Sonia (Aurélia Petit) und Cheyenne (Mila Dekker) haben sich getrennt – aber nicht etwa, weil sie sich nicht mehr lieben, sondern weil sich Probleme ganz anderer Art zwischen sie gedrängt haben. Nachdem Cheyenne ihren Job als Journalistin aufgrund einer Fusion verloren hatte, konnte sie schon bald ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen und musste aus ihrer Wohnung ausziehen. Natürlich bot Sonia ihre Unterstützung an, aber Cheyenne wollte diese Hilfe nicht annehmen und hat sich stattdessen komplett aus dem kapitalistischen System ausgeklinkt.
4,0
stark
Looking For Cheyenne
Von Christoph Petersen
Die Franzosen sind schon einen ganzen Schritt weiter als wir Deutschen. Gehen bei uns die Demonstrationen selbst dann noch gesittet zu, wenn Großunternehmen Rekordgewinne und Massenentlassungen am gleichen Tag bekannt geben, haben die französischen Politiker einen wahren Horrorsommer hinter sich. Kürzungen an allen Ecken und Enden, die mangelhaften Perspektiven für die Jugendlichen in den benachteiligten Pariser Vororten und die zunehmende Gettoisierung haben dazu geführt, dass sich der soziale Druck in einigen warmen Sommernächten in lautstarken Massendemonstrationen, endlosen Straßenschlachten und brennenden Autos entladen hat. Es ist keine große Überraschung, dass solch ein brisanter Sprengstoff zwischen gekürzten Bildungsausgaben und löchrigen Sozialnetzen auch filmisch nicht lange unaufbereitet bleibt. Dass der bisher sowohl treffendste als auch bissigste Beitrag zu dieser Thematik
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Produktionsland
Frankreich
Verleiher
Pro-Fun
Produktionsjahr
2005
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
-
Sprachen
Französisch
Produktions-Format
35mm
Farb-Format
Farbe
Tonformat
DTS
Seitenverhältnis
1.85 : 1
Visa-Nummer
-
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