Inglourious Basterds
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4,4
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Orny89
Orny89

5 Follower 27 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2011
Super Film vom Meister Quentin Tarantino! Grandiose Dialoge (die man auch bei einem Tarantino erwartet), glaubwürdige Schauspielerleistungen insbesondere Christoph Waltz als Hans Landa und eine orginelle Story unterstreichen dieses Meisterwerk... und was auch super obwohl gewagt ist, dass Adolf Hitler erstmalig in einem Film umgebracht wird! Obwohl jetz wieder alle Historiker mit den Köpfen schütteln sollte man den Film nicht zu ernst nehmen, den er tut es selbst auch in keinster weise!;) So muss ein guter Film heutzutage aussehen ohne CGI-Gerotze.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 16. Mai 2011
Tarantino kehrt mit Inglourious Basterds zurück zu alter Klasse. Waren die ewig langen Dialoge in Deathproof sehr ermüdend, so sprühen die meisten Dialoge hier wieder vor Intensität und Spannung. Dabei stechen vor allem die Anfangsszene und die Maskerade in der Taverne heraus.
Die Schauspieler überzeugen durch die Bank, allen voran natürlich Christoph Waltz, dessen Präsenz einem schon den Schauer über den Rücken laufen lässt. Eloquent, wortgewandt und kultiviert, also eigentlich das Gegenteil von der bisherigen Darstellung der Deutschen in amerikanischen Filmen über den zweiten Weltkrieg.
Dagegen ist sein Gegenpart Aldo Raine, gespielt von Brad Pit, eher der einfache und rohe Soldat.
Diese Gegensätzlichkeit zwischen den Basterds und Hans Landa funktioniert perfekt. Beide sind grausam, obwohl ihre Methoden nicht unterschiedlicher sein könnten.
Tarantino präsentiert hier seine realfiktive Version des zweiten Weltkrieges, die ein Ende hat, wie es sich wohl die ganze Welt gewünscht hätte aber leider nicht bekam.
Wer die Chance hat, sollte den Film unbedingt in der Orginalfassung sehen, da hier alle Nationalitäten ihre korrekte Sprache sprechen.
Filmoguck
Filmoguck

20 Follower 100 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. April 2012
Der Film beginnt als groteske Satire mit einigen beeindruckenden Szenen. Christoph Waltz tritt als höfliche Bestie auf und Soldaten spielen in einer Kneipe „Wer bin ich?“. Leider baut der Film nach der ersten Hälfte immer mehr ab und wird unlogisch. Unter anderem verrät sich Lieutenant Hicox bereits, als er im von Deutschen besetzten Frankreich Whiskey bestellt. Das Ende ist undurchdachtes Billigkino.
NicCage
NicCage

5 Follower 27 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 26. April 2011
Jetzt habe ich mir Tarantinos Meisterwerk schon zum zweiten Mal angesehen und ich musste einfach eine Kritik zu diesem unglaublichen Film schreiben.
Brad Pitt diente bei der Premiere des Films als Aushängeschild und lockte viele Zuschauer in die Kinos, doch bald sollte sich herausstellen, dass Pitt von vielen jungen Talenten gewaltig in den Hintergrund gerückt werden sollte.
Der Film ist in fünf Kapitel gegliedert, die sich am Ende zu einer Handlung zusammenfügen. Der Film behinhaltet drei Nationalitäten, Deutsche, Amerikaner und Franzosen. Ich kenne wenige Regisseure, die bei ihren Filmen jede Nationalität vom jeweiligen landsmännischen Schauspieler spielen lassen. Doch Tarantino tut es und er fährt einfach gut mit dieser Methode. Er bringt so viele Talente ans Licht und macht sie mit ihrer Rolle zu einer kleinen Legende. Fangen wir an mit Mélanie Laurent der Kinobesitzerin: Ihre Rolle ist schlicht, aber ergreifend. Auch wenn es nur eine kurze Szene ist, zeigt sie es im Gespräch mit Christoph Waltz im Café.
Daniel Brühl, der Nazi-Held: Auch wenn er visuell seiner Rolle schlecht gerecht werden kann, lassen seine schauspielerischen Fähigkeiten doch überzeugen.
Eli Roth: Natürlich ist der Tarantino-Liebling auch hier wieder von der Partie. Als der brutalste Basterd wirkt das Bild einfach nur bizarr und verrückt. Einfach gut.
August Diehl, SS-Sturmbannführer: Ich würde Diehl als einen der besten, wenn nicht sogar besten deutschen Schauspieler bezeichnen. Warum, kann man nicht beschreiben. Er schlüpft in seine Rollen zu 100% hinein. Man muss es einfach gesehen haben.
And last but not least, Christoph Waltz, der Judentöter: Tarantino selber sagte, dass er vorher noch nie von Waltz gehört hat. Dann muss man den Castern einen ganz großen Respekt aussprechen. Mit dieser Rolle hat sich Waltz in die legendären Schauspielhallen geschossen. Ein Deutscher gewinnt einen Oscar in einem englischsprachigen Film. Und das zurecht. Unglaublich authentisch. Obwohl er der schlimmster Charakter des ganzen Films ist, kann man ihn nur lieben. Wie eigentlich jeder im ganzen Film, ist er mit rhetorisch tötenden Dialogen von Tarantino ausgestattet worden.
Leider enttäuscht Til Schweiger für die Rolle des Basterds Hugo Stieglitz. Sein Acting wirkt sehr holprig. Overacting in diesen Rollen ist tötlich, doch er versucht es leider.
Zur der Musik des Films: Tarantino selber wählt in fast jedem seiner Filme alle Lieder und Melodien selber aus und damit landet er jedes Mal einen Treffer. Es ist nicht für jeden etwas aber wenn Szenen von Brutalität nur so strotzen und sie mit fröhlicher Musik unterlegt werden, dann ist das genial und jeder weiß von wem der Film ist.
Beim ersten Auftreten des Basterds Stieglitz erscheint ein riesiger Schriftzug mit "Hugo Stieglitz" im Retro-Style der 70er-Jahre neben ihm. Unfassbar sich so etwas zu trauen, aber Tarantino hat damit mit Sicherheit aller Lache auf seine Seite gezogen.
Negativ ist anzumerken, dass der Film in der Mitte einen leichten Durchhänger hat und etwas langweilt.
Ein Muss für jeden Filmliebhaber!
rugay
rugay

8 Follower 36 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2011
Nachdem ich nun den immer unsäglicher werdenden Hypes des Mainstreams und das endlose Geschnatter seiner Vertreter abgewartet habe um IB nun endlich zu gucken: Klasse!

Und wieder ganz anders als die eigene Erwartunghaltung es vorspinnt (Pulp Fiction im WW2). Was mir an Tarantino gefällt ist die kompromißlosigkeit mit der er einfach frech sein Ding durchzieht, sich in keine Schublade stecken lässt und daraus sein Selbstverständnis als "Filmhandwerker" zieht.

Zeitweise fühlte ich mich an das Deutsche Autorenkino der Siebziger erinnert. Eine echte Tarantinsche Film-Posse.

Und weit weniger böse (im Sinne mangelnder Politischer Korrektheit)
als in Kritiken und Kommentaren angedeutet wurde.

Nur wie ich das bewerten soll weiss ich wieder mal nicht - fällt mir bei olle Quentin immer schwer.

Vielleicht lässt man es und geniesst seine Bilderwelten einfach -oder auch nicht.

Sehr speziell der Mann :) :) :)
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 29. Januar 2011
Den Film von Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Reservoir Dogs) ist der meiner Meinung nach interessanteste Film der letzten Jahre.

Der Film handelt von einem Trupp von Menschen, die nur das eine Ziel haben, Nazis zu töten, während als Parallellhandlung die Rachegefühle der Frau, deren Eltern und Brüder in der Eingangssequenz umgebracht werden, beschrieben werden. Diese zwei Handlungsfäden werden am Schluss zusammengefügt.
Alleine das eigentliche Thema des Filmes, Weltkrieg, ist schon sehr interessant und in Kombination mit Quentin Tarantino, der sogar in seinem Film Hitler mit einer MP durchlöchern lässt, noch spannender.
Tarantino, ein bekennender Italowestern-Fan (Spiel mir das Lied vom Tod etc.) und Fan von Sergio Leone, dem Meister des Italowestern, verwendet, was mich am meisten beeindruckt, viele Elemente aus diesem Genre. Zum einen offensichtliche Elemente wie der überragende Soundtrack, der nicht aus eigenen Kompositionen, sondern aus zusammengewürfelten anderen Titeln besteht, und Zeitlupe, wie z.B. der Nazi zu seiner eigenen Hinrichtung laufen muss, was schon etwas perverses (wie man es von Tarantino kennt) an sich hat. Auch die Charaktere sind ein Beispiel dafür. Heldencharaktere wie Til Schweiger`s Hugo Stieglitz werden durch den ganzen Film gezogen. Der hervorragende Christoph Waltz ist nur die Krone des Meisterwerks.
Der Film ist nichts für anspruchslose, denn alleine die Eingangssequenz besteht nur aus Dialogen, welche bestimmt 15 Minuten dauert.

Fazit:

Story 5/5
Bilder 4/5
Schauspieler 5/5
Spannung 3/5
Sountrack 5/5
ultraslan55
ultraslan55

7 Follower 40 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2011
Mit guten schauspieler ein schlechter film gedreht schade
Hauserfritz
Hauserfritz

11 Follower 67 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 28. Dezember 2010
Sehr geschmackssache. Meiner meinung nach muss sich hier jeder selbst ein Bild machen. Für mich war der Film zu sehr gesplitted, sprich, am Anfang interessante Story, dan plötzlich nur dummes herumgeballer, dan auf einen Schlag totale langweilige Konversationen, dann auf einen Schlag wieder dummes herumgeballer, etc...

Der rote Faden hat KOMPLETT gefehlet, was den Zuschauer unnötig verwirrt.

3/5 von mir, weil er mich im Gesamtpacket dan doch unterhaltet hat, aber das ohne jegliche Ordnung, roter Faden missing !
Veljanovic H.
Veljanovic H.

17 Follower 74 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 12. Dezember 2010
Mein erster Tarantino!
Zu einem bin ich von Tarantino´s Regietalent überwältigt. Die erste Szenen ist das beste Beispiel dafür, hier schafft er es atemberaubende Spannung entstehen zu lassen.
Zum anderem stört mich Tarantino´s Menschenverachtender Stil.
Der Film lebt aber auch von den Schauspielern. Brad Pitt ist Aldo Raine einfach nur total cool , Mélanie Laurent überzeugt ebso als Shoshanna, wie Diane Krueger als Birgit von Hammersmark, oder Michael Fassbender mit einem genialen gefakten British Accent. Letzteres erlebt man nur im Orginal, daher empfiehlt es sich den Film im Orginalen zu sehen.
Oh! Ich hab noch gar nichts über Christoph Waltz gesagt. Der ist natürlich genial und hat sich jeden seiner Preise verdient!
Das Drehbuch ist sehr gut, und voll mit Überraschungen und tollen Dialogen. Zudem hat mich das Ende SPOILER vor allem die Szene zwischen Shoshanna und Frederick sehr überzeugt.
Alles in allem:
Blutig, Blutiger Tarantino!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 17. August 2010
Meine Güte! Welch ein Gefasel. Dialoge? Story? Eine Homage gar? Der Film ist eher eine Abschlussarbeit auf TV-Qualitätsniveau. Mein Rat: üben, üben, üben. Aber leider: es ist der "große" Tarantino, der offensichtlich die Kontrolle über seinen Film verliert! Anstatt einen herrlich politisch unkorrekten Splatter-Anti-Nazikriegsfilm zu inszenieren, stoppelt er pubertäre Gewaltfantasien in haarsträubenster Blödheit aneinander. Ohne jegliche Inspiration, Innovation oder auch nur Lust an der Inszenierung. Das immerhin stand bislang für einen Tarantino-Film. Den Kommerz-Oscar für Christoph gibt es für eine Szene wie aus der Creative-Writing-Class entsprungen. Den armen Brad lässt er bräsig wie nie seinen Text aufsagen und der aus Goodbye-Lenin wie-hieß-er-noch-gleich steht etwas verloren in den Kulissen herum und wirkt immer wie ein Streber. Goebbels wirkt wie aus dem kölner Karneval entsprungen und über Hitler braucht man kein Wort zu verlieren (war das wirklich Helge Schneider?). Ach ja: Til! "Til, in diesem Film bist Du der böse, der aber gutes tut. Ok? Dann spiel das mal". Danke dafür, Quentin. Warum gab es dafür keinen Oscar? Also, entweder er musste noch einen (Pflicht-)Vertrag erfüllen oder er sollte sich unbedingt eine unbefristete kreative Auszeit nehmen. So 10 bis 20 Jahre etwa. Orson Welles hat ja für seine filmische Unsterblichkeit nur zwei Filme gebraucht. Es reicht also Quentin ... Du stiehlst mir meine Zeit!
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