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Balticderu
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5,0
Veröffentlicht am 15. Februar 2022
Ein Meisterwerk der Filmgeschichte für mich. Ist bis heute einer der besten Dinofilme für mich, den man auch jederzeit wieder gucken kann. Kann man definitiv empfehlen.
Für damalige Verhältnisse vielleicht ganz okay, aber heute sieht man dem Film doch deutlicher an, dass er in die Jahre gekommen ist. Gab viele Spielberg-Filme, die deutlich mehr Spannung erzeugt haben.
Legendärer Dino-Film mit Top-Besetzung, der immer wieder gerne in einem Atemzug mit „Terminator 2“ genannt wird, weil beide Filme den Grundstein zu einem neuen Film-Zeitalter legten. Die Special-Effekts in beiden Filmen wurden nämlich zum ersten Mal digital erzeugt (CGI). Tatsächlich sind die Computereffekte überwältigend und so gut, dass sie den Vergleich mit heutigen Filmen wahrlich nicht scheuen brauchen. Die Handlung von „Jurassic Park“ war erfrischend neu und konnte von den späteren Sequels nicht getoppt werden. Ähnlich sieht es mit dem von John Williams komponierten Score aus: ein herrlicher Ohrenschmaus! Alles in allem ein toller Film, der aber trotz der interessanten Dinos nichts für Kinder ist.
Mit JURASSIC PARK wurde ein neues Zeitalter der Spezialeffektetechnik eingeläutet: Von nun an schien es möglich zu sein, jede nur erdenkliche Phantasiegestalt am Rechner erstellen und später in einen Film hinein kopieren zu können. Und obwohl Spielbergs Urzeitgiganten bereits ein paar Jahre auf dem Buckel haben, können sie sich noch immer sehen lassen, so überzeugend und sorgfältig wurden sie damals in Szene gesetzt. Bei der Handlung müssen wegen einiger kleinerer Längen und dem Auftritt von zwei hyperaktiven Dino-Kiddies leichte Abstriche gemacht werden, aber dafür werden wir mit einer Szene, in welcher der T-Rex die Kinder fast zu fressen bekommt, und vielen weiteren hochspannenden Verfolgungsjagden belohnt. Ganz großes Tennis. Diese Dinosaurier leben!
Aus wissenschaftlicher Sicht macht der Film leider gar keinen Sinn, da der Sauerstoffgehalt in der Luft viel zu gering ist, um solche Riesenreptilien/Dinosaurier überleben zu kassen. Trotzdem ist der Film ganz gut, auch wenn der Grund des Ausbruches recht weit hergeholt ist.
Jurassic Park ist die Verfilmung des erfolgreichen gleichnamigen Romans von Michael Crichton. Dieser Roman ist wiederum die verbesserte Neuerzählung eines älteren Crichton Werks, dem Film Westworld. Alle Schwächen von Westworld wurden von Crichton in Jurassic Park korrigiert. Dies betrifft besonders die Hauptcharaktere. Wo Westworld noch eine “Two Men Show” war, glänzte die Neuinterpretation mit einer ganzen Riege vielschichtiger Hauptcharaktere. Die hervorragende Buchvorlage setzte nun Regielegende Steven Spielberg nach allen Regeln der Kunst fürs Kino um. Was dabei herauskam, war ein nahezu perfekter Unterhaltungsfilm. Hier stimmt einfach alles: Von den sympathischen und unverbrauchten Darstellern bis zur fantastischen Inszenierung, der tollen Musikuntermalung, den beeindruckenden Settings und den perfekt ausballlancierten Wechseln zwischen Actionszenen und ruhigeren Momenten. Jurassic Park ist mein absoluter Lieblings-Unterhaltungsfilm.
So einen spannenden, fesselnden und nervenaufreibenden Film habe ich lange nicht gesehen. Die Schauspieler sind ziemlich gut, die Effekte (für die Zeit) sehr gelungen, aber vor allem überzeugt die Story. Absolut empfehlenswert! Aber Achtung: Der Film ist nicht ohne und deshalb rate ich davon ab, ihn mit jüngeren oder empfindlichen Menschen zu gucken, die sich zB vor Dinosauriern fürchten. Empfohlenes Alter: 14+ Aber sonst ein grandioser Film;)
Ich kann mich noch ganz gut an den Dinosaurier-Hype erinnern den der Film damals ausgelöst hat. Im Normalfall sind Filme um die so ein Drama veranstaltet wird bei genauem Hingucken nicht gerade die totalen Renner – in dem Fall wars eine Ausnahme, weil „Jurassic park“ ein guter Film ist.Na gut, wer das Buch kennt wird feststellen dass der Film das ganze radikal zusammenstreicht und außer den Rollennamen wenig übernimmt (und obendrein überleben genau die den Film die im Buch umkommen!), aber trotzdem ist der Streifen gelungen, insbesondere dadurch weil Steven Spielberg ein phantastischer Geschichtenerzähler ist. Mit sympathischen Helden und einem langsamen aber nicht langweiligen Stil führt er den Zuschauer zunächst an den Park und die Dinosaurier heran und lässt es dafür in der zweiten Hälfte so richtig ordentlich krachen. Die Spezialeffekte (also die perfekt erschaffenen Dinosaurier) kommen zwar insgesamt eher wenig vor (6 Minuten Dino-Effekte auf gut 2 Stunden Filmlänge), sind aber gut gemacht und in die Handlung eingebettet. Und so schafft Spielberg es trotz großer Logikfehler den Spannungsbogen konsequent ansteigen zu lassen und dann ab der zweiten Hälfte gnadenlos Gas zu geben. Eine kleine Nebenrolle hat der damals noch total unbekannte Samuel L. Jackson.Fazit: Großer Abenteuerfilm mit Witz, Herz, Action und tollen Effekten – rundherum gelungen!
Der erste Teil zeigt schon wie grausig er gemacht worden ist! Dieser Teil fand ich am schlimmsten. So grausig das man sich den ganzen Film über fürchtet.