Watchmen - Die Wächter
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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Batman Begins" und "The Dark Knight" haben mich unheimlich gefesselt und begeistert.



An diese Meisterwerke von Christopher Nolan kommt "Watchmen" meiner persönlichen Einschätzung nach keineswegs heran, weder vom Spannungsaufbau, noch von der optischen Aufbereitung.



Ich kann verstehen, dass man als Liebhaber der Original-Comics seine wahre Freude an diesem Film haben kann, da er sehr detailversessen gemacht ist. Ohne Kenntnis der Originalcomics war dieser Film aber vor allem im Mittelteil äußert langweilig für mich.



Die Story verfängt sich in unglaublich vielen Rückblicken und der Handlungsablauf kommt so fast vollständig zum erliegen. Natürlich lernt man dadurch die einzelnen Charaktere besser kennen. Aber da der Großteil des Films aus diesen Rückblicken besteht, fragt man sich dauernd, wann denn nun endlich die eigentliche Handlung weiter geht.



Das Ende des Films ist dann für mich auch äußert fragwürdig und unlogisch.



Eine Anmerkung noch zu "Dr. Manhatten": Die optische Darstellung dieses Superheldens fand ich äußert dürftig und störend. Vielleicht hat man ja Rücksicht auf die Zeichnungen von "Manhatten" im Originalcomic genommen, was als einzige Entschuldigung hierfür gelten kann. Im Vergleich zu den "blauhäutigen Navi" in Avatar wirkt die optische Darstellung des "Dr. Manhatten" nämlich wie ein Relikt aus der Steinzeit.
Flo E.
Flo E.

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4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
An die Verfilmung der "Watchmen" hatte ich besonders hohe Erwartungen. Als ich im Kinosaal saß, mit der Vermutung den vielleicht besten Film 2009 nun zu sehen, freute ich mich bereits auf ein Effektereignis der Extraklasse. Ganz so überragend ist es dann leider doch nicht geworden, auch wenn der Film ziemlich gut ist. Am meisten gespannt war ich natürlich auf die visuelle Umsetzung der Bilder, die hier wirklich neue Maßstäbe in der Computertechnik setzt und fantastische Dinge auf die Leinwand zaubert, die man so noch nie gesehen hat. Auch wenn man sich nach einer gewissen Zeit an den eigenwilligen Look gewöhnt, bekommt man dennoch immer wieder atemberaubende Bilder geboten, die "Watchmen" zu einem Film machen, der auf jeden Fall fürs Kino gemacht ist. Die Handlung braucht dagegen zumindest in der ersten Hälfte eine Weile, um wirklich in Schwung zu kommen und ab und zu gibt es in den 166 Minuten auch ein paar Längen, hat der Streifen aber nach circa einer Stunde sein Gleichgewicht komplett gefunden, geht es rasant durch die nächsten zwei Drittel. Schade fand ich nur die Tatsache, dass sich innerhalb der vielen Charaktere keiner entscheidend als Hauptcharakter herauskristallisiert, an den man sich richtig klammern kann. Jeder hat seine eigene Story, die aber mit zu wenig Tiefe behandelt werden, weil andere Figuren bestimmten Charakteren immer wieder viel Leinwandzeit klauen. Dabei kommt es zu einigen Unstimmigkeiten in der Personenzeichnung und nicht jede Figur wirkt richtig durchdacht. Diese kleineren Schwächen gehen in der tosenden und beeindruckenden Bilderflut aber oftmals unter. Die Macher taten gut daran, die vielen Charaktere nicht mit großen Stars, sondern hauptsächlich mit eher unbekannten Gesichtern zu besetzen. So wirken diese nicht wie Glanz-Promis und sind hart, fies und eiskalt. Einzig mit Carla Gugino in einer großen Nebenrolle wurde ein Star in "Watchmen" in die Besetzungsliste gefügt. Herauskristallisieren tut sich im Cast vor allem Jackie Earle Haley, der sich zwar die meiste Zeit hinter einer recht unheimlichen Maske verstecken muss, aber dafür einen sehr interessanten und coolen Charakter verkörpern darf, der der heimliche Star der Watchmen ist. Auch Billy Crudup als recht blauer Doctor Manhattan kann viel Präsenz bieten, was aber mehr an seiner genialen Optik als an schauspielerischer Größe liegt. Manhattan hat optisch so viel technisch tolle Gimmicks zu bieten, dass er definitiv auch eines der Highlights des Films ist. Jeffrey Dean Morgans Auftritt als Comedian fällt vergleichsweise eher kurz aus, kann aber trotzdem einen tollen Eindruck hinterlassen, es macht Spaß, den Kerl zu hassen. Einzig mit der Story um Patrick Wilson und Malin Akerman hatte ich so meine Probleme. Gegen ihre Kollegen, allesamt Übermenschen und noch nicht so gesehene Kreaturen, verblassen die "einfachen" Helden ein wenig und können auch im Schauspiel nicht so viel reißen, dass es einen vom Hocker hauen würde. Trotzdem macht es Spaß, Akerman auch mal im engen Latexoutfit bewundern zu dürfen. Die bereits erwähnte Carla Gugino kann sich ebenfalls kaum wirklich freispielen, hinterlässt aber einen soliden Eindruck, immerhin ist sie auch nicht gerade als ein Ausnahmetalent bekannt.

Fazit: Wie erwartet ist "Watchmen" eine optische Offenbarung mit Bildern und Effekten, die Maßstäbe setzen. In Handlung und Charakteren schleichen sich zwar ab und zu Schwächen ein und es mangelt an Spannung, aber die Wucht der Optik und der digitalen Computertricks entschädigen für einiges. Das macht aus der Comicverfilmung aber leider nicht das erhoffte Meisterwerk.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich muss gestehen, dass ich die Comicvorlage leider (noch) nicht gelesen habe, finde aber den Film unabhängig davon sehr gut.

Auch wenn es ohne Kenntnisse der Comics am Anfang schwer fiel der Handlung zu folgen, war es doch möglich sich relativ schnell in die Geschichte hineinzudenken. Wer eine Mainstream Comicverfilmung à lá Spiderman erwartet ist hier falsch.

Die düstere Atmosphäre (selbst "The Dark Knight" kann hier nicht mithalten)und die Abneigung aller gegen die "Helden" ist so noch nicht da gewesen.

Auch die Konflikte und Beziehungen zwischen den Charakteren kommen nicht zu kurz, sodass der Film nicht zu einer reinen "Actionorgie" verkommt. Der Zuschauer wird somit nie dazu verleitet geistig abzuschalten.

Alles in allem also ein sehr spannender und interessanter Film, der auch ohne Wissen über die Comicvorlage sehr unterhaltsam ist.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich habe viel gelesen über diesen Film und dachte das er einen in den Sessel quetschen wird und man die zeit um sich rum vergisst aber nix da, der Film hat Dialoge die sind weder cool noch spannend oder gar fesselnd ja gut die Action Szenen sind echt mal ne Wucht aber das rettet diesen Film nicht es tut mir Leid aber dieser Film erfüllt bei weitem nicht die Bewertung die er bekommen hat.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 26. April 2010
Ich hatte von den "Watchmen"-Comics vor der Bewertung des Films bei filmstarts noch nie etwas gehoert. Weil mir die Story aber interessant erschien bin ich mit ein paar Freunden dann ins Kino gegangen und hab ihn mir angesehen. Nach 163 Minuten stand ich dann vor dem Kino und hab mir nur eins gedacht "Wow!!!". Die Story, die Figuren, die Atmo... einfach alles hat gestimmt. Zugegeben.. die Story ist wahrlich keine leichte Kost.So springt der Film oft zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Das verwirrt im ersten Augenblick vollkommen. Ergibt im Nachhinein aber durchaus Sinn und macht den Film nochmal einmal interessanter. So aeusserte sich auch ein Freund von mir hinterher der meinte: "Ich blick den ganzen Kram garnicht. Ich fand der war voll langweilig". Dazu kann ich nur sagen das man sich wirklich auf den Film einlassen muss. Man darf sich ihn auf gar keinen Fall angucken, in der Hoffnung das man nun 2 1/2 Stunden Comic-Action pur aller "Spiderman" sieht. Diese Momente sind zwar vorhanden, aber nicht so vielzaehlig wie bei anderen Filmen dieses Genre.

Schlussendlich muss man festhalten das dieser Film einfach nur genial ist, ich ihn mir jederzeit wieder angucken wuerde ... und Malin Akerman in ihren gut anliegenden Anzug doch sehr "ansprechend" aussieht :P
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe noch nie etwas von Watchmen gehöhrt ,aber von Alan Moore .Als ich hörte das sein Meisterwerk Watchmen (das ich nicht kannte) im Kino läuft gab es kein halten.Ich wusste wenns von Alan Moore ist kanns nur gut sein.Zack Snyder als regisseur passte mir nicht so in den Kram weil ich 300 nicht mochte.

Aber trotz allem :DER FILM IST GRANDIOS.

Zack Snyder hat mich total überzeugt, dass er mehr kann als blutige schlachten.

Watchmen ist ein Meisterwerk geworden.In diesem Film stimmt einfach fast alles .Der Plot über Superhelden in einem alternativen Amerika mag vieleicht ein bisschen verwirrend sein aber wenn man erst mal alles verstanden hat ist es ein episches Erlebnis.

Die Darsteller passen alle wie die Faust auf das Auge eines Kriminellen.Hier gibt es niemand der fehlplaziert ist .

Jackie Earle Haleys Darstellung von Rohrschach überbietet Heat Ledgers Joker mit leichtigkeit.

Auch ein besonderes Lob hat sich Jeffrey Dean Morgan verdient da er einen ziemlich krassen Rollenwechsel vollzogen.

Vom Schnulzdarsteller zum gewaltbessesenen Superhelden.Seine Darstellung des Comedian ist einfach grandios.

Was den Film auch sehr gut macht sind die verschiedenen Schnitttechniken die zum Einsatz kommen.Szenen beginnen häufig schon aus dem OFF mit der ersten Dialogzeile.Dadurch wirkt der film wie ein Fluß .



FAZIT:Watchmen ist definitiv die beste Comic verfilmung die es gibt.Watchmen ist vielleicht sogar der beste Film denn es gibt.

Der Film ist jedoch aufgrund seiner sehr brutalen Szenen und der gigantischen Handlung bestimmt nicht jedersmans Sache .
krätze
krätze

11 Follower 49 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
ich hab mich der bewertung wirklich schwer getan!



dieser film ist so ganz anders als die comic-helden-verfilmungen die man bereits kennt.



SPOILER

die story (klügster mensch der welt rettet die welt indem er einen unschuldigen beschuldigt) ist ziemlich clever. man ist ein wenig unschlüssig ob das jetzt gut oder schlecht ist!

das allein schon spricht für die story, denn moralische zwickmühlen sind in comicverfilmungen doch recht selten!!!!

SPOILER ENDE



die generelle optik ist gelungen! ein wenig an den film noir angelehnt.



mit der besetzung war ich allerdings nicht zufrieden.

wirklich fesseln konnte nur rohrschach (ganz toller name in bezug auf seinen charakter). adriana hat optisch mehr oder weniger gepasst, aber ihre schauspielerischen fähigkeiten sind nicht gerade überragend. daniel und veidt sind absolut fehlbesetzt.



die dialoge sind generell gelungen, aber zwischendurch total daneben.

die sexszene ist eine katastrophe, dass führt direkt zum soundtrack und der ist auch mist, viel zu "plakativ"!

die animation des löwen/tigers ist miserabel.



neben der story gefallen vor allem die kampfszenen bei denen auf gräßliche, nervige, viel zu schnelle schnitte verzichtet wurde, bei denen man in der regel gar nix sieht. ich komme mir da immer verarscht vor.



(neuestes beispiel: der anfang des letzten james bond-streifens. ich habe mich so aufgeregt, dass ich fast das kino verlassen hätte!!!)



auch gut gelungen sind gore-szenen. deftig aber weit entfernt von sinnlosem splatter.



alles in allem ist es ein recht ruhige comic-verfilmung, die keinem gefallen wird, der nur auf action aus ist.



die neun punkte, die ich vergeben habe, erscheinen nachdem was ich geschrieben habe vielleicht etwas widersprüchlich, aber der film wirft ein ganzes genre gelungen über den haufen und das gefällt mir!



snyder hat wirklich gute arbeit geleistet.



achja - manhattan splitterfasernackt - ERSTAUNLICH!

strapse sind im comic bestimmt ganz cool, aber im film sieht es lächerlich aus, aber das war im sinne der vorlage wohl unumgänglich!



PS: die mutter von adriana war das schauspielerische highlight neben rorschach















Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Welch eine Wucht! Sowas wie Watchmen habe ich selten, ach was, noch nie gesehen! Wirklich ganz groß was hier kreiert wurde! Natürlich ist er nicht einfach, schon allein wegen der Länge! Aber wer sich dem, was der Film versucht zu sagen, öffnen kann, der wird belohnt werden!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Watchmen???



Ich sah den Trailer und dachte mir "Wow" den schau ich mir an.

Zugegebenermaßen hab ich voher nie etwas von den "legendären" Watchmen gehört.

Graphic Novel des Jahres hin oder her.

Der Trailer hatte mich überzeugt ihn im Kino anzusehen.



Und was ich dann erlebte war eines der besten Filmaugenblicke meines Lebens.

Ein derart authentischen Film hab ich seit langem nicht mehr gesehen.

Zack Snyder hat schon mit 300 einen zwar brutalen, doch sehr Bildgewaltigen Film produziert.

Ähnlich verhält es sich mit Watchmen.

Der Film überzeugt dank hervorragender Charaktere, wie z.B. Rorschach, der schon jetzt für mich zu einem der kultigsten Figuren im Comic-Universum gehört.

Der Film erzählt eine unglaublich Geschicht, die man schon vorher aus Comics kannte, doch viele Kritiker zweifelten an der filmischen Umsetzung von Watchmen.

Doch der Film kommt in einer noch nie vorhandenen Dimension daher, das man ihn einfach nur genießen kann, wenn man tiefgründige Filme mag.

Für Actionliebhaber ist auch genug dabei, auch wenn es viele "Nachdenksequenzen" gibt.

Alles in allem ist dieser Film eines der besten der jüngeren Kinogeschichte und gehört in jedes DVD bzw. Blu-Ray Regal.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich bin sehr froh das ich ohne Vorwissen über die Vorlage des Films ins Kino gegangen bin, denn so konnte ich den Film unvoreingenommen genießen.



Und was für ein Genuß das war! 2 1/2 Stunden in eine parallele, gut durchdachte Welt versetzt, die kurz vorm totalen Kollaps steht und deren Helden menschlicher wirken als normale Menschen in den meißten anderen Hollywoodfilmen.



Wunderschöne Panoramabilder, eine gepfefferte Gesellschaftskritik, durch Rorschach einen unglaublich interessanten Charakter, eine spannende Story,tolle Actionsequenzen und eine hübsche Frau in der weiblichen Hauptrolle(Malin Akerman), Herz was begehrst du mehr?



Auch die Musik konnte für meinen Geschmack nicht besser gewählt werden(einzige Ausnahme: 99Luftballons, zumindest in Deutschland unabsichtlich komisch). Der Text der Lieder unterstreicht häufig die surreale Situation der Charaktere und gerade Leonard Cohens "Hallelujah" hätte für mich nicht treffender gewählt werden können!



Insgesamt ein absolut gelungener Film, der sich, Gott sei dank, die nötige Zeit nimmt, sich selbst zu erkläre und wirken zu lassen.

Bei mir hat er gewirkt, ich verließ beeindruckt und mit einer Gänsehaut das Kino:

Absolut empfehlenswert!
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