Melinda und Melinda
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2026
Ja, Woody Allen macht halt, was Woody Allen so macht. Sammelt fantastische Schauspieler um sich und lässt sie sprechen. Meistens wird auch relativ viel gesprochen, die Dialoge sind messerscharf und immer auf den Punkt, und es geht oft um Beziehungen und um Liebe. Das Alles spielt dann noch in New York, wo auch sonst...?

Der Humor, den Woody Allen da veranschlagt ist allerdings nicht so direkt mein Fall, so richtig warm werde ich nie mit ihm und das wird sich voraussichtlich in den nächsten 30 Jahren auch nicht ändern. Ich erkenne aber durchaus die schnörkellos meisterhafte Inszenierung, die Art und Weise, wie die Figuren aufeinander losgelassen werden und wie sie miteinander interagieren, wie sich daraus eine Lovestory entspinnt und wie die Dialoge geschrieben sind, das ist schon stark, das muss ich anerkennen. Auch hier gibt es ziemlich unterhaltsame Verwicklungen, wenn sich zwei befreundete Paare beim Essen über gesponnene Drehbücher austauschen, in denen es zwei sehr verschiedene Versionen der Protagonistin (eben Melinda und Melinda) gibt. Zusammen mit einem toll aufgelegten Schauspielerensemble entsteht da schon ein gewisser Sog, der den Zuschauer bei der Stange hält.

Für Woody Allen-Fans sicher ein Fest, für alle anderen vielleicht auch aufgrund der tollen Dialoge sehenswert. Der Woody-Allen-Humor trifft nicht wirklich meinen Nerv, ich vergebe aber dennoch starke 6,5/10 Punkte.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. September 2017
Ein großer Woody Allen Fan war ich nie und werde ich wohl auch nicht mehr werden - aber hin und wieder mag ich Filme von ihm und an diesem hier hatte ich wirklich Spaß - zumindest teilweise. Das mag daran liegen das mir die eigentliche Aussage recht egal war obwohl sie Klasse ist: die Idee das man im Kern zweimal die gleiche Geschichte erzählt sie aber in dem einen Fall tragisch und dramatisch ausfällt und beim andermal herzlich komisch. Der dramatische Teil hat mir dabei weniger gefallen was aber an einem anderen Fakt liegt: der großartige Will Ferrel ist als verliebter, liebenswürdiger Trottel so dermaßen super dass man jedes Mal ein wenig grummelt wie lange es dauert bis wieder diese Story verfolgt wird. Das war zwar nicht Sinn der Sache aber man lacht sich so total über Ferrel schlapp dass der restliche Film minimal zurücktritt. Trotzdem letztlich gibt's deutlich den Daumen hoch für das Ganze, dank wunderbar spielender und munterer Schauspieler sowie toller Situationskomik nebst ernsten Drama ist Woody Allen hier eine prallgefüllte Sammlung großartiger Dinge gelungen die in einem hervorragenden Film zusammenfinden!

Fazit: Dieselbe Geschichte als todernstes Drama und herzerfrischend witzige Komödie - tiefsinniger, toll gespielter Film!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 24. Juni 2017
Auch wenn die Gegenüberstellung der tragischen und komischen Variante des Geschehens einige Längen durchhalten muss, ist Melinda und Melinda eine leichtfüßige Meditation über die Spielarten des Lebens und wie unsere zwischenmenschlichen Beziehungen durch den Zufall bestimmt werden.
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 13. Oktober 2011
Vielleicht muss ich den Film ja nochmal schauen, aber ich war, als großer Allen-Fan, nicht so sehr begeistert. Natürlich ist es immer noch ein sehr guter Film, doch ich hatte ein wenig das Gefühl, dass die 2 Geschichten nur bedingt aufgehen und gerade die tragische Seite etwas abrupt endet. Dazu hat mir einfach immer irgendetwas noch eindeutigeres gefehlt, würde ich sagen. Aber so recht kann ich es gar nicht sagen, hm.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
"Sneak Preview" - man schaut sich einen Film im Kino an und weiß vorher nicht welchen. Ich habe diesen Film gesehen und würde ihn durchaus auch ein 2. Mal schauen. Anfangs droht der Film etwas langweilig zu werden oder eben wie eine 08/15 Tragödie (oder Komödie...ist ned ganz klar). Aber dann merkt man es kaum, ist man wie gefesselt und kann nicht mehr weggucken. Die Story (es sind eigentlich zwei) sind einerseits so verschieden und andererseits total ähnlich. Wer hätte gedacht, dass es zwischen Tragödie und Komödie kaum einen Unterschied gibt? Und doch driften die Geschichten immer mehr auseinander. Also alles in einem - ein Film, den man leicht verdauen kann, nichts zum Nachdenken. Eben entspannen und genießen. Viel Spaß!
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