Inglourious Basterds
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
“Gewaltverherrlichung” wird als Begriff zum faden Wort, wenn man diesen “Inglorious Bastards” an-sieht; ein abscheulicher Schmutz ist dieser Film, geeignet, in un-serer “Brot- und Spiele-Gesell-schaft” die Leute in den Zustand der Verdummung zu versetzen oder diesen Zusatand zu erhalten.

Vor allem den gewalttätig-verba-len Ausführungen Brad Pitts ist diese Kritik gewidmet.

“Prädikat `asozial´ gebe ich die-sem Machwerk insgesamt; und die "Bewertung:`10:Unübertreff-lich´" [s.o.] gilt auch nur für: "unübertrefflich abge-schmackt!"



Richard Steenbeck



Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 3. Dezember 2010
âžEs war einmal⦠im von Nazis besetzten Frankreichâœ, so beginnt das erste von fünf Kapiteln des neuen Meisterwerks von Kultregisseur Quentin Tarantino (*27. März 1963) aus Knoxville, Tennessee. Und so ähnlich könnte auch sein ganz eigenes Märchen anfangen. Es war einmal⦠ein Filmfanatiker aus Los Angeles der für das Schaffen eines modernen Klassikers, einer Fusion der unkonventionellen Darbietung zu einem der kommerziell erfolgreichsten Streifen der 90er verantwortlich war:

Pulp Fiction. Der Rest ist Filmgeschichte. Und nun, am 20. August diesen Jahres, wurde der rote Teppich am Potsdamer Platz ausgerollt, um sein neuestes Werk zu bestaunen. Inglourious Basterds, stand auf den Plakaten in tiefschwarzem Schriftzug und umrahmte eine, wie in jedem Tarantino-Film, beachtliche Schauspielerriege, angeführt von Hollywood-Beau Brad Pitt, welcher neben den Ehemann-Status der âžsexiest woman alive✠als einer der vielseitigsten und aufregendsten Charakterköpfe seiner Generation gilt. Doch ist es ein anderer Darsteller, nicht mal Amerikaner, welcher dem Star des Films die Show bis zur letzten Szene stiehlt. Aber dazu später mehr.

Wie gesagt: âžEs war einmal⦠im von Nazis besetzten Frankreichâœ, steht da weiß auf schwarz auf der großen Leinwand. So oder so ähnlich beschreibt sich der erste Kapitelbeginn des genialsten Filmes 2009 und des interessantesten Kriegsfilmes der letzten zehn Jahre. Oberst Hans Landa (Christoph Waltz), der âžJudenbärâœ, wie er wegen seiner Tätigkeit genannt wird, sucht, findet und löscht versteckt gehaltene Juden aus. Der Verdacht der Nazis, ein einfacher Milchbauer bietet einer Judenfamilie ebenfalls Schutz, bestätigt sich in ein Blutbad. Doch die junge Shosanna (Mélanie Laurent), Tochter der jüdischen Familie, überlebt und flieht nach Paris, wo sie ein kleines Kino betreibt. Sie glaubt sich drei Jahre lang in Sicherheit bis das Unerwartete eintritt: Ihre Wege kreuzen sich mit dem Mörder ihrer Familie, denn Landa wird Hauptverantwortlicher für den sicheren Ablauf einer Kinopremiere, die in Shosannas Kino ausgestrahlt werden soll. Und als Gäste im Publikum werden keine geringeren als Goebbels, Göring und Adolf Hitler himself erwartet. Die Titelhelden, die Basterds, eine Gruppe jüdischer, rachelustiger Soldaten unter der Leitung des US-Leutnants Aldo Raine (Brad Pitt) planen in Zusammenarbeit mit dem Leutnant Hicox (Michael Fassbender), vom britischen Geheimdienst, einen Sprengstoffanschlag auf das Regime und rechnen sich somit ernsthafte Chancen auf das Ende eines blutigen Krieges aus. Der damalige (fiktive) deutsche Filmstar Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) arbeitet als Undercover für die Basterds und soll drei von ihnen in die Premiere einschleusen. Doch unser alt bewährte Hans Landa ist bemüht den ausgeklügelten Plan zu seinem ganz persönlichen Vorteil umzumünzen.

Nachdem beachteten Trailer im Internet, mochte man eine zweieinhalbstündige, erbarmungslose Nazi-Kloppe mit Waffen jeglicher Art erwarten und somit ein ähnlich bluttriefendes Epos wie einst Kill Bill. Doch entpuppt sich Tarantinos neuer Streifen als überraschende Wundertüte. Und dies nicht nur hinsichtlich eines kreativen Waffennutzens (Filmrollen können hier mal als fulminanter Sprengkörper dienen), sondern bereits die Anfangsszene rechtfertigt die Bezahlung der Kinoeintrittskarte. Fast zwanzig Minuten nimmt ein nervenzerreißendes und durch einen latenten Spannungsaufbau kaum zu ertragendes Wortgefecht zwischen Landa und dem französischen Milchbauern in Anspruch und beweist sich zu einer Sternstunde des modernen Kinos. Und auch im gesamten filmischen Kontext fällt âžIB✠blutleerer aus, als vermutet. Was überwiegt sind sorgfältig geschliffene Dialoge von ungeheurer Intensität und Ausdrucksstärke, welche über kurze Jahre zu einem Merkmal Tarantinos avanciert sind. Zynismus und Wortspiele werden mit Kraftausdrücken zu einem künstlerischen und doch authentischen Cocktail der Wortakrobatik gemixt.

Bei Brad Pitt sind es die Figuren selbst, die beim Zuschauer hängen bleiben. Auch Aldo Raine ist ein solcher Charakter. Allein mit seinem Südstaatenakzent und der jetzt schon legendären Ansprache während des ersten Aufeinandertreffens der Basterds, hat sich die Rolle wohl auf Immer und Ewig ins kollektive Popkulturgedächtnis eingebrannt. Doch wie, gesagt, es ist ein Nicht-Amerikaner, der sich aufgrund seines analytischen, rationalen Auftretens selbst eine furchteinflößende Aura verleiht, sodass es dem Zuschauer den Atem stockt, wenn dieses fanatische, perfide und höchst intelligente Multi-Sprachtalent Hans Landa den Mund öffnet. Der Österreicher Christoph Waltz dürfte auch unter Filmkennern ein recht ungeschriebenes Blatt sein. Dabei ist seine Kunst, der Figur eine komplexe Faszination des Bösen abzugewinnen und gleichzeitig mit seinem genial-abscheulichen Spiel die Sympathien der Zuschauer für seinen Charakter zu wecken, mehr als beeindruckend. Es ist leinwandflutend. Selten war ein Zuschauer in einer inneren Unruhe zwischen Ablehnung und Anziehung gegenüber einer Filmfigur gefangen. Waltz sah sich glücklicherweise in der Lage, aus einer fantastischen Wortvorlage eine Figur zu kreieren, welche sich auf Messers Schneide zwischen Fiktion und Realität bewegt, bis es kaum noch einer zu trennen vermag und verleiht Oberst Landa einen bösartigen Tiefgang wie einst Anthony Hopkins als Hannibal Lecter. So ist Waltz der Motor und stellt damit eindrucksvoll dar, dass ohne seine Anwesenheit, die Inszenierung des Films beinahe gescheitert wäre, wie auch Tarantino bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes erklärte, als Waltz seinen Preis als bester Darsteller entgegennahm.

Nicht zu vergessen sind dennoch die deutschen Mitwirkenden vor der Linse. Michael Fassbender etwa hat die Tür nach Hollywood ein für allemal weit offen reißen können und überzeugt als britischer Kontaktmann. Daniel Brühl und Til Schweiger spielen solide. Einzig und allein Diane Krugers Spiel ist von einer konsequent schlechten Leistung gekennzeichnet und bereitet dem Zuschauer chronische Kopfschmerzen.

Tarantino allerdings macht in der Rolle des Strippenziehers alles richtig, gar einwandfrei. Gewaltexzesse ordnen sich schauspielerischer Glanzleistungen und einer klassischen, aber experimentierfreudigen Inszenierung und Bild-Poetik unter und münden in ein Filmerlebnis der besonderen Art, abseits von Mainstream und Popkornkino. Doch kommt es zur Gewalt, dann richtig und gerne extrem, am Rande der Grenzüberschreitung. So ist das âžSkalpieren der Naziskalpsâœ, also die Trennung der Decke vom Schädel oder das Einritzen eines Hakenkreuzes auf die Stirn der Feinde nichts für schwache Nerven und als ein regelrechter Frontalschlag auf die Magengrube zu bezeichnen. Nichts desto trotz ist und bleibt das Verknüpfen von Spaghettiwestern, Kriegsfilm, Actiongroteske und sogar böse Satire üben den Nationalsozialismus und dessen Propaganda eine verblüffend zu sehende Aufhebung klarer Genregrenzen und die Erzeugung eines bunten Genre-Feuerwerkes. Dazu gehört ein Filmdetailwissen ebenso wie ein Mut, den nur Tarantino aufbringen kann. Nahm er sich doch glatt das Recht eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte in ihren Vorkommnissen zu ignorieren und den Tod Hitlers umzuschreiben, gar das Kino als Schuldigen für dessen Mord zu präsentieren - der Beweis einer tiefen, innigen Liebe zum Kino in ganz spezieller Form. Tarantino zauberte sein bislang stärkstes Drehbuch in ein Fantasieepos ohne jegliche Spezialeffekte und Zauberwesen, sondern mit Menschen aus Fleisch und Blut. Menschen, welche Geschichte schrieben und solche, welche Geschichte geschrieben hätten, wären sie existent gewesen. Und doch beweist Tarantino sein gesundes Verständnis für Realismus und weiß auch seine Fiktion zu definieren und klar zu trennen indem er die Geschichte um Aldo Raine und Hans Landa als Märchen beginnt, wie ein Netz webt und enden lässt.

Q.T. ist kein Ausnahmetalent, welches sich in eine Schublade des Kapitalismus, Kommerzes und der Profitgier hat stecken lassen. Im Gegenteil. Durch seine Eigenartigkeit Filme auf die große, internationale Leinwand zu bringen, durch seine äußerst mutige und oftmals gewagte Inszenierung von Gewalt im Gleichgewicht zu Wortgefechten und Retroelementen, sowie durch seine charmante Art und Weise die eigene Persönlichkeit in Form von Musik, Worten und Selbstironie durchschimmern zu lassen, ist er zu einem Unikat Hollywoods geworden. Er dreht weniger Filme, er lebt sie. Quentin Tarantino ist die menschgewordene Experimentierfreudigkeit und zugleich der Forscher seiner selbst, ohne auf den Gedanken zu kommen, die filmischen Wurzeln zu verlassen.

Christoph Waltz Figur sagt gegen Ende des Films unter Ausbruch der Vorfreude einen Satz, der sich sowohl auf die steile Karriere und das verblüffende Talent Tarantinos, als auch auf dessen Inglourious Basterds übertragen lässt: âžOh, das war ein BINGO!âœ.

Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wunderbar. Film von 154 Minuten und ich war am Ende der Meinung, ich waere gerademal eine halbe Stunde drin. Sehr schön.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dieser Film ist nicht was manche erwartet haben er ist nicht typisch Tarantino, nicht so gut wie andere Tarantinofilme sagen manche ich bin da ganz anderer Meinung man ekennt eindeutig Tarantinos Genialität in diesem Film, er schafft es wie kein anderer mehrere Episoden zu einem ganzen zu Verbinden und dem ganzen seinem Stempel aufzudrücken. Die einzelen Episoden sind jeweils genial und mit sehr schönen Dialogen versehen und perfekt eingefangenen Bildern veredelt. Die Musik ist wie immer bei Tarantino sehr gut gewählt und trägt sehr zur Atmosphäre bei. Insgesamt entsteht dadurch ein herrvorragender Film der die Macht des Films zeigt. Der Cast, vor allem Waltz ist sensationell. Man wird regelrecht weggehauen von dieser schauspielerischen Glanzleistung... Ein Bösewicht der eigentlich einfach nur abgrundtief Böse ist, dies aber so subtil macht, dass man einfach mit ihm mitfiebert. Er schafft es einfach durch sein Spiel alle Sympathien für sich zu entwickeln. Obwohl er der Bösewicht im Film ist. Und allein das ist schon ein Anschauen Wert! Aber jetzt sollte man nicht denken, der restliche Cast sei schlecht auch der ist sehr stimmig. Tarantino schreibt mit diesem Film einfach die Geschichte um und das gelingt ihm absolut gut. Die Anfangsszene und das Finale sind Tarantinoisch gut inszeniert und spannend aufgebaut es gibt nur Punktabzug für einen kleinen Einbruch in der Mitte des Films. Ansonsten ein absolutes Muss für Leute mit nicht zu schwachen Nerven, da es in diesem Film absolut keine Menschlichkeit zu sehen gibt, der Film zeigt schonungslos übertrieben die Realität der Zeit!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Schon jetzt ein Meilenstein in Tarantinos Karriere. Bin gespannt was als nächstes kommt.
papa_AL
papa_AL

11 Follower 76 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Yes, nun hab ich ihn endlich gesehen und ich muss sagen:

Ich bin begeistert! Da Tarantino´s Filme immer mindestens

sehr gut und meistens noch besser (Pulp Fiction,RD,KillBill)

sind, war meine Erwartungshaltung natürlich dementsprechend hoch.

Allerdings war in einigen Kritiken und Beiträgen die Rede von

Langatmigkeit oder zu langen Dialogen. Ich kann nur sagen:

Der Film ist genial! Alle Cineasten und vor allem Fans von

Tarantino bekommen einen tollen Film der eindeutig

Tarantino´s Handschrift trägt!

Allein die Anfangs-sequenz ist einfach genial in Szene

gesetzt. C. Waltz liefert wirklich eine absolute Glanzleistung,

so herrscht von Beginn an eine einmalige Atmosphäre.

Im 2.Kapitel (von insgesamt 5) kommen die "Basterds"

unter der Führung von Brad Pitt ins Spiel.Pitt spielt

seine Rolle einfach herrlich und er hat die ein oder andere

zum Brüllen komische Szene! Tarantino versteht es einfach seine

Figuren perfekt zu besetzten und das beweist er auch diese Mal.

Es fällt Niemand negativ auf! Durchweg gute bis sehr starke

Leistungen der Darsteller! Auch Til Schweiger passt perfekt

ins Geschehen und hat sogar ne richtig witzige kurze "Einführung".

Auch Eli Roth als "Bärenjude" mit der Baseballkeule ist genial!



Mir fällt nichts Negatives ein was ich an "Inglorius Basterds"

zu bemängeln hätte! Auch die Action ist wie ich finde sehr gut dosiert,

es ist eben kein Actionfilm und auch kein Kriegsfilm, wer

einen solchen Film erwartet wird wohl entäuscht werden, aber

Tarantinos Filme waren noch nie sonderlich actionreich.

Jedoch wundert mich die Freigabe ab 16 Jahren, da wenn es

zur Sache geht dann knallhart und gnadenlos, die Sache

mit den "Nazi-Skalps" nehmen die Basterds nämlich durchaus

ernst...



Insgesamt einfach ein absolut genialer Streifen:

Messerscharfe,spannende und witzige Dialoge, definitiv

der beste Film den ich dieses Jahr gesehen habe!

Absoluter Pflichttermin fürs Kino!

Prädikat: Genial, Tarantino eben!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wie kann man sich nur so lang und breit über die Baseballeinlage von Eli Roth aufregen und beschweren wie geschmacklos und brutal sie doch ist. Wir sind doch nicht aus Zucker! Damals sind viel schlimmere Dinge passiert, als das Menschen mit Baseballschläger niedergestreckt werden. Immerhin hat es bei Tarantino den Richtigen getroffen. Es wird sich beschwert, dass es Leute "geil" finden wenn einem Nazi der Schädel zerschmettert wird. Ich finde es viel fraglicher wie Leute sowas nicht gut finden können. Sind das die 5,8% die in Sachsen ihr Kreuz bei bei der NPD gemacht haben und sich jetzt beschweren, dass Nazis im Kino das bekommen was sie verdienen?! Mir ist ein Nazi mit Schläger am Kopf lieber als einer mit einem in der Hand! Ich hab noch niemand hier gesehen der es schrecklich und geschmacklos findet, dass eine unschuldige jüdische Familie wie Ratten erschossen werden!! Das ist traurig... Eine ganze Familie wird grundlos hingerichtet und hier wird sich aufgeregt über einen Nazi der hingerichtet wird. Fragt euch mal auf welcher Seite ihr steht?! Die Gewalt hält sich in ihrer Darstellung absolut in Maßen. Da gibt es viel schlimmeres.

Und vergesst bitte nicht, dass es hier um Unterhaltung und Fiktion geht und nicht um Realität. Ich finde es viel tragischer, dass sich ein NPD-Spitzenkandidat im Fernsehen so äußern darf wie am Sonntag im ZDF! "Die Wahl in Sachsen war ein Sieg für die Demokratie und wird ein nächster Schritt gegen die Feinde der Volksgemeinschaft" Sowas sehen eure Kinder Sonntags abends im öffentlich rechtlichem Fernsehen. Und hier wird über Hollywood Nazis diskutiert....
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Kann den beiden Schreiben zuvor nur Beipflichten...

Wie man aus einer Tragödie Krieg versucht eine Komödie zu stricken und dabei alles in den Dreck zieht. Weder witzig, noch einfallsreich, einfach nur dumm.

Aber das Thema 3. Reich scheint ja immer noch Blockbuster tauglich zu sein.
starvinmarvin
starvinmarvin

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4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich hatte einen aüßerst vergnüglichen Abend.

Vom filmischen Standpunkt ist dieser Film zwar deutlich anders als seine Vorgänger, doch ich fand Aufbau, Darsteller und Inhalt sehr überzeugend.

Die ersten beiden Kapitel waren meiner Meinung nach perfekt, tolle Dialoge, gelunge Inszenierung und wie es sich für einen Tarantion gehört nicht gerade zimperlich im Umgang mit Gewalt. Ehrlich, seit Kill Bill sollte man wissen auf welchen Art Film man sich hier einlässt und dort wurde wesentlich umfangreicher und detaillierter durch die Gegend gemetzelt. Das 3. Kapitel war mir persönlich dann doch zuviel der Dialoge und hat mich ein wenig zweifeln lassen. Dafür erreichte der Spannungsbogen meiner Meinung nach im 4. seinen Höhepunkt und hat mich vollends vom Film überzeugt. Über das Ende lässt sich meiner Meinung nach streiten, mir war das Ganze dann doch ein wenig zu amerikanisch und einfallslos. Dennoch hat mich der Film vollkommen überzeugt, was nicht zuletzt an Christoph Waltz überwältigendem Spiel, dem gut gewählten Cast und quentintypischem Humor lag. Wie Herr Tarantino kürzlich erwähnte liegt bei ihm der Focus auf Unterhaltung, und ich hab mich bestens unterhalten gefühlt=)
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Kein weiterer Kommentar, das sagt alles.
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