Inglourious Basterds
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4,4
4293 Wertungen

131 User-Kritiken

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BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2017
Ich hab schon lange keinen Film mehr erlebt der so sehr vom Trailer „verzerrt“ wurde – die Vorschau läßt dies als zynisches Metzefilmchen mit hohem Humoranteil erscheinen in dem ein paar verwegene Hunde reihenweise Nazis abmurksen und Brad Pitt zwischendurch das ganze mit schrägen Sprüchen auflockert. Aber, überspitzt gesagt: der Film ist 150 Minuten lang und von denen wird 148 Minuten nur geredet. Die Actionszenen sind kurz und knapp wie sie eben im Trailer vorkommen und abgesehen davon setzt der gute Quentin auf seine größte Stärke: das gesprochene Wort. Er präsentiert unendlich lange Gespräche, sauber durchkomponiert bis auf die letzte Zeile wobei man eben schon den Sinn und die Geduld dafür haben muß – zumal der Rest eher dürftig ist. Die Story bzw. die zwei nebeneinander laufenden Mordpläne an Hitler sind dünn und der Film ist nicht so eine große Brad Pitt Show wies angekündigt wird – kommt nämlich vor daß er auch mal für ne Dreiviertelstunde garnicht vorkommt. Dafür ist Tarantino nach dem Vorsatz losgezogen daß die entsprechenden Nationalitäten auch von entsprechenden Landsmännern gespielt werden – was bedeutet daß wirklich die gesamte deutsche Filmlandschaft vertreten ist: Gedeon Burkhardt, Daniel Brühl, Til Schweiger (in einer erschreckend kurzen Rolle), Diane Kruger, Zack (ja, dieser Comedy-Depp von Sat.1!!!), Jana Pallaske, Christian Berken und sogar Bela B. Von den Ärzten sind in kleinen oder großen Rollen dabei. Über allem thront aber Christoph Walz als durchgeknallter SS Oberst der mit unglaublicher Spielfreude eines der scheußlichsten Leinwandmonster aller zeiten sicherlich oscarreif verkörpert. Tarantino Freaks könnten sich hier durhcaus vor den Kopf gestoßen fühlen – aber es ist eben ein Film wie ihn eben nur der Meister machen kann – wer sonst würde sich dieses Ende ausdenken bei dem jeder Historiker einen Herzkasper kriegen dürfte!

Fazit: Tarantinos bislang sperrigster Film der auf epische Dialoge und grandiose Schauspielleistungen und kaum auf Action setzt!
Erwinnator
Erwinnator

75 Follower 198 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 1. Januar 2015
Ein typischer Tarantino-Film und wie üblich ist ein sehr sehr guter Film dabei rum gekommen. Ich fande ihn jetzt bei der Zweitsichtung auch nicht schlechter wie beim ersten mal. Herausragende Leistungen der Schauspieler, wobei Waltz als Hans Landa nochmal heraussticht. Trotz der langen Laufzeit sind keine längen vorhanden.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. September 2016
Der Film beginnt unglaublich stark und ist bis zur kellerscene ein wahtes Meisterwerk ! Was nicht zuletzt an einem fantastischen Christoph Waltz liegt ! Allerdings ist die das letzte Kapitel rund um die kinoscene leider nicht mehr annähernd so stark wie die erste Hälfte !!
Spike Spiegel
Spike Spiegel

17 Follower 76 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 20. März 2014
Wenn man einen Film als "der beste Film von Quentin Tarantino" bezeichnet, und damit nicht Pulp Fiction meint, lehnt man sich weit aus dem Fenster. Ich gehe noch weiter: Inglourious Basterds ist nicht nur Tarantinos bester Film, sondern der beste Film aller Zeiten im Hinblick auf die Schauspielkunst._______________Inglourious Basterds ist kein runder Film. Er hat überall Ecken und Kanten. Die Story rückt von Anfang an in den Hintergrund. Was zählt, sind die Einzelszenen, die kleinsten Einheiten einer Geschichte. In diesem Film werden einzigartige Charaktere geschaffen, um sie dann mit voller Wucht kollidieren zu lassen. Einige der Charaktere tauchen auf und verschwinden nach zehn Minuten wieder; aber der Zuschauer wird sie nicht vergessen. Die Besetzung ist so perfekt gelungen, dass die Schauspieler Eins mit ihrer Rolle werden. Der Zuschauer sollte jedoch Sitzfleisch und den Willen mitbringen, zuzuhören. Man wird hier nicht mit einem großen Silberlöffel gefüttert.___________________Es war ein genialer Schachzug, den Film multilingual zu drehen. Einen großen Teil ihrer Glaubwürdigkeit haben die Szenen der Tatsache zu verdanken, dass im Film vier (!) Sprachen gesprochen werden. Ich bin ein großer Liebhaber deutscher Synchronisation; Inglourious Basterds aber ist der einzige Film, den ich um nichts in der Welt anders sehen will als mit der Originalvertonung. Die deutsche Version nimmt ganzen Szenen ihren Sinn, also bitte: greift alle zur amerikanischen Fassung!_________________Tarantino ist ein Mann, der genau weiß, was er tut. Er weiß, wann er die Kamera wo hinzuhalten hat. Er weiß, wann welcher Song am besten passt. Er weiß, an welchen Stellen der Film ernst, witzig, cool oder schockierend sein muss. Er weiß aber vor allem, dass immer noch die Charaktere, und somit die Schauspieler, auf dem Bildschirm zu sehen sind. Und er gibt den Schauspielern den Freiraum, den sie brauchen um ganze Arbeit zu leisten.__________________Wenn man einen Film hasst, weil er als Ansammlung von Einzelszenen versagt, eine Geschichte zu erzählen, ist das durchaus gerechtfertigt. Aber jede einzelne Szene in Inglourious Basterds könnte den Höhepunkt in einem jeweils eigenen Film darstellen. Das sollte genügen um alle Zweifler zu überzeugen.
Gringo93
Gringo93

357 Follower 443 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2014
Fazit: Kommt nicht ganz an Pulp Fiction oder Django Unchained heran. Trotzdem ein herausragender Film mit aufdrehenden Schauspielern und super Dialogen. Die Macht des Kinos wird hier perfekt auf die Leinwand projeziert.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 2. Oktober 2013
Dieser Film mag vielleicht den feuchten Träumen pubertierender "wow-wie-sophisticated!"-Jünger Nahrung geben, ansonsten bietet er dem auch nur halbwegs intelligenten Betrachter nichts von Belang. Im Gegenteil: Die sinnlose Gewaltdarstellung ist verletzend, die Dialoge lächerlich, die Charaktere nicht vorhanden und schließlich die Missachtung jeglicher Sensibilität angesichts des geschichtlichen Hintergrunds eine bodenlose Unverschämtheit. Dass der emotionslose Stumpfsinn auch noch mit Millionen aus dem deutschen Filmförderfonds ausgestattet wurde macht schlicht sprachlos. Man könnte meinen Tarantino war sich dessen voll bewusst und wollte absichtlich prüfen, wie sehr dieser Film dennoch hochgelobt werden würde. Chapeau! Es ist wie in der ganzen aktuellen Kunstszene - der Name macht den Preis, nicht das Werk!
Marcel G.
Marcel G.

12 Follower 58 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 26. September 2013
Quentin Tarantino hin oder her, der Film hat mich in fast allem enttäuscht.

Lediglich die ersten 15/20min mit Christopher Walz sind es wert das man den Film anschaut, der rest is so dermaßen plump das man ihn sich garnicht anschauen will.

spoiler: Das schrecklichste ist das Ende, so lächerlich das die nicht auffliegen, mehr als ein schmunzeln das da welche sind die kein bisschen deutsch sprechen kommt nicht?!, wenn ALLE obersten Ränge der kompletten deutschen Wehrmacht anwesend sind.


Der Film gehört in die "schlechte Fantasyfilme" Kategorie
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 27. Juli 2013
Viele ekelhafte Gewaltdarstellungen verderben einem den Spaß gründlich. Tarantino findet das wahrscheinlich witzig, aber es ist einfach nur krank und unnötig, da die Story genug Raum bietet um sich als Regisseur in der Übertreibung auszuleben.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. Februar 2013
Ein Meisterwerk von einem Film. Herauszuheben sind eindeutig die ersten 2 Kapiteln sowie die Szene im "Pub" unten im Keller und die Szene wo Brad Pitt und ein paar von seinen Leuten "italienisch" reden!
Über Christoph Waltz ist alles gesagt.. für mich die beste schauspielerische Leistung seit langem die ich gesehen habe!!! Wie er Hans Landa spielt ist schlicht und ergreifend genial!!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 1. Dezember 2012
Schwachsinn, sehr flacher Film. Schade um die Zeit!
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