Ohje, das war mir jetzt alles irgendwie zu viel. Der Film ist ja maximal dialoglastig, selbst wenn man mit Untertiteln schaut, kommt man kaum hinterher. Und dann dazu noch dieser hochelaborierte Tech-Talk, das versteht doch sowieso kein Mensch. Durch die wirren Zeitreise-Schleifen bin ich dann irgendwann auch nicht mehr durchgestiegen, das ist halt so ein Film, den man erstmal zwei oder drei Mal schauen muss, um überhaupt nur ansatzweise etwas zu verstehen. Mich hat das alles aber zu sehr gestresst, da hatte ich gar keinen Bock, den Film nochmal zu schauen.
Aber nicht nur inhaltlich, auch formal ist der Film ziemlich anstrengend. Die Kamera ist ständig unterwegs, zoomt oft viel zu nah auf irgendwelche Details, dann wieder irgendwo anders hin, das ist ziemlich wild. Die Farbpalette ist zudem sehr gelbstichig, der ganze Film ist in einem trüben gelb/orange gehalten, es gibt nicht sehr viele Farbakzente. Der Ton ist verrauscht, in manchen Szenen sind die Dialoge kaum zu verstehen.
FAZIT: Vermeintlicher Kultfilm, der mich aber zu keinem Zeitpunkt erreichen konnte. Tatsächlich hat er mich enorm angestrengt und genervt. Inhaltlich habe ich sowieso nur Bahnhof verstanden, aber das könnte auch an meiner mangelnden Aufmerksamkeit gelegen haben. Daher möchte ich hier auch keine Empfehlung aussprechen, vielleicht nur für hartgesottene Zeitreisefans, die der englischen Sprache gut mächtig sind (es gibt keine deutsche Synchronisation).