Inglourious Basterds
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4,4
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Bjoerg
Bjoerg

17 Follower 26 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. August 2010
Erstes Mal Schauen: Was zur Hölle habe ich gerade geschaut? Mittlerweile: bestimmt um die 15 Mal geschaut, mit jedem Mal wird der Film noch genialer. Quentin Tarantino nimmt sich Zeit, alle seine Charaktere zu durchleuchten, nur um fast alle früher oder später umzubringen. Besonders die 20 Minuten lange Kellerszene ist dafür ein gutes Beispiel, aber auch gleichzeitig ein Glanzstück des gesamten Films. Die Dialoge, hier besonders zwischen dem wunderbaren Michael Fassbender (ich LIEBE es, wenn er Deutsch spricht…) und August Diehl, sind messerscharf. Doch auch in den weiteren Szenen hat Tarantino viel Wert auf gute Dialoge gelegt und (glücklicher- und richtigerweise) in der OV Deutsche Deutsch und Franzosen Französisch sprechen lassen. Das verleiht dem Film eine gewisse Authentizität, die anderen Filmen in dieser Hinsicht fehlt (aktuelles Beispiel: War Horse). Christoph Waltz glänzt in ganzen 4 Sprachen. Einerseits sollte man seinen Hans Landa über alles hassen, andererseits ist Waltz so unglaublich charmant, dass man seine skurrilen Momente (‚That’s a Bingo!‘) nur lieben kann. Sein Oscar ist absolut berechtigt, da er sogar den Weltstar Brad Pitt absolut zu Boden spielt. Doch auch Pitt hat mit seinem starken Akzent viele tolle Szenen (jaja, spricht am besten Italienisch… ;-) ). Ach, ich könnte jetzt noch weitere schauspielerische Glanzmomente hervorheben, z.B. die von Daniel Brühl und Mélanie Laurent, aber es sind einfach so viele :-D Insgesamt gefällt mir ‚Inglourious Basterds‘ sogar besser als Tarantinos schon sehr faszinierenden ‚Kill Bill‘. Bei mir im Freundeskreis ist der Film absolut zum Kult geworden und nicht selten wird daraus zitiert. Was soll ich sagen… ich liebe einfach politisch unkorrekten und tiefschwarzen Humor!
crimson
crimson

14 Follower 80 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. August 2010
Wer Tarantinos Werke kennt und schätzt, wird sich beim gucken von "Inglourious Basterds" wohl fühlen. Tarantino hält natürlich keinen Anspruch auf geschichtliche Korrektheit. Der ganze Plot ist absolut fiktiv. Die Leistung von Christoph Waltz wurde natürlich zu Recht mit einem Oscar und zahlreichen anderen Preisen belohnt. Er und sein Spiel bleiben einem nach dem Film noch lange im Gedächtnis. Lobend ist auch zu erwähnen das Tarantino vielen "heimischen" Schauspielern eine Rolle gab. Das gilt insbesondere für die deutschen Riege. Schon erstaunlich wieviele deutsche Sternchen dort mitarbeiten durften. Selbst Bela B bekam eine kleine Rolle. Auch schafft es der Film das generell sehr weit ausufernde Schauspielerensemble gut zu integrieren, was sich leichter anhört als es eigentlich ist. Wenn man Tarantinos schräge Gedankenwege und seinen Humor nicht vollkommen abwegig findet, dann sollte man sich diesen Film zu Gemüte führen.
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 3. August 2010
Quentin Tarantino gehört nicht zu unrecht zu einem meiner Lieblingsregisseure. Er ist einzigartig und deshalb freute ich mich auch sehr auf seinen neuen Film. Viele fanden "Kill Bill" ja nicht so gut, aber ich fand auch diese Filme sehr ordentlich. Und auch Tarantinos Neuster, "Inglourious Basterds", ist einfach verdammt gutes Kino, welches selbst beim zweiten Mal sehen kein bisschen seiner Magie verliert.
Der Film ist dabei in fünf Kapitel unterteilt. Im ersten Kapitel stößt man das erste Mal auf den Judenjäger. Dieser wird brilliant von Christoph Waltz dargestellt. Er gehört wirklich zu den Stars des Films, weil seine Leistung überragend und absolut herrlich ist. Die erste Szene wird gleich von einem grandiosen Score begleitet, der fast schon an einen Western erinnert. Dann geht es auch gleich sehr dialoglastig zu, bis dieses erste Kapitel dann die erste halbe Minute Action bietet. Sehr vielversprechend und macht Lust auf mehr.
Es geht weiter mit dem zweiten Kapitel, in dem uns die Basterds vorgestellt werden. Brad Pitt als Anführer der Basterds ist einfach die Idealbesetzung. Er spielt seine Rolle großartig und hat mir sehr gefallen. Dann wäre da auch noch Eli Roth, der ebenfalls ziemlich gut spielt und überzeugen konnte. Til Schweiger hat nicht mehr zu tun als grimmig zu gucken, tut dies aber sehr gut und hat er hat ein paar echt geile Szenen. Dieses Kapitel macht enormen Spaß und hat noch mehr Lust auf mehr gemacht.
Mit dem dritten Kapitel wird es dann erstmal ruhiger. Hier geht es um die Figur der Shosanne, welche bereits im ersten Kapitel kurz vorkam. Sie wird von Mélanie Laurent sehr gut dargestellt und irgendwie hat ihr Auftreten ein wenig was von einer Femme Fatale. Auch sieht man hier Daniel Brühl, welcher ebenfalls überzeugen kann. Das Kapitel ist wieder sehr dialoglastig und viele von den Dialogen sind in französisch gehalten. Heißt, der Zuschauer muss viele Untertitel lesen, aber mich hat es nicht gestört und mich hat auch dieses Kapitel gut unterhalten.
Das vorletze Kapitel leitet dann so langsam das Finale an. Die Szene in der Kneipe im Keller ist einfach total genial. Tarantino zeigt ausführlich, wie die Personen ihr Spielchen spielen, sich lange unterhalten und plötzlich hat sich einer verraten und die Situation wird gefählich. Dann explodiert die Szene förmlich und nach einer halben Minute ist das Ganze schon wieder vorbei. Total genial. Hat mich echt amüsiert, hat wirklich Spaß gemacht.
Das letzte Kapitel schreibt dann neue Geschichte. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Tarantino so weit geht, aber wenn das einer darf und kann, dann er. Ich war auf jeden Fall überrascht und es hat mir sehr gefallen. Die Szene im Kino ist einfach mega geil inszeniert. Die Leinwand ist schon verbrannt, der Projektor läuft noch weiter und projeziert das Band auf den Rauch. Das sieht echt stark aus und hat einfach inszenatorische Raffinesse. Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen.
Dass die Inszenierung eines Tarantinos genial ist, brauche ich nicht nochmal extra erwähnen. Er hat es einfach drauf. Die Atmosphäre des Films ist ebenfalls genial. Das Ganze ist niemals zu ernst, hat irgendwie ständig eine gewisse Lockerheit dabei. Teilweise ist es auch schonmal wirklich witzig und ich konnte lachen und der Coolnessfaktor ist auch vorhanden. Auch eine Tarantino-typische Szene gibt es wieder, nämlich ein Fuß in Nahaufnahme.
Der Unterhaltungsfaktor ist bei ca. zweieinhalb Stunden einfach sehr gut. Mich langweilte der Film selbst beim zweiten Mal kein bisschen. Von Langeweile fehlt also jegliche Spur. Harmlos ist "Inglourious Basterds" ebenfalls nicht. Gerade bei dieser Thematik hat mich die Freigabe ab 16 Jahren in Deutschland schon gewundert. Es gibt zwar nur wenige brutale Szenen, aber die vorhandenen sind wirklich brutal, zwar immer kurz, doch explizit und blutig. Die Effekte sind sehr gut geworden. Begleitet wird alles von einem exzellenten Score.
Fazit: In Deutschland wurde "Inglourious Basterds" total falsch verkauft. Zumindest der Trailer ließ auf einen richtigen Actionreißer vermuten, doch das hat man nicht vor sich. "Inglourious Basterds" ist ein sehr dialoglastiger, Tarantino-typischer Film geworden, der mit sehr guten Darstellern, einer geilen Inszenierung, einer tollen Story, einem hervorragenden Score und einem nahezu perfekten Unterhaltungsfaktor glänzt. Zu einem Meisterwerk fehlt zwar noch der letzte Schliff, aber auch so ein absoluter geiler Film, der mir wahnsinnig gut gefallen hat!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. Januar 2011
In seiner Quentin-Tarantino-Anti-Dramaturgie einem filmischen Roman gleich, versteht Inglourious Basterds dennoch mit coolen Dialoge sowie einem unglaublich aufspielendem Christoph Waltz zu unterhalten. - Fuer Tarantinofans ganz ok, der Rest braucht ihn nicht unbedingt zu sehen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. Juli 2010
21.Jahrhunder: Bester Film geht an IB!
Markeloser Film.
Vorallem die Musik die wiedereinmal GENIAL in szene gesetzt wurde!
Ein Hoch auf Tararntino!
Nur erschreckt hab ich mich schon, als der Bärenjude grade ausholt und die Kamera nicht weggedreht wird! Und genau das macht den Film aus: Er ist anders als die anderen!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 21. Juni 2010
Was habt ihr erwartet 120 min Nazi-Killen??"Ehh voll de Fett Nazikrieg!!"
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 22. Mai 2010
Wird dem Hype nicht gerecht. Hat leider nur sehr wenig geniale Tarantino Regie Qualität
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 18. Mai 2010
Nazis bestialisch umbringen lautet die Devise - dabei werden zu 99% normale Soldaten auf brutalste Weise massakriert, denen ja überhaupt nichts anderes übrig bleib als in den Krieg zu ziehen...keine Ahnung wie man dafür auch noch eine postive Bewertung abgeben kann, denn die vermeintlich "guten" sind kein Stück besser als Nazis... Naja, der Film hat auch noch ziemliche längen, bei unglaublich nichtsagenden und ins nirvana führenden Dialogen, die Kostüme und Requisite ist einfach nur unterirdisch grottig, den meisten Standorten die in Frankreich spielen sollen, sieht man sofort den Babelsberg Hinterhof an und die Darsteller sind so unfranzösisch wie man es sich schlechter nicht ausmalen könnte. Der Hitlerdarsteller steht fortan für die schlechsteste Darstellung besagter Person für jetzt und für immer, einfach nur zum abschalten. Ewige Längen, bei dümmster Handlung, übelste und stupideste Brutalität die wohl "cool" sein soll - einfach nur peinlich und super langweilig. Die Anfangs 10-15 Minuten gehörtem Waltz alleine, völlig danaben die Befragung. Eine Hausdurchsuchung der 20 m² Bude hätte vollkommen genügt - bis zum Satz ob er das Haus durchsuchen lassen soll passiert nichts u. in dem Moment knickt der Verhörte sofort ein- was sollte dann das ganze drumrumgerede ? Nur ärgerlich der Film und Action auf Autobahnpolizei Niveau made in germany.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 10. Mai 2010
Das Drehbuch und die Regie sind wieder der Hammer...

Schauspielerisch hat er auch wieder bei jedem ins schwarze getroffen, allen voran natürlich Herr Waltz !!

Einzig der Mittelteil, ist leider ein stellenweise langweilig, darum nicht die volle Punktzahl
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 4. Mai 2010
Ein Film nach typischer Tarantinoart.Gute Dialoge sowie die Wahl der Musik sind, wie man es vom Meister gewohnt ist.
Die Starbesetzung ob deutsch oder amerikanisch war gut besetzt.Christoph Waltz hat sich den Oskar verdient,da er großes Kino gespielt hat.
Die Story gefällt so weit mäßig gut,bis zum Kinoakt.
Mäßig gut , weil die übertriebene Gewalt gegenüber den deutschen Soldaten(der Bärenjude) der sich in Amerika sicher gut verkauft, aber jeder der den Krieg von der Seite unserer Großväter kennt, nicht darüber begeistert wäre.

Das Ende.
Ein Ende wie es sich die Amerikaner sicher gewünscht hätten.Alle Nazischweine in einem Kino locken und dann anzünden......
Nun gut deshalb keine volle Punktzahl von mir.
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