's keinen Oscar? Warum nicht? Sind die blind? War der Film zu düster?



12 Monkeys: Irre. Nicht nur der Film, sondern auch die Figur, die Brad Pitt hier verkörpert, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Kaum wieder zu erkennen ist er, spielt aber absolut glaubhaft. Wieder kein Oscar. Immer noch nicht. War der Film zu "weltfremd"?



Rendezvous Mit Joe Black: Brad Pitt wieder mit perfektem Aussehen. Kaum nimmt der "Tod" Besitz von seinem Körper, spielt er fast schon, als stecke ein kleines Kind im Körper eines Erwachsenen, ob der überwältigenden Erfahrungen im Körper eines Menschen. Brad Pitt wieder einmal in einer ganz anderen Rolle. Der Mann passt in keine Schublade. Und wieder wird er übergangen: kein Oscar.



Dann: Fight Club! Was für ein Meisterwerk, was für ein unglaublicher, intelligenter Film (wenn auch sehr brutal und nicht für jedermanns Geschmack)! Brad Pitt als der hypercharismatische Tyler Durden – cooler geht's nicht! Und wieder beweist er: Er kann jede Rolle spielen, und zwar grandios!! Die Oscarverleihung hingegen würdigt ihn auch diesmal nicht.



In Snatch versteht ihn kaum jemand – als lispelnder, bewusst undeutlich sprechender, boxender Zigeuner, den er spielt, verwundert dies nicht. Viel mehr hingegen wundert es, dass bei den meisten Zuschauer auch hier wieder insbesondere er in Erinnerung bleibt. Brad Pitt beweist erneut: Er kann alles und jeden spielen, gibt immer 150% und macht es stets grandios! Doch der Oscar will immer noch nicht zu ihm gehören..



Wer in Fight Club bereits seinen gestählten Körper zu bewundern wusste, kam besonders bei Troja mehr als ordentlich auf seine bzw. ihre Kosten: auch körperliche Anstrengungen (ein perfekter, muskulöser Körper) sind Brad Pitt für seine Rollen keine Hürden! And the oscar goes to… not Brad Pitt!!



Dann der Höhepunkt seiner Glanzleistungen: 2008: Der Seltsame Fall Des Benjamin Button! Ein tragisches Meisterwerk, das so viel Weisheit enthält, so viel über das Leben sagt. Ein Film, der nachhaltig was zu erzählen hat – fern von all den anderen Filmen anderer, welche weder Sinn noch Verstand haben. Und Brad Pitt's darstellerische Leistung? GRANDIOS!! Unglaublich grandios!! Besser, einfühlsamer hätte es kaum ein anderer hingekriegt!!



Ich sage nicht, dass er für jeden Film hätte einen Oscar bekommen sollen (natürlich nicht), aber dass er noch nicht einmal für BB den Oscar bekommen hat, ist beschämend und absolut unverständlich!!



Ich bin noch nicht mal ein "typischer" Brad Pitt-Fan: ich sammele keine Poster oder dergleichen und auch nicht "alle" seine Filme gefallen mir, aber das dieser talentierte, grandiose Schauspieler spätestens bei BB immer noch nicht endlich mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, tut mir im Herzen weh – anders kann ich es leider nicht formulieren.



@ Brad Pitt: Dich und deine Leistungen zu begreifen sind die Menschen scheinbar leider nicht imstande. Für mich bist und bleibst du einer der größten, talentiertesten Künstler aller Zeiten!



So, das musste mal gesagt werden.



Schöne Grüße

Tropiwaldo
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Keine Frage, David Fincher ist ein fantastischer Regisseur! Auch mit "Benjamin Button" beweist er nun wieder seine Qualitäten. Wie immer läuft unter seiner Verantwortung Brad Pitt zu absoluter Höchstform auf und kann wie alle Schauspieler in dieser Fantasy-Romanze durchweg überzeugen. Woran liegt es also, dass man Benjamin Button nicht "den besten Film 2008" nennen kann? In der ersten Hälfte seines Film packt Fincher die Zuschauer mit einem Wechselbad der Gefühle, mit viel Humor und Sensibilität wird da beispielsweise die Zeit des jungen bzw. alten Benjamin im Seniorenwohnheim erzählt, tolle Charaktere werden eingeführt. In der zweiten Hälfte, besonders im letzten Drittel verliert der Film deutlich an Fahrt, die Szenen ziehen sich teilweise wie Kaugummi, obwohl sie (meistens) mit der richtigen Portion Gefühl erzählt werden. Aber das Schicksal von Benjamin Button kann einfach nicht so berühren wie z.B. das Leben von Forrest Gump, gegen Ende des Film distanziert sich der Zuschauer immer weiter von ihm.

Trotz dieser Defizite ist Benjamin Button empfehlenswert, denn vor allem einer wirklich tollen ersten Filmhälfte ist es zu verdanken, dass wir es hier mit mehr zu tun haben als mit einer durchschnittlichen Love- Stoy.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. August 2021
Mit lachenden und weinenden Augen (ähnlich wie bei Forrest Gump) habe ich diesen Film genossen. Ja, er war lang und dennoch war nichts daran zuviel. Sehr empfehlenswert und absolut gewagt in der Inszenierung, die einen umgekehrten Alterungs/verjüngungsprozess so lebensecht und ungekünstelt vermitteln kann ohne "Gruseleffekte" oder Sensationshascherei.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Nun ja, die Idee von F. Scott Fitzgerald ein Menschenleben nicht nach den Gesetzten der Alterung durchlaufen zu lassen, sondern gegenläufig, ist schon spannend. Doch mit der bloßen Adaption dieses Grundgedankens ist noch keine Geschichte erzählt. Ich habe mich schnell satt gesehen an den computeranimierten Masken der Darsteller- die Neugier auf die nächste Verjüngungsstufe ließ schnell nach und wich dem Bedürfnis nach einer konfliktreichen Geschichte. Aber die gab es nicht. Außer krumm laufen, hatte der arme Brad Pitt nicht viel zu spielen. So kauzig und sympathisch seine Figur auch war: ohne Geheimnis, ohne die eine oder andere Ecke oder auch Kante, ohne einen echten tiefer gehenden Konflikt (der auch sichtbar ausgetragen wird), ohne einen Betrag, bleibt sie nett, hübsch anzusehen und langweilig – einen Oscar muß man ihm dafür wirklich nicht hinterher werfen (dem Regisseur David Fincher bitte auch nicht!).

Auch die Beziehung zu Daisy lässt mich gleichgültig, erreicht mich nie und berührt nur ansatzweise, wenn Bejamin seine kleine Familie verlässt.

Computertechnisch mag das alles toll sein, ein großer Film ist das aber nicht. Mich lässt er vollkommen unterfordert, enttäuscht und auch gehörig gelangweilt zurück: das ist alles ganz schön kitschig- Popcornkino – da hallt nichts nach.

Wen glattgebügeltes Wohlfühlkino nicht interessiert, der kann sich diesen Film getrost schenken.

Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ist wirklich großartig. Die Story ist sehr gut umgesetzt und sehr bewegend. Die Spezialeffekte sind so gut, dass man nicht merkt, dass es überhaupt welche gibt. Trotz der langen Spieldauer wirkt der Film trotzdem nie langatmig oder gar langweilig.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich finde der Film war einfach nur hervorragend,denn es hatte etwas anderes in sich,man konnte lachen und auch trauern.

Der Film wurde super gedacht und auch genau so gut gespielt.Nachdem ich es mir angeguckt habe ist mir ,,Forrest Gump`` eingefallen,denn ein ähnliches Gefühl hatte es in sich. Ich würde es den Leuten weiterempfehlen, die mal Abwechslung wollen und sich ein wenig in den Charakter einfühlen wollen.



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