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3,0
Veröffentlicht am 24. Januar 2026
Ich mag Superheldenfilme, allerdings bevorzuge ich dann doch die knallbunten Popcorn-MARVEL-Filme gegenüber den doch immer sehr düsteren DC-Filmen. Und auch dieser hier ist sehr finster und dunkel, selbst die Anzüge der Superhelden sind dunkel, schwarz und grau dominieren den ganzen Film. Das passt zwar dann irgendwie auch wieder, da die Story an sich auch sehr düster ist. Selbst die vermeintlichen Superhelden sind eigentlich alles irgendwie psychische Wracks, von ihren eigenen Neurosen innerlich zerfressen oder einfach auch nach außen hin (wie . beim Comedian) offensichtliche Arschlöcher oder Idioten.
Im Grunde ist das auch gar kein richtiger Superheldenfilm, sondern vielmehr ein Verschwörungsthriller, in dem halt komische Figuren mitspielen. Dabei wirken auf mich viele der Kostüme ziemlich lächerlich und unfreiwillig komisch, der Einzige, der so halbwegs cool ist, ist Rorschach mit seinen wechselnden Mustern im Gesicht. Naja, die entspringen halt einem Comic, das ist schon okay so.
Ziemlich stark ist indes die Inszenierung von Zack Snyder, der hier eine sehr komplexe Geschichte in nahezu 3 Stunden Film komprimieren wollte. Dadurch werden einige Nebenhandlungen nur angedeutet und dann nicht weiterverfolgt, so ganz nebenbei baut er dann auch in die laufende Handlung die Origin Story eines jeden Superhelden ein. Dadurch zerfasert die Handlung immer wieder, Zack Snyder verliert den roten Faden oder das übergeordnete Ziel aus den Augen. Und im Grunde hätte man die Geschichte auch ein bisschen aufs Wesentliche eindampfen können und einen “normalen” 100-Minuten-Film machen können als so ein ausuferndes Mammutwerk hier. Dafür sind aber die Bilder, die der Regisseur erschafft, oftmals ziemlich beeindruckend, Mit viel Liebe zum Detail und wenig GreenScreen-Einsatz konstruiert er hier eine alternative Realität, die ein interessantes und spannendes Szenario bildet für die Geschichte.
Schauspielerisch ist das Alles auch einigermaßen solide. Zack Snyder verzichtet hier auf die großen Hollywood-Stars (außer Patrick Wilson vielleicht), großartige Schauspielkunst darf man hier nicht erwarten, das muss man aber auch nicht. Stilsicher werden zahlreiche zeitgenössische Musikstücke in die Handlung eingewoben, das ist oftmals ziemlich cool. Action ist eher rar gesät, es wird viel geredet, gerne auch in Monologen, dadurch zieht sich aber die ganze Angelegenheit schon ziemlich in die Länge. Überhaupt ist das eigentlich der größte Schwachpunkt des Films, 3 Stunden sind einfach zu lang für einen Kinofilm! Vor allem, wenn man inhaltlich eigentlich gar nicht so viel zu erzählen hat.
FAZIT: Desillusionierte, neurotische oder verbitterte Superhelden auf der Jagd nach einer großen Verschwörung. Das kann man cool finden oder nicht, aber auf jeden Fall werden hier eindrucksvolle Bilder gezeigt, die aber allein nicht ausreichen, einen fast dreistündigen Film zu tragen. Somit bleibt dann das Ganze auch nur solides Mittelmaß.
Ein Film, an dem sich die Geister scheiden werden:
weder klassisches Superhelden Kino, noch Psycho Problemfilm. Man wird ihn vermutlich lieben oder hassen. Ich hab das Comic nicht gelesen. Ich fand den Film merkwürdig, aber nicht unbedingt schlecht.
Ein Film zwischen den Welten. Vielleicht wie 2001. Auch ein merkwürdiger Film.
Auf keinen Fall ein Star Wars oder Casablanca. An diesen Film wird man sich in 5 Jahren nicht erinnern.
Zack Snyder, der schon die Graphic Novel *300* bildgewaltig verfilmte, machte aus dem gleichnamigen DC-Comic von Alan Moore und Dave Gibbons ein düster-brutales, aber auch fantasievolles und vielschichtiges Noir-Abenteuer. Allein die Intro-Sequenz mit Bob-Dylan-Musik ist eine Wucht.
Ist das noch ein b movie oder doch schon ein c movie? Kostüme Müll, spezial evekte Müll und Handlung nicht wirklich vorhanden. Denke das ist der schlechteste Jack snyder Film der jemals raus kam.
Auch Helden sind nur Menschen Geprägt von Lastern , stärken und Schwächen Ein mutiger und authentischer Schritt der das Comicheldenmythos mit der realität kombiniert
Unglaublich durchdachter, technisch perkekter Film! Absoluter Kult; die Dialoge, Optik, Musik,Kamera... Abdründige, menschliche Sicht auf die Charaktere. Zack Snyders Meisterwerk weil so Besonders,so anders, extravagant, einzigartig. Meine top 3 der 'heldenfilme' the dark knight und guardians of the Galaxy,muss jeder gesehen haben!
Wirklich eine sehr gute Comic-Verfilmung. Trotz der Überlänge kam wirklich nie Langeweile auf. Zum Glück spulte der Film keine platte Effektschlacht im Sekundentakt ab (wie bei diversen anderen Comic-Verflimungen), sondern fesselte den Zuschauer mit einer intelligenten Story. Wie bei „V wie Vendetta“ war diese mit realen historischen Ereignissen eng verwoben: z.B. der drohende Nuklearkrieg, das Wettrüsten der Großmächte oder der Vietnamkrieg. Rorschach stach als Kommentator aus dem Off besonders heraus und verstärkte die düstere Atmosphäre des Films („Sin City“ oder „Blade Runner“ verdächtig). Wie der klügste Mann der Welt den Krieg abwenden konnte, ist schon sehenswert. Eine anspruchsvolle Comic-Verfilmung, die das Marvel-Einerlei weit hinter sich lässt und deshalb so schnell nicht wieder vergessen sein wird.