Inglourious Basterds
Durchschnitts-Wertung
4,4
4293 Wertungen

131 User-Kritiken

5
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EMOWi .
EMOWi .

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0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich gebe zu, ich habe den Film nur zum Teil gesehen. Bin dann rausgegangen; dieses Machwerk war mir zu dumm, zu gewaltgeil, zu schlecht.

Es ist mir völlig unbegreiflich, wie ein Mensch mit einem Rest von cineastischem Geschmack und Niveau so etwas gut finden kann!

Überhaupt halte ich diesen Tarantino für den meist überschätzten Regisseur unserer Zeit. Auch seine bisherigen Filme sind - so weit ich sie kenne - einfach nur zweit- und drittklassige Splatter-Movies auf niedrigst möglichem Niveau. Ich kann mir das nur durch einen geschickten Medien-Hype erklären.

Dies ist jedenfalls garantiert der letzte Tarantino Film, den ich mir in meinem Leben zumuten werde - man muss ja nicht jeden junk zu sich nehmen.
Sweeney Todd
Sweeney Todd

5 Follower 30 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wenn man sich einmal ansieht, was dem weltweiten Publikum in letzter Zeit so geboten wurde, dann kriegt man echt Angst um das Kino.

Ich zähle nur einige erschreckende Beispiele auf:

"Illuminati", "Transformers 2", "Harry Potter VI", "Horst Schlämmer", "G.I. Joe" und "Knowing"...

Allesamt Filme, die für anspruchsloses Kino perfekt sind. Obwohl.. nicht mal das...



Doch nun kommt der schon sehr lange herbeigewünschte neue Film von Quentin Tarantino, der uns mit Meisterwerken, wie Pulp Fiction verwöhnt hat. Ein Mann des Kinos.

Er beginnt mit einem Vorspann, den man, nicht nur aufgrund der vielen Stars und der grandiosen Musik, nur zu gerne anschaut. Dann wird auf eine Totale geschnitten. Man wird langsam in die Situation eingeführt. Es beginnt eines von vielen fantastischen Stücken von Enrico Morricone mit einer Variation von "Für Elise".

Hans Landa trifft auf einen französischen Bauern und redet mit ihm in perfektem Französisch über belanglose Dinge, bis er dann plötzlich zum Thema "Juden" kommt. Stolz verkündet er seinen Spitznamen "Judenjäger", erklärt warum Juden mit Ratten verglichen werden und veräppelt seinen Führer Adolf Hitler.

Dann stellt er dem armen Bauern ganz direkt die Frage, ob er Juden bei sich versteckt hielte.



Eine große Stärke von Tarantino ist, dass er seine Dialoge über sehr viele Jahre Drehbuchschreiben perfektioniert.

Tarantinos ursprüngliche Idee war, dass er einen Film dreht, der auf geschichtlichen Ereignissen basiert und er sich daran hält. Allerdings entschied er sich für eine freie Version, da seine Charaktere sonst zu sehr unter diesen Ereignissen leiden würden.

Ein Zitat von Tarantino:

"Wenn meine Figuren im Zweiten Weltkrieg gelebt hätten, hätten sie den Zweiten Weltkrieg so beenden können."

Doch zurück zum Film.

Die Dialoge sind einfach fantastisch und allein durch diese wird einem an keiner Stelle langweilig. Tarantino hat sehr langsam geschnitten, doch nur einige Szenen wirken ein wenig zu lang, was man dem Film allerdings mit Leichtigkeit vergeben kann.



Zu den Darstellern:

Einfach spitze, was Tarantino aus jedem der Darsteller kitzelt. Einzig Daniel Brühl überzeugt mich, wie immer, nicht vollends.

Brad Pitt, Diane Kruger, Til Schweiger, etc etc alle großartig besetzt. Eine große Stärke ist natürlich, im Gegensatz zu "Operation Walküre", dass deutsche Figuren mit deutschen Schauspielern besetzt wurden.



Die Geschichten ist einfach grandios und bildlich sehr stark in Szene gesetzt.

Tarantino meistert auch diesen Film mehr als erstklassig!

Meines Erachtens nach kommt Tarantino mit diesem provokanten Film an den Klassiker "Pulp Fiction" heran, setzt mit "Inglourious Basterds" ein Ausrufezeichen im Filmjahr 2009 und bekommt von mir, bisher (warten wir auf "Avatar", "Lovely Bones" und "Imaginarium of Doctor Parnassus") die Auszeichnung "Film des Jahres 2009"! Dies ist der Film auf den ich gewartet habe und alle Kinolieblinge sollten sich diesen Film anschauen, denn er ist ein Muss!

Tarantino bekommt von mir, endlich wieder, was er verdient:

10/10 Punkte
Michael K
Michael K

3 Follower 20 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ohne Zweifel ein weiteres Meisterwerk des Kinoverrückten Tarantino. Ein Hochgenuss der vortrefflichen Schauspielleistungen im Minutentakt. Jede noch so kleine Nebenrolle wird mit einem Star oder zumindest einem recht talentierten bzw einem echten Typen besetzt. Wenn bei Tarantino ein Wirt die Getränke reicht, muss schon ein Herr Berkel an den Start kommen. Waltz,Pitt, Diehl, Brühl, Fassbender, alle spielen hervorragend. Diane Kruger natürlich nicht, dafür wird sie von Landa im Film für ihr schlechtes Schauspiel ja auch gebührend bestraft....

Auch die mir vorher unbekannte Darstellerin der Shosana sowie den Bauern am Filmanfang fand ich sehr überzeugend. Die Scheisserei im Keller dürfte eine der am schnellsten gemachten Ballereien der Filmgeschichte sein. Muss man sich direkt nochmal auf DVD ansehen, um zu erkennen, was da eigentlich im Deatail vorgefallen ist.



Im übrigen kann ich eine "deutschenfeindliche" Tendenz gar nicht erkennen. Im Gegenteil, die spielenden Soldaten im Keller werden regelrecht spympatisch ( bis auf Diehl natürlich) angelegt.

Reynolds
Reynolds

7 Follower 30 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe mir diesen Film am vergangen Freitag im Kino angesehen. Meine Erwartungen waren zuletzt ein wenig gesungen nachdem ich mir schon so einige Kritiken anderen Kinobesucher hier durchgelesen hatte. Ich für meinen Teil muss jedoch sagen, das der Film durchaus gelungen ist. Die Handlung und die teilweise herausragenden schauspielerischen Leistungen unterhalten über die komplette Laufzeit. Einzig die Szene in der Kellerbar ist etwas zu sehr in die Länge gezogen. Die tragende Kraft in diesem Film ist Christoph Waltz, seine Charakterdarstellung ist schlicht hin weg herausragend. Auch die Performance von Mélanie Laurent bleibt einem noch dauerhaft in Erinnerung. Das mag sicherlich auch an ihrem hübschen Äußeren liegen. Die explizieten Gewaltdarstellungen muss man bei Tarantino nun einmal billigend in Kauf nehmen. Der Mann ist halt ein Freund dieser drastischen Darstellung, „bewundern“ durfte man dieses auch zuletzt in seinem Film Deathproof. Manch anderer Regisseur ist in dieser Hinsicht etwas feinfühliger und deutet gewissen Handlungen nur an. Jeder halbwegs intelligente Mensch, weiß dann bereits was geschieht und das Blut muss nicht erst bis in die Kamera spritzen. Ich persönlich habe weniger ein Problem mit dieser deutlichen Darstellung der Gewalt, jedoch etwas weniger exzessiv, hätte der Handlung und dem Film sicher auch nicht geschadet. Ansonsten ist der Film im meinen Augen eine runde Sache. Jedes Kapitel bringt einem die Charaktere näher und das explosive Ende ist meisterlich inszeniert. Meine Wertung: 9/10.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Gleich vorweg ging ich mit ein wenig skeptischen hintergedanken ins kino da mir Tarantinos Filme nicht sonderlich zusagen - lediglich die Starbesetzung verleitete mich dazu mir den Film anzuschauen. Was ich sah überraschte mich jedoch mehr positiv als negativ - Christoph Waltz war einfach genial und auch Brad Pitt hatte seinen Auftritt. Der Rest an Schauspilern war Mittelmaß...



Gestört haben mich die ab und zu etwas flachen dialoge und die etwas übertriebene und fast schon gewaltverherrlichende gewalt (Baseballschlägerszene, skalpieren, Till Schweiger o.O,...)



Auch war es ein wenig zu viel rumgeballere auf zivilisten - die barszene ist etwas einfallslos zu ende gegangen - alle tod - toll!!!



Mit den Dialogen hat es tarantino auch oft übertrieben und das Ende ist sowieso das letzte (2 Punkte abzug) weil es so absurd und unhistorisch ist (Hitler und alle werden erschossen OH GOTT OH GOTT)



7 Punkte aber aufgrund der Schauspielerischen Leistung von Waltz der so grandios alle in den schatten stellte (wie Heath Ledger in TDK)

Meine Lieblingszene war gleich die erste mit dem Bauern und seinen Töchtern - herzrasen



Fazit: Ein Tarantinostreifen wie er im buche steht - lang, brutal, aber mit tollen Schauspielern
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Inglorius Bastards Gut man stellt sich wenn man den Trailer sieht was Action reicheres vor aber ich fand den Film doch BESSER als erwartet voller intressanter auch Teils Witziger Dialoge und einem wirklich einzigartigen ende fur den 2 Weltkrieg so wie es nie in Geschits Buchern stehen Konnte in dem Film wird Teils auch in Franz Gesprochen is aber mit untertitel nicht storen macht den Film einfach Authentischer.



Aber nun kommt etwas was Storend ist ist die meinung die die Leute in den Film reinterbretieren einer zb schreibt das der Film die Botschaft vermitteln soll das es in ordnung ist bose Leute zu Toten aber wie interbetriert man Bose und Voralen dingen der Film ist entertainment da muss man nichts reinterbetrieren hat Pulp Fiction Tieferen sinn?

Und auzerdem nur weils um Nazis geht zereissen sich alle das MAUL !!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
...und zwar der bisher blutigste und gewalttätigste des Meisterregisseurs. In Inglorious basterd zeigt er wie aus dem Lehrbuch, wie man mehrere Filmstränge (Kapitel) miteinander verknüpft und Vielschichtigkeit schafft. Es gibt viel zu lachen, viel Trash, viel Action und auch eine große Portion Tragik und Drama. Ein Film, homogen und leichtfüßig, besetzt mit großartigen Schauspielern (Christopher Waltz, Mélanie Laurent...). Fazit: Meisterlich!
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film hat mir wirklich gut gefallen. Er war zwar lang, aber das hat nicht wirklich gestört. Musik wieder perfekt abgepasst und auch Schauspielerisch einfach klasse. Hätte mir zwar etwas mehr Action und weniger gerede gewünscht, aber nunja...Trotzdem ein sehr sehr guter Film. Schaut ihn euch an!



8/10
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein typischer Tarantino, aber meiner Meinung nach nicht auf der Höhe von Werken wie Kill Bill oder seinen anderen Filmen.



Er übertreibt es diesmal mit der Dialoglastigkeit, und kürzt dafür die Action, was für einige langweilige Passagen sorgt.

Natürlich immernoch gut umgesetzt und vom künstlerischen her interessant, aber einfach manchmal nicht unterhaltend, und das sollte ein Film doch in erster Linie sein.



Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wenn ich hier Kritiken von manchen Leuten lese mit der Bewertung von einem Punkt, dann muss ich mir ein wenig das Grinsen verkneifen. Ich meine man gibt eine Gesamtbewertung ab, welche nicht nur den historischen Wahrheitsanspruch der Geschichte umfasst. Es ist ein Film. Er soll unterhalten, und das macht er. Die Dialoge finde ich meist hervorragend, insbesondere die Fragetechniken des SS-Sicherheitsmannes finde ich genial. Da hat man das Gefühl, dass er von vorne herein alles weiß und den Beschuldigten auf elegante, eloquente Art und Weise selber zu seinem (aus seiner Sicht) Unrecht führen will (was ihm ja bei dem Franzosen auch gelingt) ...ich fand diese Verhöre sehr spannend, weil man sich in die Lage des Verhörten gut rein versetzen und mit ihnen gelitten hat...das hatte ich bislang selten in einem Film! Die Geschichte ist ganz witzig, mit kleinen unerwarteten Wendungen oder aber gewünschten Vorhersehbarkeiten, die Schauspieler bringen die Gefühle - meistens - gut rüber (wenngleich nur von wenigen viel gesprochen wird), ruhige Kameraführung (nicht so wie der neue Bond, wo einem von der hektischen Kamera- und der schnellen Schnittführung schlecht werden kann), guter Sound!



Insgesamt charakterisiere ich den Film als "stark" also, 8 Punkte.Ich habe schon wesentlich schlechtere Filme in meinem Leben gesehen. Daher auf jeden Fall eine Empfehlung im oberen Bereich!!



Wie der Film auf andere Menschen in anderen Länder wirkt und wozu er führt; wie realistisch er ist usw., dass ist eine andere Frage, die nichts mit der unmittelbaren Bewertung über den Film zu tun hat.
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