Inglourious Basterds
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4,4
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131 User-Kritiken

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MalTiX
MalTiX

5 Follower 29 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 30. April 2010
Immer wir Deutschen...
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. April 2010
Dieser Film kommt im typischen Tarantino Style daher, klasse Dialoge, sehr gute Schauspielerleistung (C.Walz, B.Pitt, T.Schweiger). Seit Pulp Fiction ein ehrwürdiger Nachfolger. Auf Blu-Ray ein völliges Erlebnis.
Alpha78
Alpha78

32 Follower 130 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. April 2010
Das Thema 3. Reich ist zwar sehr ungewöhnlich, darüberhinaus ist Inglourious Basterds aber ein typischer Tarantino. Ironisch, blutig, morbide. Insbesondere Christoph Waltz überzeugt in seiner Rolle als "Judenjäger". Er hat die Auszeichnungen mehr als verdient. Einen halben Stern Abzug gibt's, weil die Story so an den S...Haaren herbeigezogen ist, dass sich jedem geschichtlich gebildeten Menschen die Zehennägel gen Himmel biegen. Hoffentlich erkennt das amerikanische Volk den Film in hundert Jahren nicht als geschichtliche Wahrheit an.
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

110 Follower 216 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. April 2010
Es wurde schon vieles zu diesem Film gesagt, deshalb nur einige kurze Anmerkungen:

Schauspielerisch klasse. Selbst kleinere Nebenrollen sind hochkarätig besetzt. Christoph Waltz hat eigentlich die Hauptrolle inne und zurecht einen Oscar bekommen. Brad Pitts "Ansprache" ist kultverdächtig, jedoch bekommt er als offizielle Hauptrolle überraschend wenig Szenen.

Die Ausstattung und Requisiten sowie das Setting sind von hervorragender Qualität und sorgen damit für eine ausgezeichnete Optik.

Die Handlung ist stets auf hohem Niveau angesiedelt, beinhaltet einige brillante Dialogszenen, jedoch fehlten genügend Höhepunkte. Der Film hatte einige Längen, manche Szenen wirkten langatmig.

Die Brutalität ist nicht ausufernd und nur punktuell. Meiner Meinung nach ist FSK 16 absolut gerechtfertigt. Ich hätte mir persönlich gewünscht, dass Tarantino noch etwas weiter gegangen wäre. Manchmal war der Film zu wenig grotesk. Es wirkt so, als ob Tarantino es in diesem Film vielen recht machen wollte.



Insgesamt fehlt "Inglourious Basterds" das gewisse Etwas, um es zu einem Klassiker wie "Pulp Fiction" werden zu lassen. Dennoch liefert Tarantino einen sehenswerten Film ab, der einige Highlights zu bieten hat und einzigartig in der Hinsicht ist, dass ich spontan keinen anderen Film kenne, der den 2.WK so "anti-dokumentarisch" thematisiert.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 12. April 2010
Mal ein Film, den man aufgrund des sehr niedrigen Niveaus getrost vergessen kann.

Völlig belanglose Dialoge und ein Soundtrack der wohl für einen anderen Film komponiert wurde ziehen sich über endlos lange 150 Min wie ein roter Faden hin.

Darsteller wirken teilweise fade und in ihrer Rolle erschreckend deplatziert.

Die gezeigte Gewaltorgie rettet den Film auch nicht und stößt eher ab.



Fazit: Dieser Streifen wird weder den damaligen deutschen Soldaten noch einem anspruchsvolleren Publikum gerecht.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. März 2010
... das war die Frage, die mich direkt nach dem Abspann beschäftigte.



Ich bin einer von denen, die Tarantino nicht hemmungslos begeistert gegenüberstehen. "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" empfand ich als Meisterwerke. Danach drängte sich mir oftmals der Eindruck auf, dass Tarantino fortan alles abliefern könnte und es würde von seinen Fans bedingungslos als Kunst anerkannt.

Ist "Inglourious Basterds" nun gelungen oder nicht?



Die Anwort: Insgesamt "ja" .. aber es liegt kein absolutes Meisterwerk vor.



Der Oscar für den hier oft erwähnten Christoph Waltz ist absolut berechtigt, da er eine grandiose Leistung abliefert. Die Dialogszenen sind an manchen Stellen richtig gut und man muss sich anstrengen mitzubekommen welche Anzahl an Feinheiten Tarantino hier versteckt hat. Auch Anspielungen an alte Kinofilme sind bestens recherchiert und für den 0-8-15 Kinobesucher mit Sicherheit schon überfordernd.



Was führt nun dazu, dass ich 7 Punkte und nicht 10 vergebe?

Es liegt daran, dass der Film insgesamt etwas zu lang geraten ist. Tarantino kann nicht jeden Dialog derart fen ausgestalten, dass es nicht etwas langweilig und ermüdend wird.

Zum anderen stört auch mich die an mancher Stelle (in meinen Augen) unnötige Gewalt, deren Notwendigkeit ich an vielen Stellen nicht sehen kann.

Gerade wenn man bedenkt, dass Tarantino-Filme eine hohe Fangruppe bei den Heranwachsenden haben muss vielleicht nicht jeden Gewaltverherrlichung sein.

(Ich weiß, dass ich für den letzten Satz wenig Verständnis ernten werde bei den Hardcore-Fans)



Fazit: Mit etwas Abstand finde ich den Film sehr sehenswert, aber ein Meisterwerk ist er nicht... und wer eher auf kurzweilige Unterhaltung steht, der sollte sich lieber einen anderen Film ansehen.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 8. März 2010
super wie der deutsche dargestellt wird
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Liebe Cinephile,



ich und Tarantino, das war einmal eine unsterbliche Liebesgeschichte: Der Funken schlug über bei Pulp Fiction und das Feuer loderte dann so richtig bei Jackie Brown. Reservoir Dogs war der Rüpel, den ich nicht so wirklich mochte, der aber irgendwie sexy war. Und Kill Bill war dann die große Ernüchterung am Morgen danach. Wie tief der Fall von Jackie Brown! Und Inglorious Basterds machte nicht den Eindruck als würde er diese Meinung ändern. Und leider hat er das auch nicht. Der Film bekommt nur eine 4+. Die Frage ist: Wieso?



Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Film ist wie immer und mal wieder randgefüllt mit ikonenhaften Filmfiguren hinter denen teilweise fast ebenso ikonenhaft deren Schauspieler stehen. Absoluter Höhepunkt ist da natürlich ein Österreicher (nein, nicht der... :lach: ): Christoph Waltz. Es heißt, ein Film ist immer so gut wie sein Bösewicht. Würde das stimmen, wäre Basterds einer der besten Filme aller Zeiten. Waltz' Col. Hand Landa ist wie eine wunderschöne und absolut tödliche Giftschlange, die sich zuerst auf unglaublich betörende und elegante Weise um sein Opfer bewegt und es mit seinen schönen Farben einlullt...um dann pfeilschnell und mit unglaublicher Präzision loszuschlagen. Dabei wirkt Waltz' Spiel nicht aufgesetzt oder "bemüht böse". Dieser Mann ist böse! Wie er sein Wiener Schmäh einsetzt, um eine noch bösere Atmosphäre zu erzielen, ist phänomenal. Nichts für ungut: Aber Waltz hätte einen Oscar verdient.



Aber auch die anderen sind natürlich wieder eine sehr illustre Runde, insbesondere die deutschen Darsteller: Daniel Brühl spielt den schleimigen Karrieristen, August Diehl brilliert als tödlicher Major Dieter Hellstrom und Diane Heidkrüger überrascht positiv als schauspielernde Agentin. Die amerikanischen und französischen Darsteller bleiben für mein Dafürhalten etwas dahinter zurück: Brad Pitt ist natürlich ganz amüsant, kommt aber über seinen kuriosen "Tennessee-Akzent" nicht groß zum Spielen. Mélanie Laurent spielt zwar toll, ihr bleibt aber leider nur die kämpferische Opferrolle. Das ist ein bisschen schade, da man merkt, dass sie wesentlich mehr könnte.



Vom Standpunkt des Storytelling verzichtet Tarantino zum Glück auf alberne Zeitsprünge und zieht seine Handlung linear durch...höchstens einmal gespiekt von einigen teilweise ganz amüsanten Einspielern. Doch Tarantinos wahre Stärke ist ohnehin etwas anderes: Das Erschaffen von überragenden Atmosphären in Zusammenarbeit mit seinen Schauspielern (offensichtlich kann er sehr gut mit Schauspielern umgehen) und einem großen Auge für tolle Bilder. Die Szene ganz am Anfang in der französischen Bauernhütte ist umwerfend: Zwei Männer, die sich einfach unterhalten. Nichts bedrohliches, nichts irritierendes. Und doch herrscht die ganze Zeit ein unglaubliches Gefühl der Gefahr in der Luft. Das gleiche gilt für die Szene in der französischen Schenke: Selten wirkte Gemütlichkeit so bedrohlich. Und das Bild von Shosanna Dreyfus, wie es am Ende in den Rauch des brennenden Kinosaals projeziert wird, ist schlichtweg genial. Tarantino hat einfach ein unglaubliches Gespür für Stimmungen. Das erklärt auch, warum alle Dialoge in der Muttersprache geschrieben wurden (die deutschen übrigens von Tom Tykwer!). Während in anderen amerikanischen Produktionen einfach der nächstbeste "Pseudo-Deutsche" genommen wird, der dann radebrechend irgendeinen Quatsch erzählt, gibt sich Tarantino wirklich Mühe, der Schönheit und der besonderen Atmosphäre einer Sprache (sei es Deutsch, Französisch, Italienisch) gerecht zu werden. Einem OV-Freak wie mir, der eben genau aus diesem Grund ein OV-Freak ist, nötigt so etwas riesigen Respekt ab! Umso witziger ist natürlich die Szene am Ende im Kino, in der ein perfekt (und anscheinend akzentfrei!) sprechender Christoph Waltz einen völlig verduzten Brad Pitt auf Italienisch zutextet...während Pitt nur mit dem üblichen, amerikanischen Schauder-Italienisch antworten kann (was der Autor dieser Zeilen schon selbst gehört hat! Amis reden WIRKLICH so Italienisch...zumindest alle aus Texas und New York... :lach: ).



Doch wenn alles so toll war, warum dann eine 4+? Weil auch Basterds genau an dem krankt, was ich bei Tarantino eben nicht mag: Tarantino ist ein toller Regisseur...man könnte sogar sagen, er ist ein genialer Regisseur. Doch er kann nur Comics verfilmen. Selbst wenn es gar keine Vorlage zu seinen Filmen gibt. Aber unter'm Strich sind alle seine Film Comicverfilmungen. Sie sind flach, grell, haben hervorstechende, überzogene Charaktere, eine abgefahrene Handlung...alles die üblichen Zutaten eines Comicbuches. Zugegeben: Es sind Comics für Erwachsene und besonders gute Comics noch dazu. Aber eben nur Comics. Bei Reservoir Dogs und insbesondere bei Pulp Fiction war das neu und spannend und grenzte sich angenehm von allen wichtigtuerischen Independent-Produktionen ab, bei denen es nur hochgestochene Dialoge und bedeutungsschwangere Bilder gab. Aber spätestens mit Kill Bill wurde es zur Masche. Die "Pulp Fiction"-Masche. Basterds dreht das Rad zwar in dieser Hinsicht zum Glück ein bisschen zurück. Aber die comichafte Grundstimmung bleibt. Und das ist eben nur eine Zeitlang witzig und originell...aber nicht 15 Jahre lang. Kill Bill hatte den Vorteil, dass es überragende Kamerafahrten hatte, Basterds hat dafür einiges an Atmosphäre und eben die besagten Charaktere. Trotzdem bleibt alles Oberfläche, auf die einige Eimer grelle Farbe äußerst kunstvoll aufgetragen wurden...sehr "reizend" (im wahrsten Sinne des Wortes), aber eben auch sehr abweisend. Man fühlt eigentlich mit keiner der Charaktere mit, am Ende wünscht man sich fast, Col. Hans Landa würde als einziger überleben, ist er doch der einzige mit so etwas wie einer Seele...wenn auch einer sehr düsteren Seele. Die anderen und dessen Schicksale sind nur Staffagen in einem Schießfigurenkabinett. Und genau das ist der große Unterschied zu Jackie Brown: Auch hier gab es kunstvolle Einstellungen, coole Musik und eine geile Atmosphäre, die sich positiv von irgendwelchen bleischweren Arthaus-Dramen unterschied. Doch ging es dabei um etwas, was eine Idenfikation und Anteilnahme ermöglicht: Um echte Menschen mit echten Problemen. Und für einen Moment dachte ich, Tarantino hätte ein echtes Interesse, echte Geschichten von echten Menschen echt spannend und kreativ erzählen zu wollen.



Ich habe mich geirrt. Schade.
ilovekino
ilovekino

23 Follower 115 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Hmmm habe diesen hochgelobten Tarantino-Streifen endlich gesehen und der erste gedanke den ich hatte war "überflüssig" und das ist der Film der wochenlang gelobt wurde?Also viele schreiben auch "ich/wir haben gelacht" frag mich die ganze Zeit vorüber? Ja es gab hin und wieder ein lacher und ja es war gemetzel und auch super brutal,was uns Männern sehr gefällt aber im ganzen war das ein echt langweiliger und überflüssiger Film.Wo einem von untertitel lesen schlecht wird.

Tarantino ist definitiv ein guter doch Jackie brown und dieser Streifen landen bei mir unter der Kategorie "überflüsig".
Horror-Fan
Horror-Fan

11 Follower 47 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
In jedem Tarantino fallen einem die speziellen, interessanten Charaktere auf. Bei Inglourious Basterds beschränkt sich dies allerdings auf einen einzigen Protagonisten: Oberst Landa. Oberst Landa ist wohl eine der schleimigsten Ratten, die ich je in einem Film gesehen habe. Christoph Waltz liefert hier eine Meisterleistung ab. Alle anderen Charaktere hingegen bleiben realtiv blass, es fällt schwer Sympathien für sie aufzubauen. Storytechnisch ist der Film natürlich nicht das gelbe vom Ei. Dies würde aber nicht weiter stören, wäre Inglourious Basterds nicht zusätzlich von einigen Längen durchzogen. Der Film ist zwar ganz ordentlich, aber meilenweit von Tarantinos besten Werken entfernt.
Im grossen und ganzen könnte man sagen, die Szenen mit Landa waren gut, die anderen hingegen weniger.
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