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BrodiesFilmkritiken
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3,0
Veröffentlicht am 9. September 2017
Ein drittes und letztes Mal lädt der Metallbulle auf der Leinwand durch – wenngleich Peter Weller nicht nochmal mitmacht und durch Robert Burke ersetzt wird (der aber eine überraschende Ähnlichkeit mit Weller aufweist) und auch Robocops Langzweitpartnerin Lewis nach kurzer Zeit aus dem Film geballert wird – schade einen so beständigen Charakter so beiläufig abzumurksen. Aber immerhin gibt man dem Stahlcop so ein Rachemotiv und motiviert eben dadurch kann er losziehen und drauflosballern. Damits auch ein paar Neuerungen gibt kriegt er diesmal perfekte Menschendoubles als Gegner (wobei diese in Szenen in denen ihnen die Visage weggebrannt wird was zu einem Dauergrinsen führt oder wo der Kiefer ausgerenkt wird nur lächerlich wirken) und kann obendrein fliegen, aber auch dieses krankt an der bescheidenen technischen Umsetzung. Macht aber nix: der Film ist ein Relikt, wie eben auch die gesamte Serie, ein stupider Ballerfilm mit populärem Helden über den man aus heutiger Sicht eigentlich nur mal müde schmunzeln kann – sollte man aber mal, gibt weiß gott schlimmere und schlechtere Relikte.
Fazi: Baller Baller Bumm Bumm mit lieb gewonnenem Helden über den man eigenlich nur noch lächeln kann!
ROBOCOP 3 Kritik Review (1993): Der Konzern OCP beschließt, auf den Ruinen von Detroit die Zukunftsstadt Delta City zu erbauen. Der größte Anteilseigner an OCP, ein japanischer Konzern, unterstützt das Vorhaben. Um die Bevölkerung aus der Stadt zu vertreiben, werden brutale Söldner sowie ein Ninjaroboter geschickt. Eine Gruppe widerspenstiger Einwohner weigert sich, auszuziehen. Wie soll sich Robocop (Robert John Burke) entscheiden? Er steht zwischen den Fronten - einseseits verstoßen die Rebellen gegen das Gesetz, andererseits unterstehen sie als Unschuldige seinem Schutz. Eine butale Wendung der Ereignisse macht ihm die Entscheidung schließlich leicht... „RoboCop 3“ schlägt einen etwas anderen Weg ein als seine Vorgänger und legt den Fokus stärker auf Action und den Kampf gegen einen übermächtigen Konzern. Auch wenn der Film oft als der schwächste Teil der Reihe gilt, konnte er mich überraschend gut unterhalten. Die Geschichte entwickelt sich zügig und bietet einige spannende Auseinandersetzungen sowie unterhaltsame Actionsequenzen. Zwar erreicht der Film weder die Härte noch die satirische Schärfe des Originals, dafür überzeugt er mit einem hohen Unterhaltungswert und einem angenehmen Erzähltempo. Natürlich merkt man dem Film sein Alter und das begrenzte Budget in einigen Szenen an. Trotzdem funktioniert „RoboCop 3“ für mich besser als sein Ruf vermuten lässt. Fazit: Eine unterhaltsame Fortsetzung mit viel Action und einem guten Tempo, die zwar nicht an den ersten Teil heranreicht, mich persönlich aber positiv überrascht hat. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐☆☆☆ 烙