Lady Vengeance
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Ben Min
Ben Min

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4,0
Veröffentlicht am 13. Mai 2012
Wieder einmal ein Film, der die asiatische Filmkunst hervorhebt. Klasse Idee, gute Inszenierung und eine der schönsten Filmmusiken die ich seit langem gehört habe!
niman7
niman7

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5,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2012
Das Thema "Rache", wurde in all den Film Jahren so oft durch genommen. Es gab sehr viele, die sehr schlecht waren aber es gab auch zahlreiche, die sehr gut waren. Park Chan-wook´s Film "Lady Vengeance" gehört ganz sicher zu den sehr guten Filmen, welche das Thema "Rache" behandeln.
Die 19 jährige Lee Guem-ja muss für 13 1/2 Jahren ins Gefängnis weil sie angeblich einen 5 Jährigen Jungen ermodert haben soll. Auch wenn ihr keiner glaubt das sie es war, gesteht sie verwirrender weiße diesen Mord. Während ihrer Gefängnis Zeit, denkt die hübsche und Engels gleiche Guem-ja, an nichts anderes als Rache. Bei den anderen Insassinnen, ist sie mehr als die "Gutherzige Guem-ja" bekannt. Dank ihrer freundlichen Art, macht sie sich auch viele Freunde im Gefängnis. Nachdem sie rauskommt, ist Guem-ja ein ganz anderer Mensch und beginnt ihren Racheplan zu verwirklichen. Wie sicher die Meisten auch, habe ich den Regisseur Park Chan-wook durch das Meisterwerk "Oldboy" kennen, lieben und schätzen gelernt. Die ersten Teil seiner Rachetrilogie, habe ich leider noch nicht gesehen aber es werde es so schnell wie möglich nachholen. Oldboy behandelt zwar das selbe Thema, ist jedoch ganz anders als dieser. Während Oldboy ein sehr schnelles Tempo vorlegt, ist dieser hier relativ ruhig. Die Gewaltszenen, im Gegensatz zu Oldboy, sind rar aber diese wenigen haben es sowas von in sich. Ich würde mich zwar für Oldboy entscheiden, wenn ich vor der Wahl, zwischen den beiden stünde. Dennoch kann ich nicht behaupten das Oldboy besser ist. Lady Vengeance wird einer sanften und klassischen Musik begleitet. Wie auch in Oldboy, spielt die Musik eine wesentliche Rolle in Park´s Film. Die Musik passt zu jeder Szene perfekt und passt sich auch jeder Situation was Lautstärke angeht, nahezu ideal an. Yeong-ae Lee ist einfach die perfekte Besetzung. Man weiß nie so richtig was in ihr vorgeht. Ist sie nun kaltblütig und herzlos oder hilfsbereit und Engels gleich? Das Wort "Racheengel" passt hier sicher wunderbar zu ihr. Chon Min-Sik spielt hier dieses mal den Peiniger anstatt den gepeinigten. Seine Spielzeit ist leider sehr kurz aber dafür ist jede Sekunde mit ihm grandios. Was mir am besten an diesem Film gefallen hat, ist dass der Regisseur nicht ganz genau auf die Motive des Mörders geht. Das Thema "Selbstjustiz" ist und bleibt den ganzen Thema lang das Hauptthema. Auch wenn sich der kleine Angestellte in den Gueam-ja verliebt, wird das ganze nie zu einer kitschigen Romanze und das ganze ist nur Nebensächlich. Der Film ist chronologisch Zeitlich zu einander versetzt. Das hasse ich normaler weiße an Filmen. Park schafft es dennoch perfekt die Geschichte so darzustellen und alle wichtigen Charaktere vorzustellen. Des weiteren schafft es Park wunderbar den Zuschauer die Wahl zu überlasse. Selbst am Schluss bei dieser Einzigartigen Szene, wird das ganze so dargestellt, das man immer die Entscheidung in der Hand hat. FAZIT: Lady Vengeance ist für mich ein perfektes Meisterwerk dass das Thema Rache so unglaublich gut behandelt auch wenn man glaubt dass das Thema durchgekaut ist. Ein Film der auf Grund seiner Einzigartigen erzähl weise und poetischen Bilder, den Film für jeden Zuschauer mit Anspruch, ein Hochgenuss von aller Feinsten ist. Dieser Film hier, bleibt sicher in Ihren Gedächtnis für eine ganze weile.
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 12. März 2010
Ein Film der mich sehr überrascht hat. Habe mir den Film nur durch zufall angesehen und wurde nachher sehr überzeugt. Ein sehr spannendes und gutes Drama, bei dem man richtig mitfühlt. Krasses und erschreckendes Ende. Kann nur jedem Raten sich den Film einmal anzusehen.



7/10
Dmitrij Panov
Dmitrij Panov

25 Follower 99 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 12. März 2010
Ein wahrer cineastischer Hochgenuss in erlesenen Bildern, welche, unterlegt mit grandioser (teilweise klassischer) Musik, eine Geschichte voll Leid und Gewalt erzählen. Park Chan-Wooks Abschluss seiner Rachetrilogie erreicht zwar nicht die Wucht und die Überraschungseffekte von "Oldboy", bietet dennoch viel psychologischen Tiefgang, eine Menge an seelischer Gewalt und ganz ganz viel Poesie, selbst in den blutigen Sequenzen. Trotz der meist doch recht subtilen Gewaltdarstelllung trifft der Film mitten in den Zuschauermagen, verstört, rüttelt auf, fasziniert. Wer einen zweiten "Oldboy" erwartet, wird sicherlich eher enttäuscht, setzt der Film doch mehr auf eine ruhigere Erzählweise. Dennoch ist der Film in meinen Augen beinahe perfekt, vielschichtig und anspruchsvoll und von einer so nur selten erlebten audiovisuellen Brillianz, ein würdiger Abschluss der Rachetrilogie, wenn auch etwas schwächer als der zweite Teil, so dennoch ein modernes Meisterwerk: Dieses schockierende Gewaltdrama ist eine klare Empfehlung für alle anspruchsvollen Filmfans und die, die es werden wollen.
Koyaanisqatsi
Koyaanisqatsi

11 Follower 56 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 12. März 2010
bei diesem film hat es mich doch sehr gejuckt, mich nach einem jahr mitlesen endlich mal hier anzumelden.



oldboy konnte ich einiges abgewinnen. die bilder haben mir sehr gefallen und ich wurde immer neugieriger nach einer art auflösung, die es dann ja auch gab - aber was für eine!



aber mit lady vengeance ist das nun ganz anders. die bilder sind größtenteils recht beeindruckend, bloß versickern im selbstzweck und machen die irrfahrt durch diese perverse geschichte insgesamt auch nicht angenehmer. ab einem gewissen punkt konnte man den rest der geschichte im prinzip vorausahnen, und vorher bestand der film nur in einer konfusen, anscheinend willkürlichen und teilweise für den weiteren verlauf viel zu schnellen aneinanderreihung von szenen. es gibt viele filme mit einer unchronologischen vorgehensweise, wo dies eine interessante perspektive eröffnet, aber hier ist das nicht der fall. die allermeisten charaktere waren absolut abstoßend, unerträglich und trotz ihrer achso verrückten geschichten uninteressant. ganz zu schweigen von den widerlichen szenen, die wir hier zu sehen bekommen. um nur drei beispiele zu nennen: der wohl emotionsloseste geschlechtsverkehr, der jemals auf einem küchentisch ausgetragen wurde; die selbstmorddrohung eines kindes vor seinen eltern; und das füllen eines eimers voll mit blut. das soll nun dazu dienen, dass man über eine rechtfertigung von rache differenziert reflektiert? ich denke doch, dass jeder mensch, der sich wie einer fühlt, das nicht von einem solchen film abhängig macht und schon vorher geklärt hat?



noch ein paar worte zur filmstarts-kritik: es hat den anschein, dass egal was in diesem film passiert oder an mitteln benutzt wird, als die beste und modernste filmkunst schlechthin definiert wird. wo bleibt da der zuschauer? so kommen dann eben 10 punkte zustande, die nicht wirklich mit dem allgemeinen meinungsbild hier übereinstimmen. nun, ich gebe dem film aufgrund des virtuosen einsatzes der formalen elemente und der schon mehrfach genannten entwickelten themen (siehe z.B. jebens, 09.09.07) noch 5 punkte.



überhaupt habe ich das gefühl, dass heutzutage der künstlerische oder zumindest ästhetische aspekt in kinofilmen immer eine größere rolle spielt und dadurch ein immer größer werdenes storyloch wettgemacht werden soll: paradebeispiel sin city. hoffentlich wird das loch nicht noch größer.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Poetische Bilder die man so selten gesehen hat. Ich als Koreaner möchte ein altes Sprichwort zitieren: "귀하의 어머니는 절도에 KIK"
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