Inglourious Basterds
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peter01
peter01

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3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
mehr aber auch nicht. überraschend war für mich der applaus nachdem der film zuende war. ich gehe jeder woche ins kino, habe jeden großen film gesehen und da war noch nie applaus dabei, für meinen geschmack ein bisschen zuviel.. trotzdem muss ich sagen: mit den anderen blockbustern dieses jahres kann er bestimmt nicht mithalten.

unterhalten tut er gut, der tarantino - und das die ganzen 160 minuten durch, doch manchmal wirds einfach zuviel an gelabere. leider wird auch die ganze action des films schon im trailer gezeigt, mehr gibts da nicht! dazu kam noch diane kruger, die wahrscheinlich die einfachste rolle hatte aber trotzdem überhaupt nicht überzeugen konnte.

zum positiven: kapitel eins - ein wahnsinn, mindestens genauso gut war auch das abschließende kapitel 5 "operation kino", etwas untergegangen sind vielleicht auch eli roth und gedeon burkhardt - sie spielen ihre rollen unverwechselbar.

auch wenn ich nur 7 stars gebe, ist dieser film doch ein muss! :D
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein Hammer-Streifen!

Ich bin nicht der Meinung einiger Vorposter, dass hier schonungslose antideutsche Propaganda abgefeuert wird, ganz im Gegenteil.

Künstler wie Tarantino polarisieren und das ist auch gut so. Wer seine Filme kennt, der weiss was einen erwartet und dass spielt sich nunmal nicht aufm Ponyhof ab..Wer´s nicht mag, geht am besten in n anderen film...
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wenn ein Regiseur es schaft 154min Film, also deutliche Überlänge, kurzweilig, ja sogar zu kurz erscheinen zu lassen, dann kann er sicher ziemlich gut unterhalten.



Inglorious Basterds hat keine Hänger, sowie keine einzige Sekunde in der nicht Spannung aufkommen will. Gegen Ende des Films erreicht die Spannung ihren Höhepunkt und flacht danach gemässigt ab.



Dieser Film ist ein komödiantisches Splater Drama bei dem man während und auch danach nicht weiß ob man sich freuen oder weinen soll.



Es gibt wie der Titel es sagt "Unrühmliche Bastarde" keinen so recht mit dem man mitfühlen kann und will. Gewalt trifft auf Gegenwalt, wodurch noch mehr Gewalt erzeugt wird. Tarantinos Bottschaft scheint genau diese zu sein. Mörder gibt es auf jeder Seite. Keiner bekleckert sich mit Ruhm.



Die überzogenen Schießereien und Gewaltdarstellungen wirken grotesk. Es ist nicht schön anzusehen. Der Anblick widert einen regelrecht an.



In Inglorious Basterds gibt sich eine bis auf wenige Mängel herausragende deutsche Schauspielliga die Klinke in die Hand.



Ich habe darüber nachgedacht ob Chrisoph Waltz als Landa die Szene wirklich übernimmt, sobald er auftritt. Das tut er wirklich. Das faszinierende dabei war für mich der deutliche Mangel von Bösartigkeit in der Darstellung seines Charakters. Egal was er tat, er blieb unglaublich freundlich und ja sogar sympathisch.



Als wahren Fehlgriff des Films bezeichne ich Diane Kruger. Sie wirkt wie eine Schauspielerin, die wirkt als ob sie schauspielert. So eine Doppelagentin hätte es nie und nimmer bis zur Premiere geschaft. Sie wäre schon am ersten Tag ihrer Agentenkarriere aufgrund ihrer Künstlichkeit von irgendwem erlegt worden.



Til Schweiger muss bekanntlich überall mitmischen wo es gilt einen Deutschen zu spielen. Er hat meiner Meinung nach nur einen Gesichtsausdruck drauf und wird wie seine Kollegin Kruger auch überschätzt. Zu Sterlitz passt sein Spiel aber ganz gut. Er hat einige Lacher auf seiner Seite.



Brad Pitts Spiel von Aldo Rain wirkt überzogen, aber gerade deshalb auch passend zum Film. Er erhält den Splater-Effekt aufrecht und das durch den Film hinweg. Ich habe ihn jedenfalls sehr gern gesehen.



Besonders interessant fand ich den inneren Konflikt von Shosanna und ihr Zusammenspiel mit Zoller, der anfangs schüchtern, dann Stolz auf seine Heldentaten, dann sogar regelrecht angewidert von seinen Taten wirkt. Welches Ende beide nehmen ist wirklich traurig.



August Diehl nimmt die Szenen in dennen er spielt auch sofort ein und lässt andere dagegen verblasen. Dabei wirkt er aber stets wie der böse Feind.



Insgesamt finde ich, dass bei diesem Film nichts hätte besser gemacht werden müssen. So wie es ist, passt es einfach.
krätze
krätze

11 Follower 49 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
jaja, über geschmack lässt sich nicht streiten!!!



ABER über gute filme auch nicht, denn mit geschmack haben gute filme überhaupt nichts zu tun.



filmemachen ist handwerk und handwerk kann man objektiv bewerten.



zum besseren verständnis:

man sagt seinem handwerker tapeziere diese wand mit grüner tapete. nach vollendeter arbeit ist die tapete allerdings gelb.



der besitzer der wand findet das natürlich gar nicht gut, weil er was ganz anderes erwartet hat und gelb so überhaupt nicht sein geschmack ist. allerdings sitzt die tapete perfekt an der wand, fest verklebt und die bahnen stoßen schön bündig aneinander.



ALSO:



gute handwerksarbeit, aber es trifft leider nicht seinen geschmack!



meine kleines beispiel soll sagen:



der eine mag grün, der andere gelb. da hat jeder seinen geschmack!

der eine mag dialoge, der andere action ohne pause!



die handwerkliche ausführung (drehbuch, kamera, leistung der schauspieler, usw.) hat muss objektiv bewertet werden. erwartungshaltung und persönliche vorlieben hab da überhaupt nichts verloren!



man kann doch nicht sagen "inglourious basterds" sei schlecht, weil die dialoge zu lang wären und zu wenig passieren würde!!!



kriegsfilme sind nicht mein bevorzugtes genre, aber diesen wollte ich sehen.

tarantino und nazis. war doch sehr neugierig! :-)



und ich fand ihn gut. hervorragende dialoge. größtenteils erstklassige schauspielerische leistungen, "atmosphärisch" und ein paar richtige kracher.



was mich kurzzeitig ins grübeln gebracht hat, waren die jüdischen basterds selbst! man kennt juden in kriegsfilmen nur als opfer (was sie leider auch waren) und dann setzt einem tarantino in einem kriegsfilm plötzlich brutale nazi mordendene juden vor die nase, die sich genauso verhalten, reden und geben wie ürsprünglich die nazis ihnen gegenüber!!!

HERRLICH!!

das musste ich erst auf die reihe kriegen so ungewohnt ist das!



FAZIT: guter film, de viele schlecht finden werdne, weil sie was anderes erwartet haben













Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Meiner Meinung nach ist Quentin Tarantino mal wieder ein Meisterwerk gelungen.

Besonders gut gefallen hat mir die Musik, sie setzt die Schauspieler und den Moment hervorragend in Szene. Der Moment wird komplett ausgekostet.

Außerdem ist die schauspielerische Leistung der meisten Darsteller wirklich gut. Besonders herausragend spielt Christoph Walz, als wäre er für die Rolle des Col. Hans Landa geschaffen.



Was ich aber ein wenig schade finde ist, das zu wenig auf die Inglourious Basterds eingegangen wird. Man hätte ruhig mehr von dieser Truppe zeigen können, denn am Ende wirkt sie ein wenig gewöhnlich und ist nichts besonderes mehr.



Dennoch, ich finde es ist ein sehr gelungener Film von Quentin Tarantino und wer Ihn kennt und Ihn mag, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.



9/10 Sternen

Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
[...Inglourious Basterds“ ist auch, und zwar noch mehr als es die früheren Filme von Tarantino eh schon waren, eine Liebeserklärung an das Kino selbst…]



Um an IB Gefallen zu finden ist es wohl notwendig zu akzeptieren, dass Tarantino Geschichten erzählt – um deren Selbstwillen – letztlich losgelöst vom verwendeten Szenario.



Sicherlich ist es widersprüchlich ein so polarisierendes Szenario zu verwenden um das eigentliche Anliegen Tarantinos darin zu verpacken statt darauf aufzubauen. Aber genau wie einzelne Szenen ist auch der gesamte Film stilistisch überzogen, wie üblich bei Tarantino. Dabei ist das Anliegen einfach nur kuriose und angenehm überzeichnete Geschichten zu erzählen die sich ganz bewusst von der Wirklichkeit distanzieren insofern nur Basiselemente der Wirklichkeit Einfluss finden.



Ein Tribut an seine umfangreichen Filmkenntnisse und deren interessante Rekomposition im Stile der Comic-Kultur. (Ein gutes Beispiel ist die „Anime-Szene“ in KillBill) Das Überzeichnung und Konzentration auf den Kern einer Szene bei einem Stoff wie grenzenloser Hass auf DIE Nazis vielen Zuschauern fern der Comic-Kultur bitter aufstößt ist wohl unvermeidbar. Die Frage nach einem Szenario in dem irgendwelche „verwegenen Hunde“ ohne schlechtes Gewissen metzelnd und skalpierend Rache nehmen können ist der Frage nach den verachtenswertesten Gegnern. Wie er dabei auf Nazis kommt ist durchaus nachvollziehbar – wenn auch, oder gerade eben diverser Klischees oder Pauschalisierung. Und das reicht ihm als Rahmen. Es gibt dabei keinen Anspruch auf historische Wahrheit, politisch korrekte „Botschaft“ oder Rücksichtnahme auf Bildungsgrad und intellektuelles Niveau der potenziellen Zuschauer.



Wer nicht bereit ist sich ebenso davon zu distanzieren wie Tarantino und die im seinen Filmen umgesetzten Szenen als „eigene Welt des Films nur durch die Phantasie begrenzt“ begreift wird nur schwer bis gar nicht zu begeistern sein. Für viele Zuschauer fließt der Inhalt eines Films zu einem großen Teil in die Bewertung ein. Dabei verdrängt aber genau das auch die anderen Kriterien mit der ein Film zu bewerten ist. Filmtechnisch, Inszenatorisch und über auch überwiegend Schauspielerisch kann IB aber deutlich Punkten. Nur wegen missfallen des Inhalts und der Thematisierung, was durchaus Ansichtssache ist, „vernichtende“ Bewertungen zu verteilen ist nicht Fair.



Fazit:

Wie auch schon in seinen früheren Werken schöpft Tarantino den Unterhaltungswert seiner Filme nicht direkt aus den verwendeten Plots, sondern eher aus Eigendynamik der einzelnen Szenen. Auch wenn der Ausgang klar auf der Hand liegt, ist es doch immer wieder Spannend WIE es nun genau zu diesem erwarteten Ausgang kommt. Tarantino benutzt die Dialoge nicht um die Geschichte voran zu treiben, sondern die Geschichte um die Dialoge zu verpacken. Ausgestattet mit der Bereitschaftserklärung genau DAS sehen zu wollen, ist IB definitiv empfehlenswert – sonst wohl besser zu meiden.

Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich war ja mit etwas gedämpften Erwartungen in den Film gegangen. Viele Kritiken hatten von etwas langatmigen Dialogen gesprochen, was im Hinblick auf die Länge auch wahrscheinlich war.

Im Nachhinnein habe ich mich gefragt ob man nicht einige Dialoge wirklich hätte kürzer machen können, die Antwort ist nein. Die Dialoge entwickeln sich genau richtig und es macht wirklich Spaß ihnen zu folgen, besonders weil immer eine extreme Spannung herrscht die nur durch die sehr lustigen Gags ab und zu gemildert wird.



Allerdings frage ich mich wie der Film ab 16 freigegeben werden konnte, denn wenn mir etwas zu den Actionszenen einfällt dann ist das: Gewaltverherrlichend. Es gehört absolut zum Film und zu Tarantino und ohne diese Szenen wäre er auch nur halb so gut.



Die Schauspieler sind alle wundebar besetzt und auch Til Schweiger passt perfekt in seine Rolle.

Also ein absolutes Muss diesen Sommer.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Christoph Waltz hat seine Rolle gut erfüllt aber ansonsten bietet der Film nicht viel.

Teils sehr schwammige Dialoge , Minuten des Films vergehen mit Szenen die keiner braucht.

Mit einem anderen Regisseur und ohne Brad Pitt hätten wir von dem Film nie gehört
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ist einzigartig. Und, wenn ich anmerken darf: Die vorige Kritik von Gollum stimmt, fast. Ich mein, hast du noch nie einen Tarantino Film gesehen? Alle (für dich negativen) Punkte die du aufgezählt hast, gehören NATÜRLICH zu einem Tarantino Film dazu: Niveaulose, aber GRANDIOSE Dialoge, in mehreren Sprachen, natürlich, Gewaltorgie (ich meine, in welchem Film von Tarantino kommt keine vor?! Dieser Film war noch recht harmlos^^), die Handlung ist natürlich schwachsinnig, aber klar, dafür SUPER und in Kapiteln wurd auch Kill Bill vorgetragen. Warum guckst du dir den Film bitte an? Sag mir nicht du bist Tarantino-Fan, den jeder Fan weiß, dass hat ein Tarantino-Film MINDESTENS zu erfüllen ;-)



Aber eiN GROßARTIGER Film! Bravo :)
Coconutpete
Coconutpete

5 Follower 31 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich ging mit gemischten Gefühlen ins Kino. Die einen sagten er wäre schlecht, die anderen er wäre toll.



Naja typisch Tarantino eben!



Der Film lebt wie die meisten Tarantinofilmen von den tollen Dialogen und der Situationskomik. Der Film ist absolut krank, und das ist im positiven Sinn gemeint.



Auch hörte ich, dass der Film nicht brutal genug sein soll, das kann ich wirklich nicht unterschreiben, im Film gehts in den wenigen Brutaloszenen echt übel zur Sache.



Besondere Erwähnung verdient Christoph Waltz, ohne ihn wäre dieser Film nur eine 6/10.



Der Rest vom Cast spielt zwar solide, aber der einzige der wirklich herausragend spielt ist eben der Österreicher.



Man kann an dem Film viel kritisieren, vorallem, dass viele Dinge so niemals passieren würden, also zB dass das Kino nicht abgesichert wird, die Eingänge nicht bewacht werden usw usf.



Ist aber alles egal, denn in dem Film gehts ja um was anderes.



Fazit: Sicher nicht Tarantinos bester, aber ein starker Film.
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