Primer
Durchschnitts-Wertung
2,9
14 Wertungen

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horrispeemactitty
horrispeemactitty

116 Follower 221 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2015
Ich hab Primer schon mal vor einigen Jahren gesehen, aber damals noch nicht ganz verstanden worum es in diesem Film eigentlich geht.

Hab in mir letztens noch einmal angeguckt und muss sagen, etwas kompliziert von der Handlung aber verständlich.
Im Grunde geht es um zwei Ingenieure, die eine Maschine erfinden, mit der man in der Zeit reisen kann. Viel gibt es nicht zu sagen, nur das der Film ca. 7 Zeitlinien hat, welche nicht alle ganz so offensichtlich sind.

Der Film ist auf seine Art und Weise nicht spannend, aber doch echt interessant, wenn man der ganzen Handlung und dem Paradoxon des Zeitreisens ein bisschen folgt. Ich verstehe die schlechte Filmstarts-Kritik nicht, anscheinend hat der Autor nicht ansatzweise verstanden was dort passiert. Schauspielerisch gab es nicht viel auszusetzen, einzig und allein hätte man vielleicht die Handlungsstränge etwas besser und anschaulicher für den Laien erklären können.

Kein Film für den Ottonormalverbraucher, man muss sich schon drauf einlassen können.
7/10
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 19. April 2010
gerade kritiker mäckern doch nicht selten an den main-stream filmen rum, verfassen ausgefallen jahresbestenlisten und ... bewerten dann PRIMER mit 3 von 10 Punkten? Echt seltsame Konsequenz, denn dieser Film ist wirklich stark und fesseelnd, kann man auch den aufgeführten Grund der Inhaltslosigkeit nicht verstehen, denn an diesem Film kann man höchstens die begrenzten Möglichkeiten durch das geringe Budget bekritteln, was man dem Film aber gar nicht anmerkt. Sogar die Kameraführung und die wechselnden Perspektiven sind originell... die Kalviertöne passend und der Zeitmaschineninhalt wird auch gut aufgebaut, auch dass Wissen des Machers über Mathematik und Physik kann sollte nicht vorgeworfen werden, wenn man abseits Mainstream auf Perlensuche ist, also dieser Film ist so eine Perle, wie ich finde und sicher besser als die meisten Star Wars, Star Trek, Zurück in die Zukunft und was Hollywood sonst noch so.. NICHT einfällt. Wie die Mathematiker an den Ideen tüfteln, realistisch und gut gemacht. Aufbau und Inhalt sind also da, aber eben nicht konventionell gemacht, wie die anderen genannten.

...und wenn Mathematiker nicht eine Zeitmaschine erstellen (schon mal den beweis zu e=mc2 nachgeprüft), wer dann - filmkritiker?



Gratulation an die gesamte Filmcrew... sehr empfehlenswert jenseits Mainstream!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Zwei Maenner erfinden etwas, was, finden sie erst heraus und wir so langsam auch, manchmal erahnt man auch nur worum es geht und manches bleibt, vielleicht auch ob ( mir ) fehlender Englischkenntnisse, im Dunkeln.

Es gibt Filme, bei denen ist die Art und Weise so magisch, so sehr wie ein Sog, das es kaum eine Rollle spielt, ob man den einen oder anderen Teil nicht versteht, und wenn "Primer" fuer mich so ein Film ist, liegt das an meiner Zuneigung zu Hal Hartleys aehnlich in Alleingaengen inszenierten Filmen, die in sparsamen Bildern, Worten und mit haeufig ueberwaeltigend stimmungsvoller Musik mich dazu verfuehren, am Schreibtisch zu hocken und zu schreiben.

Kunst die inspiriert.

Shane Carruth kann das auch, er erzeugt Stimmungen, fast ohne besondere Mittel eindrueckliche Bilder ( das Filmchen soll vielleicht 7000 Dollar gekostet haben ! ) und selbst wenn man kein Wort versteht bekommt der Film mit der Zeit eine Wucht und Spanung, das man spaeter vielleicht nicht weiß, was es war, aber etwas hat einen ( hat mich ) beruehrt.



Ein kunstvolles Konstrukt, das man auch oder vielleicht grade ohne Worte versteht...
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.486 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2026
Ohje, das war mir jetzt alles irgendwie zu viel. Der Film ist ja maximal dialoglastig, selbst wenn man mit Untertiteln schaut, kommt man kaum hinterher. Und dann dazu noch dieser hochelaborierte Tech-Talk, das versteht doch sowieso kein Mensch. Durch die wirren Zeitreise-Schleifen bin ich dann irgendwann auch nicht mehr durchgestiegen, das ist halt so ein Film, den man erstmal zwei oder drei Mal schauen muss, um überhaupt nur ansatzweise etwas zu verstehen. Mich hat das alles aber zu sehr gestresst, da hatte ich gar keinen Bock, den Film nochmal zu schauen.

Aber nicht nur inhaltlich, auch formal ist der Film ziemlich anstrengend. Die Kamera ist ständig unterwegs, zoomt oft viel zu nah auf irgendwelche Details, dann wieder irgendwo anders hin, das ist ziemlich wild. Die Farbpalette ist zudem sehr gelbstichig, der ganze Film ist in einem trüben gelb/orange gehalten, es gibt nicht sehr viele Farbakzente. Der Ton ist verrauscht, in manchen Szenen sind die Dialoge kaum zu verstehen.

FAZIT: Vermeintlicher Kultfilm, der mich aber zu keinem Zeitpunkt erreichen konnte. Tatsächlich hat er mich enorm angestrengt und genervt. Inhaltlich habe ich sowieso nur Bahnhof verstanden, aber das könnte auch an meiner mangelnden Aufmerksamkeit gelegen haben. Daher möchte ich hier auch keine Empfehlung aussprechen, vielleicht nur für hartgesottene Zeitreisefans, die der englischen Sprache gut mächtig sind (es gibt keine deutsche Synchronisation).
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